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Sonnenschutz im goldenen Herbst

Linz (OTS) - Die angenehmen, kühleren Temperaturen in Kombination mit den sanften Sonnenstrahlen animieren im goldenen Herbst wieder zu mehr Bewegung und zu sportlicher Betätigung an der frischen Luft. Wandern, klettern oder mountainbiken in den Bergen, segeln oder surfen haben jetzt Saison. Gerade in der Herbstzeit, bei gemäßigten Temperaturen, sollte der geeignete und vor allem ausreichende Schutz und die Pflege der Haut nicht vernachlässigt werden. Die Anwendung kosmetischer, liposomaler Sonnenschutzmittel kann die - häufig unterschätzte, wissenschaftlich belegte - schädliche Wirkung der Herbstsonne auf die Haut deutlich verringern.

Sonneneinstrahlung wird aufgrund niedriger Temperaturen unterschätzt

Bewegt man sich im Freien, wird die Haut einer UV-Belastung ausgesetzt. Um sie vor dadurch verursachten Schädigungen zu schützen, sollte stets ein Sonnenschutzmittel verwendet werden. Bei Bewegung an der frischen Luft verändert sich das Temperaturempfinden der Haut, zusätzlich wird die Sonneneinstrahlung als weniger stark empfunden. Abteilungsvorstand der Dermatologie und Angiologie am Klinikum Wels-Grieskirchen Prim. Dr. Werner Saxinger warnt vor den häufig unterschätzten Hautschäden, die auch im Herbst entstehen können: "Der Hochsommer ist vorbei - die Sonne aber nicht! Die Sonnenstrahlen erscheinen uns durch die niedrigen Temperaturen angenehmer, die Wirkung auf die Haut ist aber ebenso stark. Also empfiehlt es sich beim Wandern, Radfahren oder Tennisspielen auch im Herbst -sorgfältig einzucremen!" Eine Studie der Universität Kiel 1) bestätigt die hohe Strahlungsstärke und somit die starke Einwirkung der Sonneneinstrahlung die auch im Herbst auf die Haut einwirkt. Diese wird im Vergleich zum Frühjahr sogar als höher beschrieben:
"Alle Sonnenstrahlung ist vom Sonnenstand, also von der Jahres- und Tageszeit abhängig. Eine Besonderheit der Ultraviolettstrahlung und insbesondere der UVB-Strahlung und der
hautwirksamen Strahlung ist, dass sie sehr viel stärker von der Sonnenhöhe bestimmt werden als die Gesamtstrahlung und deswegen im Jahresverlauf viel größere Änderungen aufweisen. Wegen der natürlichen Schwankung der Ozonschichtdicke im Jahresverlauf ist die hautwirksame Strahlung bei gleicher Sonnenhöhe im Herbst größer als im Frühjahr."

Der richtige Umgang mit der Sonne

Genießt man die Natur beim Sport in vollen Zügen, wird der geeignete Sonnenschutz oft außer Acht gelassen. Aber auch im Herbst darf die Sonne nicht unterschätzt werden. "Man spürt die Sonne nicht so wie im Sommer, aber die Schäden an der Haut und den Sonnenterrassen sind die gleichen!" bestätigt auch Prim .Dr. Werner Saxinger. Vor allem in den Bergen kann die Sonneneinstrahlung sehr intensiv sein und durch Wasser beziehungsweise reflektierenden Schnee noch verstärkt werden. Umfassenden Sonnenschutz gegen UV-bedingte Hautschäden bieten kosmetische Sonnenschutzprodukte mit liposomaler Formulierung und nur die tägliche Anwendung von Sonnenschutzmittel schützt ausreichend vor der UV-Strahlung. Aber auch Sonnenschutzprodukte höchster Qualität können nur bedingt vor Sonnenschäden der Haut schützen - diese müssen korrekt angewandt werden. Nicht nur die Menge sollte ausreichend sein - die EU-Kommission empfiehlt zwei mg/cm2 Haut, also ungefähr 30 mg Sonnencreme für den Körper eines Erwachsenen - sondern auch die Einwirkzeit von 20 Minuten vor der Sonnenbestrahlung sollte beachtet werden. Der eigene Hauttyp sollte bestimmt werden, um so anhand des Lichtschutzfaktors auf dem Sonnenschutzprodukt die unbedenkliche Verweildauer in der Sonne einschätzen zu können. Auch Textilien schützen in gewissem Maße vor UV-Strahlung. Das Ausmaß des Schutzes ist jedoch abhängig vom Material und dessen Verarbeitung (dunkle, bedruckte, dicht gewebte Kleidung schützt besser), trotzdem ist die Verwendung von zusätzlichen Sonnenschutzmitteln zu empfehlen.

