• 10.09.2013, 21:06:20
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ÖVP-Wahlauftakt X - Spindelegger: Unsere Projekte für die ersten 100 Tage als Bundeskanzler - FOTO

Dürfen kommenden Generationen nicht Schulden aufhalsen - Mehr Netto vom Brutto durch Mitarbeiterbeteiligung - Bauern brauchen nach der Dürre unsere Unterstützung

Utl.: Dürfen kommenden Generationen nicht Schulden aufhalsen - Mehr
Netto vom Brutto durch Mitarbeiterbeteiligung - Bauern
brauchen nach der Dürre unsere Unterstützung =

Wien (OTS) - "Die ÖVP ist die Wirtschaftspartei in diesem Land, die
Partei, die sich für die Interessen der kleinen und mittleren
Unternehmer sowie der Bauern einsetzt", unterstreicht
ÖVP-Kanzlerkandidat Bundesparteiobmann Michael Spindelegger beim
ÖVP-Wahlauftakt vor rund 2.500 Gästen. "Wir wollen, dass sich die
Menschen etwas aufbauen und ihren Kindern eine noch bessere Zukunft
sichern können. Menschen sollen sich nicht vor der Zukunft fürchten,
sondern optimistisch darauf hinarbeiten." Die ÖVP geht mit Optimismus
und Tatkraft in die Zukunft. Gerade deshalb ist es wichtig, die
Schuldenmacherei zu beenden. Spindelegger stellt klar, dass "sich die
Österreicherinnen und Österreicher sicher sein können, dass es mit
mir eine Schuldenbremse geben wird, die nicht nur auf dem Papier
steht. Ich werde die Schuldenbremse leben!" Denn, so Spindelegger,
"jedem Kind, das geboren wird, schenkt der Staat beim ersten Schrei
schon 30.000 Euro Schulden. Da müssen wir etwas ändern. Da sehe ich
nur die ÖVP, die das ernst nimmt. Wir wollen Politik für Generationen
machen, nicht nur für heute, sondern für morgen und übermorgen." Die
Verhandlungen mit den anderen Parteien haben gezeigt, dass "nur die
ÖVP eine Schuldenbremse in der Verfassung verankern wollte". ****

Seit Michael Spindelegger Bundesparteiobmann ist, ist er ständig
unterwegs bei den Menschen. Er sieht das nicht nur als Pflichtübung
vor Wahlen, sondern will die Anliegen der Menschen in seine Politik
aufnehmen: "Ich weiß, was die Menschen bewegt und was ihre Sorgen
sind." In diesem Sommer waren es in erster Linie die Landwirte in
Österreich, die durch Hochwasser und Dürre große Schäden zu beklagen
hatten. "Ich war diesen Sommer beim Bauern Fischer in Vorchdorf,
nicht nur weil ich mich auf dem Feld fotografieren lassen wollte,
sondern weil ich gesehen habe, dass der Mais am Feld keine Kolben
trägt", so Spindelegger. "Und die Äpfel in der Steiermark sind heuer
nur halb so groß. Für alle Betroffenen gibt es Einnahmeeinbußen,
wahrscheinlich die Hälfte. Das muss uns rühren. Da müssen wir mit den
Bauern solidarisch sein. Die Bauern in Österreich brauchen jetzt
unsere Unterstützung. Ich stehe dazu!" Denn nur die ÖVP steht 365
Tage im Jahr für die Bauern ein. "Sei es bei Verhandlungen in Brüssel
oder bei Katastrophen in Österreich. Die ÖVP ist für euch da. Ich
will diese Tradition erhalten!"

Während die anderen Parteien nur leere Schubladen haben, verweist
Michael Spindelegger auf seinen Plan: "In den ersten hundert Tagen
als Bundeskanzler führe ich die freiwillige Mitarbeiterbeteiligung am
Unternehmensgewinn sofort ein. Das ist die einzige Chance, wie ein
Arbeitnehmer über den Kollektivvertrag noch mehr bekommen kann. Die
fleißigen Arbeitnehmer in Österreich verdienen sich das und denen
müssen wir diese Perspektive geben." Ein zweites wichtiges Anliegen
für die ersten hundert Tage nach der Wahl sind neue Arbeitsplätze.
"Wenn ich die Arbeitslosenstatistik anschaue, dann rührt mich das.
Wir haben im Augst 30.000 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Wir
haben 250.000 Menschen ohne Arbeit in Österreich. Wir müssen die
Weichen dafür stellen, dass wir ein Klima für Wachstum in diesem Land
haben: Ich möchte 420.000 neue Arbeitsplätze in Österreich und zwar
solche, von denen die Menschen gut leben können."

Am 29. September wird abgestimmt: "Ich werde nicht alles anders
machen, aber vieles besser. Ich möchte gerne Bundeskanzler von
Österreich werden, weil ich einen neuen Stil für Österreich will. Für
mich ist das Entscheidende nicht nur Kanzler zu sein, sondern etwas
daraus zu machen", so Spindelegger. Die ÖVP will aus einem guten
Österreich ein besseres Österreich machen, ein Land, in dem Menschen
gefordert und gefördert werden, in dem nicht Freiheiten durch
"besserwisserische Gleichmacher" beschnitten werden: "Die Menschen
haben mir immer wieder gesagt, sie haben Sehnsucht danach, dass
Leistung wieder anerkannt wird, dass Fleiß nicht bestraft wird, dass
die Steuerzahler nicht immer die Dummen sind. Wir müssen auch die
jungen Leute fordern, nicht nur fördern, damit ihre Talente zur
Geltung kommen. Dafür braucht es einen neuen Kurs. Damit Österreich
nicht nur anders, sondern besser regiert wird. Dafür will ich
Bundeskanzler werden: Für Österreich, für die Zukunft. Deshalb packen
wir es an. Machen wir diese 19 Tage zu unserem persönlichen Anliegen.
Rennen wir! Überzeugen wir! Auf geht's, packen wir's an!"

Mit minutenlangen Standing Ovations quittierten die gut 2.500 Gäste
in der Wiener Messe die Rede von ÖVP-Kanzlerkandidat Michael
Spindelegger. Mit der Bundeshymne endete der offizielle Teil des
Wahlauftaktes der ÖVP. Beim gemeinsamen Public Viewing des
Ländermatches Österreich gegen Irland klingt der Abend gemütlich aus
- moderiert von Frenkie Schinkels (Ende).

Fotos zur honorarfreien Verwendung finden Sie unter
http://www.oevp.at/fotodienst

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