• 05.09.2013, 14:57:16
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Arbeitsgespräch Minister Töchterle und ÖH - Wunsch nach konstruktiver und wertschätzender Zusammenarbeit

Wissenschafts- und Forschungsminister lud neue ÖH-Spitze zu Arbeitsgespräch

Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz
Töchterle lud neue ÖH-Spitze zu Arbeitsgespräch

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister lud neue ÖH-Spitze zu
Arbeitsgespräch =

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle hat heute das neue Vorsitzteam der Österreichischen
HochschülerInnenschaft (ÖH) zu einem Arbeitsgespräch empfangen.
Themen im Gespräch mit dem Vorsitzenden Florian Kraushofer
(Fachschaftslisten, FLÖ) und seinen Stellvertreter/innen Julia Freidl
(VSStÖ) und Bernhard Lahner (FEST) sowie Generalsekretärin Viktoria
Spielmann (Grüne und Alternative StudentInnen/GRAS) waren unter
anderem die laufenden Arbeiten der Hochschulkonferenz, das
Studienrecht, der Bologna-Prozess sowie die Durchlässigkeit im
tertiären Sektor.

"Mir liegt viel am Dialog mit den Studierenden - der Austausch muss
aber wertschätzend und konstruktiv sein", so der Minister. Dass sein
Motto "viribus unitis" auch in der Zusammenarbeit mit der ÖH gelebt
werde, zeige etwa die gemeinsam erfolgreich umgesetzte Neuregelung
der Inskription, der heuer erstmals verliehene Lehre-Staatspreis "Ars
docendi" sowie die Arbeitsgruppe der Hochschulkonferenz zur sozialen
Absicherung der Studierenden, die auf Initiative des Ministers
eingerichtet wurde. Weiters nannte der Minister den Ausbau der
Studienberatung, die sehr gut angenommen wird. So wurden etwa mit der
Maturantenberatung allein in diesem Jahr rund 18.500 Schülerinnen und
Schüler erreicht - das entspricht einer Verdreifachung innerhalb von
sechs Jahren. "Ich möchte an diese Zusammenarbeit im Sinne der
Studierenden nahtlos anknüpfen - klarerweise mit manch
unterschiedlichen Positionen, aber möglichst ohne Polemik", so der
Minister.

"Das Gespräch war konstruktiv und von beiderseitiger Professionalität
geprägt", so das neue Vorsitzteam der ÖH: "Wir streben eine
Zusammenarbeit beim Lösen der hochschulpolitischen Probleme an, trotz
unterschiedlicher Positionen in Sachen Studiengebühren und
Zugangsbeschränkungen." Die ÖH wünscht sich aber auch in diesen
Fragen einen Dialog, der auf gegenseitiger Wertschätzung und Respekt
beruht. Gemeinsam mit Bundesminister Töchterle wird die ÖH die
Beratung für Studierende und Schüler/innen weiter ausbauen. Bei der
sozialen Absicherung wie auch in der Lehre sieht die ÖH akuten
Reformbedarf. "Wir blicken gemeinsam auf zwei wichtige und
richtungsweisende Jahre der österreichischen Hochschullandschaft und
arbeiten mit vollem Elan an Verbesserungen für Studierende und
Lehrende", so das Vorsitzteam unisono.

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