Broschüre "Heißer Sommer - coole Stadt"

Wien (OTS) - Der neue Folder der Magistratsdirektion Klimaschutzkoordination "Heißer Sommer - coole Stadt" bietet einen schnellen Überblick über sommerliche Angebote in Wien. In fünf Sprachen - Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Russisch -informiert er Wienerinnen und Wiener sowie Gäste aus aller Welt über Plätze, an denen man der Hitze der Stadt entkommen kann. Die Naherholungsgebiete, Bäder und Wasserspielplätze nehmen dabei naturgemäß einen besonderen Stellenwert ein. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, um sich auch mitten in der Stadt Abkühlung zu verschaffen. Diese reichen von den Wasserventilatoren am Rathausplatz über schattige Parks bis hin zu den über 900 Trinkbrunnen Wiens.

Initiative "bewusste Kühlung" unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Michael Häupl

Während der letzten Jahre stieg die Anzahl der Tage, an denen die Bevölkerung Wiens unter hohen bis extrem hohen Temperaturen litt. Um der damit verbundenen Belastung zu entgehen, werden in stetig wachsender Anzahl Lösungen entwickelt und eingesetzt, um in Wohn- und Dienstleistungsgebäuden angenehme Temperaturen zu erzielen. Vielfach sind diese Lösungen mit einem hohen Stromverbrauch verbunden und die Klimaschutzverantwortlichen der Stadt Wien verzeichnen einen kontinuierlich wachsenden Endenergieverbrauch für Kühlanwendungen. ExpertInnen rechnen mit einer Verdopplung der durch Gebäudekühlung generierten CO2-Emissionen in den nächsten 20 Jahren allein im Wohngebäudebereich.

Um diesem Trend entgegen zu wirken und das Klimaschutzziel Wiens bis 2020 zu ermöglichen, startete die Magistratsdirektion-Klimaschutzkoordination unter der Patronanz des Bürgermeisters Michael Häupl die Kühlkampagne "bewusste Kühlung". Im Rahmen dieser Kampagne sollen der Wiener Bevölkerung energieeffiziente und damit klimagerechte Möglichkeiten aufgezeigt werden, um während der in Zukunft vermehrt auftretenden Hitzeperioden adäquate Temperaturen in Wohnungen und Dienstleistungsbetrieben zu erreichen. Der Bogen spannt sich dabei von alternativen Kühlkonzepten bei Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben über Tipps, wie in Wohnung auch ohne den Einsatz von strombetriebenen Ventilatoren oder Standklimageräten behagliche Temperaturen erzielt werden können, bis zum Einsatz von Fernkälte bei Spitälern und betrieblich genutzten Gebäudekomplexen.

Den Folder "Heißer Sommer - coole Stadt" sowie weitere Informationen zur Initiative "bewussten Kühlung" findet man unter
http://www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/bewusste-kuehlung.html. Der
Folder kann aber auch unter post@md-kli.wien.gv.at angefordert werden.

Wien vermeidet jährlich 3,7 Mio Tonnen CO2-Äquivalente

Schon seit 1999 hat die Stadt Wien ein Klimaschutzprogramm (KliP Wien), das bis 2020 gültig ist. Dem Wiener Gemeinderat wird regelmäßig ein Bericht über die Umsetzung vorgelegt. Bisher konnten bereits 3,7 Mio. CO2-Äquivalente an jährlichen Treibhausgasemissionen vermieden werden. Diese beeindruckenden Zahlen belegt der jüngste Evaluierungsbericht zum KliP Wien.
Außerdem löste das Klimaschutzprogramm auch beträchtliche positive volkswirtschaftliche Effekte aus. So konnten mit den gesetzten Investitionen allein im Jahr 2011 mehr als 58.600 Arbeitsplätze gesichert werden, so die Klimaschutzkoordinatorin der Stadt Wien Christine Fohler-Norek.
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www.wien.gv.at/rk/
Andrea Stephanie Fellner
Magistratsdirektion der Stadt Wien
Öffentlichkeitsarbeit - Klimaschutzkoordination
Telefon: 01 4000-75084
Mobil: 0676 811 875 084
E-Mail: andrea.fellner@wien.gv.at
www.wien.at/umwelt/klimaschutz/

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