Wasser- bzw. Schweißfestigkeit bei sportlicher Aktivität

Bei sportlicher Betätigung darf der Schweiß nicht ausbleiben. Für die schützende Wirkung von Sonnencreme stellt Schweiß eine besondere Herausforderung dar. Das Sonnenschutzmittel wird "heruntergespült". Fettende Salben und Öle behindern außerdem das Schwitzen. Es ist aber wichtig, dass Schweiß verdampft, da dies zur Kühlung des Körpers führt. Daher sind Sonnenschutzpräparate vorzuziehen, die wenig Lipide (Fette) enthalten, wasserresistent und schweißfest sind. Durch Wasserkontakt oder beim Abtrocknen kann ein Großteil der Sonnenschutzwirkung verloren gehen. Insbesondere bei Wassersportarten sollten also extra wasserresistente Sonnenschutzpräparate verwendet werden. Um den Sonnenschutz aufrechtzuerhalten, sollte bei starkem Schwitzen und Wasserkontakt nachgecremt werden. Aber Achtung: die mehrmalige Anwendung eines Sonnenschutzmittels führt nicht zu einer Verdopplung des Sonnenschutzfaktors. Ist der Sonnenschutzfaktor einmal ausgenutzt, hilft es nicht nachzucremen.

Wissenswertes über die menschliche Haut:

Mit einer Fläche von eineinhalb bis zwei Quadratmetern ist die Haut das größte Organ des Menschen und macht ungefähr ein Sechstel unseres Körpergewichts aus. Trotz nur weniger Millimeter an Dicke, dient sie uns als Schutz vor Hitze, Kälte, Krankheitserregern und Umwelteinflüssen. Sie speichert wichtige Nährstoffe, außerdem Wasser, und ihre Millionen Nervenzellen ermöglichen unseren Tastsinn und lassen uns Schmerzen und Temperaturen fühlen. Damit die Haut all diese Funktionen erfüllen kann, bedarf sie angemessenem Schutz, gerade wenn es um Aktivitäten draußen in der Natur geht. Nicht nur im Sommer sollte die Haut "behütet" werden, sondern auch im Herbst bedarf unser größtes Organ intensiver Pflege.

Über Galderma

Der Schweizer Hautproduktehersteller Galderma hat mit 1. Juli 2013 das Dermatologieunternehmen Spirig Pharma mit Österreich-Sitz in Linz übernommen. Galderma wird durch Spirig nicht nur weltweit größer. Das Unternehmen mit bisher 4000 Mitarbeitern und 31 Tochtergesellschaften wird mit der Übernahme zudem in seinem Heimatland Schweiz zum marktführenden Dermatologieunternehmen. Galderma konzentriert sich auch nach dem Kauf von Spirig Pharma auf die drei Segmente verschreibungspflichtiger Medikamente, Arzneimittel und Medizinprodukte, sowie frei verkäufliche Medikamente und therapeutische Hautpflege (OTC Portfolio). Galderma Austria GmbH ist mit seiner Marke Daylong(R) offizieller Ausstatter des Österreichischen Ski-Nationalteams, Sponsor mehrerer österreichischer Beachvolleyballteams, Kooperationspartner des Österreichischen Segelverbandes und der Österreichischen Krebshilfe.

Die in dieser Pressemitteilung verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide Geschlechter bezogen.

1) Institut für Medizinische Klimatologie der Christian-Albrechts- Universität Kiel

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