BZÖ-Steiermark startet Intensivphase des Nationalratswahlkampfes 2013

"Mehrheit von SPÖ und ÖVP brechen - Steirisches BZÖ will vor Team Stronach und Grünen liegen"

Graz (OTS) - "Die erdrückende Stillstandsmehrheit von SPÖ und ÖVP muss gebrochen werden. Die Steiermark braucht eine Steuerentlastung, der Wirtschaftsstandort droht Dank der Politik von SPÖ und ÖVP abzusandeln. Die jüngst veröffentlichte Rekordarbeitslosigkeit in der Steiermark zeigt, dass wir eine politische Trendumkehr brauchen. Daher ist es notwendig, dass viele Steirerinnen und Steirer mit Josef Bucher und dem BZÖ ein Stück des Weges gemeinsam gehen", so der steirische Landesspitzenkandidat zur Nationalratswahl Abg. Gerald Grosz in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Wahlkreisspitzenkandidaten Abg. Dr. Wolfgang Spadiut, Silvia Barones und Heimo Valentintschitsch.

Einmal mehr betonte Grosz den Reformwillen des BZÖ. "Das Land gehört reformiert. 22 Sozialversicherungsanstalten und unterschiedliche Pensionssysteme sind ja nur die Spitze des Eisberges. Der Rechnungshof hat 599 Vorschläge für eine umfassende Reform des Systems gemacht. Damit sparen wir knapp zehn Milliarden Euro", so Grosz. "Wir wollen in der Steiermark vernünftige Reformschritte unter Einbeziehung der gesamten Bevölkerung. Dort, wo es geografisch, wirtschaftlich und sozial sinnvoll ist, wird es keinen Widerstand betreffend die Zusammenlegung der Gemeinde geben. Die Bürgermeister sind die wichtigsten Vertreter vor Ort, ihre Stimme muss gehört, respektiert und einbezogen werden. Wir laden daher jene 100 enttäuschten Bürgermeister von SPÖ und ÖVP ein, mit dem BZÖ als Reformkraft ein Stück des Weges zu gehen", wiederholte der steirische Bündnischef seine Einladung an die Bürgermeister.

Der bisherige Tierschutz- und Gesundheitssprecher des BZÖ-Parlamentsklubs Wolfgang Spadiut forderte eine tatsächliche Gesundheitsreform zum Wohle der Versicherten und Patienten. "Die Gesundheitsreform der SPÖ und ÖVP verdient nicht ihren Namen. Die Regierung hat das System nur weiter aufgebläht, das Geld in die Verwaltung und nicht zum Patienten. Wir fordern eine umfassende Reform, welche das System stutzt und den Patienten entlastet. Auch im Tierschutz möchte ich in der kommenden Legislaturperiode zwei wesentliche Themen vorantreiben: Der Welpenverkauft gehört verboten, das Tiertransportgesetz verschärft", so Spadiut. Auch im Familienbereich geben es Reformbedarf, fordert der überzeugte Patchworker. "Ich lebe selbst in einer Patchworkfamilie. Das österreichische Familienrecht muss endlich an die Realität angepasst werden. "Meine, Deine und unsere Kinder" ist Alltag, nur findet sich in den Gesetzen nicht wieder.

BZÖ-Kandidatin Silvia Barones forderte eine Entlastung der Überstunden. "Überstunden müssen endlich steuerfrei gestellt werden. Nicht die Arbeitszeit gehört verlängert, sondern das Leistungsprinzip der fleißigen österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer honoriert. Das entspricht unserem Leistungsgedanken", so die Magna-Mitarbeiterin Barones.

Das BZÖ starte heute die Intensivphase des Wahlkampfes. "Wir besuchen im Rahmen unserer "Genug gezahlt-Tour" mehr als 60 Veranstaltungen und alle Städte und größeren Gemeinden in der Steiermark. Wir wollen wieder mit drei steirischen BZÖ-Mandaten im Nationalrat vertreten sein. Die letzten Tage und Wochen geht ein Ruck durch die Bevölkerung. Immer mehr Menschen fühlen sich von Josef Bucher angesprochen. Er agiert sachlich, elegant und seriös. Er spricht wichtige Themen für unser Land an", so Grosz. Mehr als 50 Prozent der Steirerinnen und Steirer seien unentschlossen. "Daher sind auch alle Umfragen schlichtweg parteipolitische Meinungsmache. Für uns ist da viel drinnen: Wir wollen daher sowohl das Team Stronach als auch die Grünen überholen", so Grosz.

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