• 05.09.2013, 12:29:22
  • /
  • OTS0175 OTW0175

Ombudsstelle für Studierende - Töchterle: Wertvolle Anlaufstelle und wesentlicher Beitrag zur Qualitätssicherung im Studienalltag

Wissenschaftsminister zu Gast in den neuen barrierefreien Räumlichkeiten - Präsentation des neuen Förderratgebers für Studierende - Dank an Gerhard Höllerer

Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz
Töchterle zu Gast in der Ombudsstelle für Studierende

Utl.: Wissenschaftsminister zu Gast in den neuen barrierefreien
Räumlichkeiten - Präsentation des neuen Förderratgebers für
Studierende - Dank an Gerhard Höllerer =

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle hat heute die nun barrierefrei gestalteten Räumlichkeiten
der Ombudsstelle für Studierende besucht. "Sie ist eine wertvolle
Anlaufstelle für Studierende, mit der wir zur Qualitätssicherung im
Studienalltag beitragen wollen. Viele Fragen lassen sich leicht
beantworten, wenn man weiß, wo und wem man sie stellen kann", so
Töchterle. Bei seinem Besuch präsentierte der Minister gemeinsam mit
dem Leiter der Ombudsstelle, Dr. Josef Leidenfrost, den neuen
Förderratgeber für Studierende. Weiters nutzte der Minister den
Besuch, um dem langjährigen Ministeriums-Mitarbeiter Mag. Gerhard
Höllerer zu danken. Höllerer, zuletzt stv. Leiter der Ombudsstelle,
wurde jüngst als erster blinder Mensch in Österreich zum Richter
ernannt und wird die Ombudsstelle in Richtung
Bundesverwaltungsgericht verlassen. "Für die Ombudsstelle ein Verlust
- für das Bundesverwaltungsgericht aber jedenfalls ein Gewinn,
bekommt es doch einen kompetenten, verlässlichen Richter", so
Töchterle.

Neuer Förderratgeber für Studierende

"Unseren gesetzlichen Aufträgen nach Informationen für
Hochschul-Interessierte und institutionalisierter Kommunikation mit
Akteuren im Hochschulbereich kommen wir durch elektronische und
gedruckte Materialien ständig nach", so Leidenfrost. Mit der
Broschüre "Stichwort? Förderungen für behinderte und chronisch kranke
Studierende" legt die Ombudsstelle für Studierende bereits die
siebente Spezial-Broschüre zu studienbezogenen Themen auf. "Der
Förderratgeber als Resultat einer großen Veranstaltung vorigen Sommer
ist ein weiterer wichtiger Baustein zur umfassenden und gezielten
Information", betont Leidenfrost. Schwerpunkt dieser Ausgabe sind
Themen rund um die Fördermöglichkeiten im Studierendenalltag, die
sich sowohl auf das studentische Leben, aber auch auf alltägliche
Herausforderungen behinderter und chronisch kranker Studierender
beziehen.

Die Broschüre enthält einen Überblick über gesetzliche Bestimmungen
und Fördermaßnahmen, die von einer Arbeitsgruppe der Ombudsstelle für
Studierende unter Mitarbeit des Bundesamtes für Soziales und
Behindertenwesen (Bundessozialamt), der Österreichischen
HochschülerInnenschaft und Fachabteilungen des Bundesministeriums für
Wissenschaft und Forschung gesammelt wurden. Die Broschüre ist im
Großdruck erstellt und kostenlos bei der Ombudsstelle erhältlich (zu
bestellen unter [email protected]) und auch im Internet
abrufbar: http://www.hochschulombudsmann.at/?page_id=15

Barrierefreie Ombudsstelle für Studierende

Ein persönlicher Besuch in der Ombudsstelle für Studierende ist im
Gebäude des Ministeriums auf der Freyung 3 (1010 Wien) nunmehr
weitgehend barrierefrei möglich. Die Beratungsstelle erfüllt durch
ein taktiles Leitsystem, Induktionsschleifen, Braille-Beschriftung
und einen sprechenden Lift die speziellen Anforderungen von Menschen
mit Behinderungen bzw. Mobilitäts-Einschränkungen. Der
Veranstaltungssaal des BMWF, der sich im selben Gebäude befindet, ist
mit einer Induktionsanlage ausgestattet. Dabei handelt es sich um
eine technische Einrichtung, die es Hörgeräteträger/innen ermöglicht,
störungsfrei Wortbeiträge, Audiosignale oder Musik in
Veranstaltungsräumen drahtlos über das Hörgerät zu empfangen. In
Kürze gibt es auch einen eigenen Audio-Video-Guide für das
Amtsgebäude Freyung 3, der über die Homepage des Bundesministeriums
für Wissenschaft und Forschung heruntergeladen werden kann.

Die Ombudsstelle für Studierende im Überblick

Die im Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz verankerte Ombudsstelle
für Studierende nahm im März 2012 ihre Arbeit auf. Sie löste die seit
1997 bzw. in dieser Form seit 2001 bestehende
Studierendenanwaltschaft ab und ist seither gesetzlich verankert. Im
Vordergrund ihrer Aktivitäten stehen die Vermittlung bei konkreten
Anliegen im Einzelfall (z.B. Betreuung, Anerkennung, Nostrifizierung,
abweichende Prüfungsmethoden für Behinderte), die Mithilfe bei der
Lösung von Anliegen, die mehrere bis viele Studierende betreffen
(Ressourcen vor Ort, Studienplanumstellungen, Kapazitätsprobleme)
sowie bei Querschnittsmaterien (Durchlässigkeit, Studienförderung und
Studienrecht, "Bologna-Ziele"). Die Ombudstelle für Studierende steht
dabei im ständigen Dialog mit den Studierendenvertretungen.

Die Ombudsstelle ist gebührenfrei telefonisch unter 0800 311 650 von
Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und per Mail unter
[email protected] zu erreichen. Weiterführende
Informationen sowie elektronische Broschüren (eine davon auch in
Braille-Schrift und als Audio-Datei) gibt es unter
www.hochschulombudsmann.at. Persönliche Termine sind nach vorheriger
Vereinbarung barrierefrei vor Ort (Freyung 3, 1010 Wien) möglich.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel