• 14.09.2013, 08:41:24
  • /
  • OTS0007 OTW0007

Strache: Hat die "Häupl-Stiftung" AVZ wirklich über eine Milliarde Euro in der Karibik versenkt?

Wiener Volksvermögen als Spielgeld für den Milliardenbetrüger Madoff - alleine rund 20 Milliarden US-Dollar Schaden in Österreich.

Utl.: Wiener Volksvermögen als Spielgeld für den Milliardenbetrüger
Madoff - alleine rund 20 Milliarden US-Dollar Schaden in
Österreich. =

Wien, 14-09-2013 (OTS/FPD) - Auch wenn sich die Wiener SPÖ wieder
einmal abputzen möchte, so werde der Wiener Bürgermeister Häupl nicht
umhin kommen zum Debakel rund um die AVZ (Anteilsverwaltung
Zentralsparkasse)klar und deutlich Stellung zu beziehen. Dabei werde
es jedoch nicht reichen sich auf den Standpunkt zurückzuziehen, dass
die AVZ ja nicht im Einfluss der Stadt Wien stehe und eine private
Stiftung sei. Die Stadt Wien habe von Beginn an für die
Zentralsparkasse gebürgt, der Verkaufserlös der "Z", der von Häupl in
der AVZ geparkt wurde, ist daher selbstverständlich Wiener
Volksvermögen und die Wiener Stadtregierung habe daher auch in diesem
Falle Rede und Antwort zu stehen, so heute der Bundesparteiobmann der
FPÖ, NAbg. Heinz-Christian Strache.

Faktum sei, dass die AVZ gemeinsam mit der Bank-Austria als
Vertriebspartner des Betrugsfonds von Bernhard Madoff fungiert habe.
Viele Parteigänger der SPÖ, namentlich der Wiener SPÖ, haben in
dieser Causa die Finger im Spiel gehabt. So war etwa der ehemalige
Finanzminister der SPÖ, Ferdinand Lacina, im Board des Bankhauses
Medici. Diese Wiener Privatbank, die nach dem Auffliegen des
Betrugssystems Madoff ihre Pforten für immer schließen musste, gilt
als Hauptquartier des Madoff-Betrugssystems in Europa. Sowohl der
ehemalige Bundeskanzler Gusenbauer aber auch der Wiener Bürgermeister
Dr. Michael Häupl haben als Testimonial noch im Jahre 2008 für die
Bank Medici und ihre betrügerischen Geschäfte geworben, so Strache.
(Mehr dazu unter
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/J/J_15532/imfname_314561.pdf
)
Aber auch ehemalige Vorstandsmitglieder der Bank-Austria, allesamt
brave rote Genossen, dürften schon seit Anfang der 2000er Jahre über
das Risiko und die Gefahren des Madoff-Systems durch interne
Revisionsberichte der Bank Austria informiert gewesen sein.
Hier ist besonders bemerkenswert, dass das renommierte amerikanische
Rechtsanwaltsbüro BakerHostetler bereits im Dezember 2012 in einem
Schreiben der österreichischen Staatsanwaltschaft nahelegte, die
damaligen Vorstandsmitglieder der Bank Austria Gerhard Randa, Stefan
Zapotocky, Werner Kretschmer und Peter Fischer ebenfalls in die Liste
der dringend Verdächtigen aufzunehmen. Dass Gerhard Randa bis zum
Jahr 2008 im Finanzvorstand von Frank Stronachs Magna in Toronto
tätig war, sei hier nur am Rande erwähnt und ist vermutlich nur ein
Zufall. Ein Zusammenhang seiner Tätigkeit bei Stronach mit dem
kriminellen Madoff-System ist zumindest derzeit nicht nachweisbar, so
Strache. (Mehr dazu unter
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/J/J_15942/imfname_323054.pdf
)
Der Gesamtschaden, der alleine durch den österreichischen Teil des
Madoff-Systems verursacht wurde, beläuft sich auf rund 20 Milliarden
US-Dollar. Diese Gelder sind für die privaten Anleger vermutlich für
immer verloren. Es gibt heute massive Indizien und Unterlagen die
beweisen, daß die AVZ-Stiftung mit Wissen und Unterstützung
wesentlicher Vertreter der Stadt Wien und der Wiener SPÖ hier
Volksvermögen in die Waagschale geworfen hat und zudem selbst als
Vertriebspartner des Verbrechers Bernhard Madoff aufgetreten ist.
Wir erwarten eine baldige Stellungnahme von Bürgermeister Häupl und
Finanzstadträtin Brauner diesen unfassbaren Verdachtsmomenten, so
Strache abschließend. (Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel