- 01.09.2013, 13:30:47
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BZÖ-Wahlauftakt II: Bucher: Wir werden Rot und Schwarz unter die 50 Prozentmarke drücken und vor Stronach liegen
"Sorgen wir gemeinsam für Modernität, Freiheit und Aufbruch - das Herzstück unserer Politik ist und bleibt die Erneuerung"

Utl.: "Sorgen wir gemeinsam für Modernität, Freiheit und Aufbruch -
das Herzstück unserer Politik ist und bleibt die Erneuerung" =
St. Wolfgang (OTS) - "Wenn wir die neuesten Umfragen ansehen, dann
gibt es für das BZÖ ein gesundes Wachstum nach oben und einen klaren
Trend nach unten für die anderen. Ich sage heute: Das BZÖ lebt nicht
nur, das BZÖ wächst. Und das in der entscheidenden Wahlkampfphase.
Wir werden am 29. September vor dem Team Stronach landen, das ist
Ziel und Auftrag", sagte heute BZÖ-Obmann und Spitzenkandidat Josef
Bucher am Beginn seiner Rede beim Wahlauftakt in St. Wolfgang.
"Wir befinden uns nicht nur beinahe in der Mitte Österreichs, es ist
vor allem die politische Mitte, von der aus wir einen
Erneuerungsprozess für Österreich einleiten. SPÖ und ÖVP geht es
nicht um den Bürger, sondern lediglich um den eigenen Machterhalt.
Wir werden als Demokraten dieses Land von unten nach oben erneuern.
Denn wir visieren die Zukunft an und stellen die Menschen in den
Mittelpunkt. Und wir treten heute mit einer völlig neuen Generation
an und besetzen damit die moderne Mitte - das ist der Mittelstand,
der Bürger, der aus der Mitte der Gesellschaft kommt", so der
BZÖ-Spitzenkandidat.
"Mit meinem neuen Team gibt es nun die Komplettierung der bewährten
Mannschaft. Wir müssen Neue mit dazu nehmen, neue Menschen, die sich
bereit erklärt haben, zu kämpfen, als Verstärkung für unsere
politischen Ideen. Ich bin glücklich darüber, dass viele neue
Persönlichkeiten aus dem Mittelstand hinzugekommen sind. Wir sind
mehr geworden, stärker geworden", sagte Bucher.
Das rot-schwarze System bleibe auch weiterhin der wichtigste Gegner,
bekräftigte Bucher, "denn Faymann und Spindelegger tragen die
Verantwortung für den erdrückenden Reformstau in unserem Land. Das
Herzstück unserer Politik ist und bleibt die Erneuerung. Und wir
sind die Einzigen, die eines klar sagen: "Runter mit den Steuern,
dann geht es rauf mit Beschäftigung und Wohlstand" - das ist unser
Rezept."
"Schuld an diesem Verwaltungsstaat und an der Überbürokratisierung in
Österreich ist nicht die Beamtenschaft, sondern die Politik von SPÖ
und ÖVP mit der von Rot und Schwarz beschlossenen Gesetzesflut. Wir
waren in den letzten Jahren die Einzigen, die auf eine moderne
Staatsreform gedrängt haben. Dieses 9-köpfige Monster namens
Föderalismus bringt uns um und muss dringend bekämpft werden",
forderte Bucher, der sich für die Verankerung eines
Spekulationsverbots in der Verfassung aussprach. "Es gibt gleich
viele Beamte wie Unternehmer in Österreich, so werden wir
untergehen", so Bucher und weiter: "Wir brauchen Unternehmergeist
statt bürokratischem Wahnsinn". Die mangelnde Wirtschaftskompetenz
der ÖVP zeige sich auch im Fall der Kärntner Hypo. "Jörg Haider hat
diesen Krempel erfolgreich verkauft, diese Bundesregierung mit dem
ehemaligen ÖVP-Finanzminister Pröll hat dann die Verluste
verstaatlicht. Aus diesem Grund brauchen wir einen parlamentarischen
Untersuchungsausschuss - und aus diesem Grund braucht es das BZÖ im
Parlament, denn wir sind die Einzigen, die diesen
Untersuchungsausschuss jetzt schon mehrmals gefordert haben."
Heftige Kritik übte Bucher auch an Stronach. "Fränk versucht ja alles
einzukaufen. Es würde mich daher nicht wundern, wenn "Fränk" jetzt
plötzlich auch noch aus der nächsten Konservendose herausspringt.
Aber auch Konservendosen haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Da ich
ein Mensch mit Humor bin, habe ich mir beim TV-Duell gedacht, dass
ich mit einer Witzfigur etwas vorsichtiger umgehen muss. Ein bisschen
Show ist durchaus in Ordnung, aber die Dosis macht es. Wer aufzeigt,
was schiefläuft, muss auch Lösungen anbieten. Daher sage ich: Wir
müssen in die Zukunft investieren, in Bildung, Forschung und
Innovation, damit wir auch künftig noch Arbeitsplätze haben, von
denen die Menschen wieder leben können".
"Wir müssen diese 50 Prozent von Rot und Schwarz knacken, denn nur
dann kann sich endlich etwas zum Positiven verändern in diesem Land.
Noch nie in der 2. Republik war diese Chance so groß. Als
begeisterter Läufer weiß ich: Nicht die Zwischenzeit ist entscheidet,
sondern mit welcher Zeit man ins Ziel kommt. Und ich weiß auch: Wir
werden am 29. September einen erfolgreichen Tag feiern, weil wir
Kraft unserer politischen Einstellung etwas Gutes für unser Land
erreichen werden - wir wollen dazu beitragen, Österreich von Rot und
Schwarz zu befreien. Sorgen wir gemeinsam für Modernität, Freiheit
und Aufbruch", schloss Bucher.
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