- 05.09.2013, 10:53:43
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SP OÖ: Wahlkampf - panische Bundes-ÖVP verliert jeden politischen Anstand
SPÖ mit Herz und Courage für unser Land und die MitbürgerInnen unterwegs
Utl.: SPÖ mit Herz und Courage für unser Land und die MitbürgerInnen
unterwegs =
Linz (OTS) - Der Wahlkampf steuert auch in Oberösterreich auf seinen
Höhepunkt zu und der sonderbare Stil der Bundes-ÖVP wird immer
bedenklicher. "Bei allem Verständnis für die Panik der Bundes-ÖVP
wegen ihres vergeigten Wahlkampfs, aber immer wenn die
Hartherzigkeits-Ministerinnen Johanna Mikl-Leitner oder Maria Fekter
in Oberösterreich auftauchen, wird es unerträglich. Die SPÖ fordert
von Mikl-Leitner unverzüglich eine Entschuldigung bei Werner Faymann
für ihre gestern in Oberösterreich geäußerten Unterstellungen gegen
den Kanzler. Tut sie das nicht, sollte sie sich umgehend aus der
Bundesregierung verabschieden. Wir haben kein Verständnis für ihre
Anschuldigungen, denn der Bundeskanzler hat natürlich recht mit
seiner Kritik an den Arbeitszeit-Plänen der ÖVP. Dort träumen
schwarze Kreise in der Wirtschaft davon, den MitbürgerInnen die
Überstundenzuschläge zu nehmen", fordert SP-OÖ-Landesgeschäftsführer
Christian Horner von Mikl-Leitner Konsequenzen nach ihrem
OÖ-Auftritt.
Bezeichnend sei auch, dass Mikl-Leitner und Fekter als große
Schwarz-Blau-Fans in der ÖVP gelten und ihr unseriöser Stil daher
eine Erklärung habe. Das lasse tief blicken, selbst wenn man bedenke,
dass in der ÖVP angesichts der vielen Wahlkampfpannen die Nerven
blank lägen, kritisiert Horner. "Leider muss man aber zur Kenntnis
nehmen, dass Mikl-Leitner und Fekter Wiederholungstäterinnen in
Sachen verbaler Entgleisungen sind. Beginnend vom inakzeptablen
Rehleinaugen-Sager, über den unwürdigen Holocaust-Vergleich in Polen
bis hin zu den blamablen Äußerungen über Jean Claude Junckers
Nierensteine, reicht das Sündenregister von Maria Fekter. Johanna
Mikl-Leitner versucht ihr offenbar den Rang abzulaufen. Man denke nur
an den neiderfüllten Zaster-Sager, den überdramatisierten
Darstellungen gegen die Votivkirchen-Asylwerber bis hin zu den
jüngsten Attacken gegen Kanzler Faymann", zeigt der
SP-Landesgeschäftsführer auf.
Allerdings könne man sich angesichts des beinahe täglichen
VP-Peinlichkeiten-Schauspiels ohnehin nur mehr verwundert die Augen
reiben. Hier ein Auszug ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Christoph Leitl und Maria Fekter bezeichnen den hervorragenden
Standort Österreich in Alpbach als abgesandelt.
Michael Spindelegger schwadroniert über das raschere Hinaufsetzen des
Frauenpensionsalters und verschiedene VP-nahe Wirtschafts- und
Industriekreise erheben in ihren Papieren die Forderung nach einem
generellen gesetzlichen Pensionsalter von 67.
Reinhold Mitterlehner denkt über einen 12-Stunden-Arbeitstag ohne
Überstundenzuschläge nach.
Karl-Heinz Töchterle beklagt, dass angeblich Kinder aus sehr
begüterten Familien zu wenig Facharbeiterstellen bekommen würden.
Nikolaus Berlakovic fordert das "Abschalten" der Atomkraft-Ruine
Fukushima.
Johanna Mikl-Leitner kann sich auch einen Mann als Frauenministerin
vorstellen.
"Daher ist es gut, dass die MitbürgerInnen am 29. September die Wahl
haben, besonders auch in Oberösterreich, wo auf Seiten der SPÖ die
untadelige und in der Welt angesehene Parlamentspräsidentin Barbara
Prammer Spitzenkandidatin ist und auf der anderen Seite VP-Ministerin
Fekter, die mit ihren unbedachten Sagern auch international
Österreich immer wieder in ein schlechtes Licht rückt. Ein Vergleich
macht daher sicher", steht für Christian Horner fest.
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