• 04.09.2013, 11:00:36
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Vereinigte Bühnen erwägen neue Musical-Halle

Wien (OTS) - Die Vereinigten Bühnen Wien erwägen die Errichtung einer
eigenen Halle für das Musical. Das sagt Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny in der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe.Die
bestehenden Häuser - Das Ronacher und das sanierungsbeddürftige
Raimund Theater - wären für Erfolge, wie es sie in den vergangenen
Jahren gab, "zu klein. Man rechnet also gerade nach, ob es sich
lohnen würde, ein völlig neues Haus auf die grüne Wiese zu stellen".

Deutliche Worte findet Mailath zum Rücktritt des Kunsthalle-Chefs
Gerald Matt, der vom Grünen Koalitionspartner erzwungen wurde, obwohl
Matt bald danach von allen Malversationsvorwürfen freigesprochen
wurde: "Dass das ein, zwei Jahre vor dem besprochenen Übergang mit
einer Intrigen-, Verleumdungs- und Anschuldigungsgeschichte geendet
hat, betrübt mich."

Außerdem lässt Mailath mit zwei Vorstößen aufhorchen: Für die
Salzburger Festspiele wären "klare, zeitgemäße Strukturen"
herzustellen, etwa in Form einer G.m-b.H mit nur zwei (statt bisher
fünf) Emissären, einer für den Bund, einer für Salzburg.

Und die öffentliche Hand wäre mit der Finanzierung von Kunst an
die Grenzen gelangt.Mailath verlangt die Besteuerung des florierenden
Glücksspiels: "Wir werden nicht umhin kommen, uns zusätzliche
Finanzierungsquellen zu erschließen. In Deutschland kommen 17
Prozent der Kulturfinanzierung aus Einnahmen des Glücksspiels, in
England ein Drittel. Das sollten wir in Österreich uns auch
überlegen. Ich wäre mit 10 Prozent zufrieden."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NES

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