ASFINAG: Neue Verkehrsmanagement-Zentrale nimmt den Betrieb auf - 2.200 Kilometer Autobahn noch besser im Blick

HighTech im Zeichen von mehr Verkehrssicherheit

Wien (OTS) - Nach nur sieben Monaten Umbau hat die neue ASFINAG Verkehrsmanegement-Zentrale in Wien Inzerdsorf jetzt den Betrieb aufgenommen. 96 Monitore, modernste Videowand mit 32 Bildschirmen, 30 Kilometer Netzwerkkabel: Durch High-Tech auf 200 Quadratmetern haben die Mitarbeiter der ASFINAG 2.200 Kilometer Autobahnen und über 300 Kilometer Tunnel noch besser im Blick. So kann die ASFINAG die Autofahrer noch rascher und punktgenauer zu Unfällen, Witterung und Staus warnen: Informierte Autofahrer sind sichere Autofahrer!

Für tausende Autofahrer, die die Bundeshauptstadt täglich über den Süden ansteuern oder verlassen ist sie ein gewohnter Anblick: die ASFINAG Verkehrs-Management Zentrale in Wien-Inzersdorf. Nach sieben Monaten Umbau nimmt Sie jetzt technisch runderneuert den Betrieb auf - 2.200 Kilometer Autobahnen und über 300 Kilometer Tunnel noch besser im Blick.

"Österreich hat nun die modernste Verkehrsmanagement-Zentrale Europas. Die Lenkerinnen und Lenker werden künftig noch rascher vor Unfällen, Staubildungen oder schlechter Witterung gewarnt. Informierte Verkehrsteilnehmer sind sichere Verkehrsteilnehmer", sagt Verkehrsministerin Doris Bures. "Mit österreichischer High-Tech sorgen wir für eine noch bessere Steuerung der Verkehrsströme und noch aktuellere Infos von der Strecke für unsere Kunden", betonen die ASFINAG Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl.

Neu: Am Standort Wien-Inzersdorf ist nun auch das regionale Verkehrsmanagement für den Großraum Wien - vormals in Kaisermühlen -und das nationale Verkehrsmanagement der ASFINAG unter einem Dach zusammen gefasst.

Neue Strukturen im ASFINAG-Verkehrsmanagement

Aktuell wird auch eine neue Organisation der ASFINAG Verkehrssteuerung und -überwachung Realität: Klar definierte Aufgabenteilung, effiziente Kommunikations-Abläufe und (Krisen)Koordination: noch rascheres Eingreifen für mehr Sicherheit und schnellere Störungsbehebung auf der Straße.

Regionales Verkehrsmanagement: Die neun regionalen Verkehrszentralen steuern und überwachen den Verkehr im jeweiligen Bereich (Wien, Wels, Ardning, Graz-Plabutsch, Bruck an der Mur, Klagenfurt, St. Michael im Lungau, St. Jakob, Hohenems): Steuerung aller Anlagen im Tunnel und Freiland, Verkehrsbeeinflussungs-Anlagen, Textanzeigen, Lkw-Stellplatz-Info und Rastplatzinfo.

Nationales Verkehrsmanagement (Inzersdorf): Ist den neun Zentralen übergeordnet und überwacht den Verkehrs am gesamten Autobahn-Netz. Hier werden nationale wie internationale großräumige Umleitungsempfehlungen geschalten - im Fall von großen Staus, Sperren oder Katastrophen. Auch die Verkehrsmeldungen von Ö 3, die in Inzersdorf ihren Ursprung haben, checkt die nationale Zentrale ständig. Die Überwachung von Sonder- und Schwertransporten zählt ebenso zu den Aufgaben.

Interessante Zahlen, Daten, Fakten:

  • 2.200 km Autobahn, über 300 km Tunnel rund um die Uhr im Blick
  • Mit 96 Monitoren, modernster Videowand mit 32 Bildschirmen
  • Rund 30 Kilometer Netzwerkkabel und 1,5 Kilometer Energiekabel verlegt
  • Für den absoluten Notfall (Stromausfall) steht Dieselaggregat mit 2.000 Liter Tank bereit: Not-Betrieb von 15 Stunden gewährleistet.

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