• 12.09.2013, 10:46:11
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Zukunft.Frauen Alumnae Club gegründet

Führungskräfteprogramm von Wirtschaftsministerium, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung haben bereits 130 Frauen absolviert

Utl.: Führungskräfteprogramm von Wirtschaftsministerium,
Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung haben bereits
130 Frauen absolviert =

Wien (OTS/BMWFJ) - Das Netzwerk des Führungskräfteprogramms
Zukunft.Frauen wird durch die Gründung des Zukunft.Frauen Alumnae
Club noch schlagkräftiger. Der Verein, dem die meisten der 130
Absolventinnen des vom Wirtschaftsministerium, der Wirtschaftskammer
Österreich und der Industriellenvereinigung initiierten Programms
angehören, veranstaltet künftig regelmäßige Treffen und Vorträge zur
beruflichen und persönlichen Weiterbildung. "Wir wollen mit dem
Alumnae-Club den Absolventinnen des Führungskräfteprogrammes
Zukunft.Frauen eine Plattform bieten, auf der sie sich besser
vernetzen können. Wir wollen gleichzeitig ein Empowerment und einen
Knowledge-Transfer unter ihnen fördern. Eigeninitiative ist immens
wichtig, um das Potenzial von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und
insbesondere in Führungspositionen noch stärker zu heben. Unsere
Alumnae sind alle Frauen, die sich mit großem Engagement für ihre
Jobs einsetzen und einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer
modernen Gesellschaft leisten", sagen die Vereinsgründerinnen Lisa M.
Schreiner und Gerlinde Layr-Gizycki.

"Es ist gut und wichtig, dass es das Programm Zukunft.Frauen und den
dazugehörenden Alumnae-Club gibt. Denn es geht darum, bei der
Chancengleichheit den Schritt von der Theorie in die Praxis zu gehen,
um eine weitere Veränderung in Österreich herbei zu führen und Frauen
den Weg an die Spitze oder in Kontrollorgane von Unternehmen zu
erleichtern. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des
Wirtschaftsstandortes Österreich. Denn Unternehmen mit gemischten
Führungsgremien erwirtschaften im Schnitt mehr Gewinn, sind
krisenstabiler und sowohl ökonomisch als auch hinsichtlich der
Unternehmenskultur erfolgreicher, als ausschließlich männlich
besetzte Vorstände und Aufsichtsräte. Das zeigen zahlreiche Studien",
sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

"In Österreich gab es noch nie so viele Unternehmerinnen wie heute
und es waren noch nie so viele Frauen berufstätig. Die Bedeutung der
Frauen im Wirtschaftsleben sollte sich auch durch noch mehr Frauen an
den Schalthebeln der österreichischen Wirtschaft widerspiegeln. Das
Programm Zukunft.Frauen bietet weiblichen Führungskräften in dieser
Hinsicht ein wichtiges zusätzliches Rüstzeug", betont Anna Maria
Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Zukunft.Frauen sei für die Wirtschaftskammer Österreich mehr als nur
ein Führungskräfteprogramm. "Es ist auch eine Plattform zur stärkeren
Vernetzung von Frauen in Führungspositionen. In regelmäßigen
Abständen findet ein Vernetzungsfrühstück statt, um das im Lehrgang
entstandene Netzwerk nachhaltig zu pflegen und untereinander in
regelmäßigem Austausch zu bleiben."

Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung
(IV): "Um ein Bewusstsein für Vereinbarkeit und Gleichstellung zu
schaffen, ist es wichtig, dass Frauen stärker in den Arbeitsmarkt
einbezogen werden und dort auch eine höhere Repräsentanz in
Führungspositionen erreichen. Es braucht ein Aufbrechen und
Überwinden alter Rollenbilder in der Öffentlichkeit. Unser Ziel muss
daher weiterhin lauten, das Potenzial von Frauen auf dem Arbeitsmarkt
und insbesondere in Führungspositionen noch besser und stärker zu
nutzen. Die Initiative Zukunft. Frauen und der neu gegründete
Alumnae-Club leisten einen wichtigen Beitrag dazu."

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