• 03.09.2013, 09:30:38
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Broschüre "Heißer Sommer - coole Stadt"

Wien (OTS) - Der neue Folder der Magistratsdirektion
Klimaschutzkoordination "Heißer Sommer - coole Stadt" bietet einen
schnellen Überblick über sommerliche Angebote in Wien. In fünf
Sprachen - Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Russisch -
informiert er Wienerinnen und Wiener sowie Gäste aus aller Welt über
Plätze, an denen man der Hitze der Stadt entkommen kann. Die
Naherholungsgebiete, Bäder und Wasserspielplätze nehmen dabei
naturgemäß einen besonderen Stellenwert ein. Zudem werden
Möglichkeiten aufgezeigt, um sich auch mitten in der Stadt Abkühlung
zu verschaffen. Diese reichen von den Wasserventilatoren am
Rathausplatz über schattige Parks bis hin zu den über 900
Trinkbrunnen Wiens.

Initiative "bewusste Kühlung" unter der Schirmherrschaft von
Bürgermeister Michael Häupl

Während der letzten Jahre stieg die Anzahl der Tage, an denen die
Bevölkerung Wiens unter hohen bis extrem hohen Temperaturen litt. Um
der damit verbundenen Belastung zu entgehen, werden in stetig
wachsender Anzahl Lösungen entwickelt und eingesetzt, um in Wohn- und
Dienstleistungsgebäuden angenehme Temperaturen zu erzielen. Vielfach
sind diese Lösungen mit einem hohen Stromverbrauch verbunden und die
Klimaschutzverantwortlichen der Stadt Wien verzeichnen einen
kontinuierlich wachsenden Endenergieverbrauch für Kühlanwendungen.
ExpertInnen rechnen mit einer Verdopplung der durch Gebäudekühlung
generierten CO2-Emissionen in den nächsten 20 Jahren allein im
Wohngebäudebereich.

Um diesem Trend entgegen zu wirken und das Klimaschutzziel Wiens bis
2020 zu ermöglichen, startete die
Magistratsdirektion-Klimaschutzkoordination unter der Patronanz des
Bürgermeisters Michael Häupl die Kühlkampagne "bewusste Kühlung".
Im Rahmen dieser Kampagne sollen der Wiener Bevölkerung
energieeffiziente und damit klimagerechte Möglichkeiten aufgezeigt
werden, um während der in Zukunft vermehrt auftretenden Hitzeperioden
adäquate Temperaturen in Wohnungen und Dienstleistungsbetrieben zu
erreichen. Der Bogen spannt sich dabei von alternativen Kühlkonzepten
bei Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben über Tipps, wie in Wohnung
auch ohne den Einsatz von strombetriebenen Ventilatoren oder
Standklimageräten behagliche Temperaturen erzielt werden können, bis
zum Einsatz von Fernkälte bei Spitälern und betrieblich genutzten
Gebäudekomplexen.

Den Folder "Heißer Sommer - coole Stadt" sowie weitere Informationen
zur Initiative "bewussten Kühlung" findet man unter
http://www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/bewusste-kuehlung.html. Der
Folder kann aber auch unter [email protected] angefordert
werden.

Wien vermeidet jährlich 3,7 Mio Tonnen CO2-Äquivalente

Schon seit 1999 hat die Stadt Wien ein Klimaschutzprogramm (KliP
Wien), das bis 2020 gültig ist. Dem Wiener Gemeinderat wird
regelmäßig ein Bericht über die Umsetzung vorgelegt. Bisher konnten
bereits 3,7 Mio. CO2-Äquivalente an jährlichen Treibhausgasemissionen
vermieden werden. Diese beeindruckenden Zahlen belegt der jüngste
Evaluierungsbericht zum KliP Wien.
Außerdem löste das Klimaschutzprogramm auch beträchtliche positive
volkswirtschaftliche Effekte aus. So konnten mit den gesetzten
Investitionen allein im Jahr 2011 mehr als 58.600 Arbeitsplätze
gesichert werden, so die Klimaschutzkoordinatorin der Stadt Wien
Christine Fohler-Norek.
(Schluss)

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