• 05.09.2013, 11:31:14
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Freier Eintritt unter 19 wirkt: schon 3,3 Millionen BesucherInnen in den Bundesmuseen. (+ BILD)

Aktuelle Besucherzahlen belegen den Erfolg der von Bundesministerin Dr. Claudia Schmied ins Leben gerufenen Aktion.

Utl.: Aktuelle Besucherzahlen belegen den Erfolg der von
Bundesministerin Dr. Claudia Schmied ins Leben gerufenen
Aktion. =

Wien (OTS/BMUKK) - Seit 1. Jänner 2010 haben Kinder und Jugendliche
unter 19 Jahren freien Eintritt in die österreichischen Bundesmuseen
und Nationalbibliothek. Mit Stichtag 30. Juni 2013 haben 3,252.346
Kinder und Jugendliche den freien Eintritt bis 19 Jahre in die
Bundesmuseen und ÖNB genutzt. Gestern Nachmittag überreichte
Kulturministerin Dr. Claudia Schmied deshalb im Wiener Museum
moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (MUMOK) symbolisch eine Urkunde
für die 3,3 millionste Besucherin an die 13-jährige Helena. Helena
und ihre Klasse aus der Neuen Mittelschule Leipziger Platz erhielten
anschließend eine Führung durch die aktuelle Ausstellung von Albert
Oehlen durch Museumsdirektorin Karola Kraus.

Im Jahr 2012 besuchten rund 950.000 junge Menschen unter 19 die
Bundesmuseen, 10% mehr als 2011. Erstmals konnten im ersten Halbjahr
2013 mehr als 500.000 Kinder und Jugendliche verzeichnet werden. Das
ist eine Steigerung von 8,3 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012.
Es ist eine realistische Erwartung, heuer die Eine-Million-Grenze zu
"knacken". Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2009, also vor
Einführung des Freien Eintritts, kann eine Steigerung von 50,9 %
verzeichnet werden.

"Die Entwicklung der Besucherzahlen bei den unter 19-Jährigen belegt
eindrucksvoll, dass der freie Eintritt bis 19 Jahre ein voller Erfolg
ist", so Kulturministerin Dr. Claudia Schmied. " Es ist gelungen, mit
der Initiative mehr Kinder und Jugendliche für unsere kulturellen
Schätze zu begeistern. Insgesamt haben mehr als 3,3 Millionen Kinder
und Jugendliche seit 2010 die österreichischen Bundesmuseen besucht.
Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen, speziell jene Kinder und
Jugendlichen anzusprechen, die sonst nur schwer Zugang zu Museen
finden. Dazu zählen einerseits Kinder und Jugendliche aus den
Bundesländern, die über Projekte wie die Wienwoche Kontakt zu den
Bundesmuseen finden können. Zum anderen solche mit
Migrationshintergrund, die ich für die Kultur ihrer neuen Heimat
interessieren möchte. Museen sollen als Orte des Lernens
(wieder)entdeckt werden. Dabei soll Lernen - ganz im Sinne moderner
Kulturvermittlung - mit Spaß, Aktivität und interaktive Beteiligung
verbunden sein."

Auch die GesamtbesucherInnenanzahl hat sich nach dem Rekordjahr 2012
im ersten Halbjahr 2013 sehr erfreulich entwickelt. Bei einer
Steigerung von 1,5 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 haben von
Jänner bis Juni 2013 knapp 2,2 Millionen BesucherInnen das attraktive
Angebot der Bundesmuseen und ÖNB genutzt.

"Ich freue mich, dass der/die 3,3 Millionste BesucherIn U19 heute im
mumok begrüßt werden konnte.", so Karola Kraus, Direktorin mumok. "Im
mumok wird Kunstvermittlung für alle Altersstufen groß geschrieben.
Für Kinder und Jugendliche bieten wir ein breites Angebot an - vom
KinderkunstTransporter über Workshops für Kinder ab 4 Jahren bis zum
mumok Kinderclub, der nach nur zwei Jahren seines Bestehens 1300
Mitglieder zählt. Auch die Jugendlichen haben mit Overpainted im
mumok einen eigenen Club und setzen sich in Workshops mit
zeitgenössischer Kunst auseinander. Schulen werden bei ihrem Besuch
hier im Haus, so wie heute, intensiv begleitet. Zu jeder Ausstellung
entwickelt das Team der Kunstvermittlung spezielle Angebote für alle
Schulstufen und stellt Materialien für den Unterricht bereit, die
auch unabhängig vom Museumsbuch verwendet werden können.", so Kraus
weiter.

Hochaufgelöstes Fotomaterial steht zum Download bereit unter:
http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/2013/20130905.xml

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