- 31.08.2013, 20:17:01
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Faymann: "Hingehen, abstimmen und die Sozialdemokratie stärken!"
Wahlkampfauftakt der SPÖ Niederösterreich mit 1200 Gästen
Utl.: Wahlkampfauftakt der SPÖ Niederösterreich mit 1200 Gästen =
Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Wahlkampfauftaktes der SPÖ
Niederösterreich unter dem Motto "Wer zusammenhält, gewinnt" stattete
Bundeskanzler Werner Faymann den FreundInnen und SympathisantInnen am
Gelände des Ratzersdorfer Sees einen Besuch ab. In seiner Rede vor
rund 1200 Gästen fasste Faymann das Ziel der SPÖ so zusammen: "Die
einzige Möglichkeit, Schwarz-Blau zu verhindern, besteht darin, den
Wahltag am 29. September zu nutzen. Die Devise heißt: Hingehen,
abstimmen und die Sozialdemokratie stärken! Dann können wir dafür
sorgen, dass dieses wunderschöne Land in Zukunft noch gerechter
wird!" ****
Zu den anwesenden Gästen zählten neben Bundeskanzler Faymann auch
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesgeschäftsführer
Norbert Darabos, der Landespartei-Vorsitzende der SPÖ NÖ und
Bürgermeister von St. Pölten Matthias Stadler, die
Nationalratsabgeordneten Otto Pendl und Anton Heinzl, Landeshauptmann
Stellvertreterin Karin Renner, Landesrat Maurice Androsch sowie der
Präsident des Pensionistenverbandes Karl Blecha und der Präsident des
Pensionistenverbandes Niederösterreich Hannes Bauer.
Mit hunderten schwenkenden Fahnen wurde Bundeskanzler Faymann begrüßt
und eröffnete seine Rede: "Ich freue mich sehr über den herzlichen
Empfang, so eine hervorragende Stimmung in den letzten Wochen vor
dieser wichtigen Wahl ist viel wert."
Positiv hob Faymann die Leistungen der letzten fünf Jahre hervor:
"Österreich steht auf soliden Beinen. Es richtet sich daher von
selbst, wenn es AkteurInnen gibt, die davon reden, dass dieses Land
'abgesandelt' sei."
Dass Österreich die niedrigste Arbeitslosenrate und trotz Krise einen
Wirtschaftsaufschwung vorzuweisen habe, sei laut Faymann keine
Selbstverständlichkeit. Faymann führte aus, dass die Finanzmarktkrise
in Europa in vielen Ländern die falschen Menschen getroffen habe.
"Neoliberale Politik hat bei hart arbeitenden Menschen, Jugendlichen
und PensionistInnen gespart während die oberen Zehntausend ihr Geld
in Sicherheit gebracht haben." Anders hierzulande: "Wir haben mit
Konjunkturpaketen der Krise entgegengewirkt. Wir haben mit Maßnahmen
wie der Kurzarbeit Arbeitslosigkeit eingedämmt. In Österreich haben
Unternehmen aus der Realwirtschaft und die ArbeitnehmerInnen
zusammengehalten. So sieht Politik aus, die wirklich gegen die Krise
wirkt und diese Politik trägt sozialdemokratische Handschrift!"
Doch es gäbe durchaus Gegenstimmen gegen diese sozial gerechte
Politik: "Es gibt Politiker, die, wenn sie von Senkung der
Lohnstückkosten reden, ein Zurückdrängen oder eine Abschaffung von
Schutzbestimmungen für ArbeitnehmerInnen meinen. Statt Klartext zu
reden, wollen die ÖVP und andere Parteien unter dem Decknamen der
Flexibilisierung Arbeitsbedingungen verschlechtern. Diese Politik
wollen und werden wir verhindern!", betonte Faymann.
Das sozialdemokratische Modell sieht anders aus. Neben leistbarem
Wohnen, gesicherten Arbeitsplätzen und Pensionen sind vor allem der
Bildungsbereich und das Modell der Ganztagsschule unverzichtbare
Schwerpunkte sozialdemokratischer Politik. "Gegenwärtig sind es immer
mehr Großeltern, die zu Mittag mit dem Essen warten und die
Nachhilfelehrer, die mit SchülerInnen Hausübungen erledigen." Nicht
nur, dass die meisten Frauen erwerbstätig sein wollen, auch der
internationale Vergleich bestätigt, dass die besten Schulen
Ganztagsschulen sind. "Wir wollen nicht das, was vor hundert Jahren
das Beste war, sondern das, was in den kommenden Jahrzehnten das
Beste ist", unterstrich der Bundeskanzler.
"Es gibt viel zu tun, also lasst uns die Ärmel hochkrempeln! Wir
kämpfen dafür, dass in dieser Gesellschaft Gerechtigkeit noch mehr
Platz hat und dass jene, die mehr haben, ihren gerechten
Steuerbeitrag zahlen", schloss Faymann. (Schluss) kg/ps
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