• 02.09.2013, 10:18:00
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17 % Rückgang bei Schulweg-Unfällen seit 2010

AUVA setzt zahlreiche Präventionsmaßnahmen

Utl.: AUVA setzt zahlreiche Präventionsmaßnahmen =

Wien (OTS) - Die Schulweg-Unfälle sind von 2010 bis 2012
österreichweit um 17 Prozent zurückgegangen. 58 Prozent der Unfälle
entstehen außerhalb des Straßenverkehrs bei Stürzen oder beim Raufen,
während im Straßenverkehr 42 Prozent der Unfälle passieren. Die AUVA
stärkt die Unfallprävention mithilfe zahlreicher Maßnahmen.

Jeder Wegunfall einer Schülerin oder eines Schülers ist einer zu
viel. Dennoch gibt es bei der Entwicklung der Unfallzahlen eine gute
Nachricht: Von 2010 bis 2012 sind die Schulweg-Unfälle österreichweit
um 17 Prozent zurückgegangen. Nachdem im Jahr 2010 noch 2.373 Kinder
in Unfälle verwickelt wurden, ging die Zahl im Jahr 2011 auf 2.094
und im Jahr 2012 auf 1.956 zurück.

Schuljahr 2012/13 entfielen 38 Prozent der Schadensfälle auf
Prellungen, 18 Prozent auf Verstauchungen oder Zerrungen und 17
Prozent auf Frakturen. Mit 424 verletzten Schülerinnen und Schülern
führen die Hauptschulen die Statistik an, gefolgt von den
Volksschulen mit 398 und den AHS mit 381.

AUVA verstärkt die Prävention

Mit zahlreichen Maßnahmen verstärkt die AUVA die Prävention und
strebt einen weiteren Rückgang der Unfälle an. Beispielsweise beraten
und unterstützen die Schulwegexpertinnen und -experten der
AUVA-Landesstellen die Gemeinden bei der Entwicklung und
Implementierung von Schulwegplänen. Auf der Basis von Tausenden
Elternfragebögen werden die kritischen Stellen am Schulweg
identifiziert. So kann den Kindern vermittelt werden, auf welcher
Straßenseite sie gehen sollen, wo sie die Fahrbahn am sichersten
überqueren können und welche Gefahrenstellen sie möglichst meiden
sollen.

Zusätzlich unterstützt die AUVA Schulen bei der Durchführung von
Aktionstagen und Sicherheitsprojekten. Den Schulen werden von der
AUVA zahlreiche Unterrichtsmaterialien wie Broschüren, DVDs und
Poster kostenlos zur Verfügung gestellt. Dazu zählen zum Beispiel die
vierteilige Buchreihe "Carmen, Pablo und Paffi" zur Verkehrserziehung
in Volksschulen, die DVD "fumesumo 2000 dl" für die Mopedausbildung
oder die Broschüre "Sicher unterwegs mit dem Schulbus".

Auch das Angebot für Eltern wurde im Vorjahr erweitert. Denn
Kinder ahmen nach, was sie bei ihren wichtigsten Bezugspersonen,
ihren Eltern, sehen. Deswegen ist es von enormer Bedeutung, dass sich
Eltern im Straßenverkehr richtig verhalten. In Kooperation mit dem
Institut "sicher unterwegs" bietet die AUVA in ganz Österreich
kostenlose Verkehrssicherheitsworkshops für Eltern an.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000
Selbständige sowie 1,4 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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