Karlheinz Töchterle: Wertvoller Nährboden für nachhaltige Lösungsvorschläge in zentralen Zukunftsfragen

Wissenschafts- und Forschungsminister begrüßt Gründung eines globalen "Think Tanks" von Forum Alpbach und IIASA

Wien (OTS) - "Wir sind gerade auch auf internationaler Ebene mit einer zunehmenden Beschleunigung und Intensivierung der politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen unserer Gesellschaft konfrontiert und müssen länderübergreifende Lösungen suchen und nachhaltige Entscheidungen treffen, um aktuellen und zukünftigen Anforderungen in Bezug auf Bildung, Gesundheit, Klimaveränderung usw. gerecht zu werden", begrüßt Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle die Gründung des globalen "Think Tanks" von Forum Alpbach und dem Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA). Die Symbiose zwischen Forum Alpbach und dem in Laxenburg angesiedelten IIASA sei "vielversprechend, stehen doch sowohl das Forum Alpbach als auch das IIASA für Vernetzung, Austausch, Internationalität und Exzellenz - ein wertvoller Nährboden für nachhaltige Lösungsvorschläge in zentralen Zukunftsfragen wie der Demografie und Klimaforschung".

Das IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis) wurde 1972 als internationales Forschungsinstitut mit Sitz in Österreich gegründet. Es hat derzeit 20 Mitglieder in Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika, Asien und Australien. Zu den zentralen Forschungsthemen gehören die Demografie, der Klimawandel, Ernährung und Armut sowie Wasserversorgung. Auf diesen Gebieten publiziert das IIASA weltweit beachtete Forschungsergebnisse, wie beispielsweise die Analyse des globalen Energiesystems "Global Energy Assessment - Toward a sustainable future" für die Rio+20 Konferenz im vergangenen Jahr. Etwa 200 Mathematiker/innen, Geisteswissenschaftler/innen, Naturwissenschaftler/innen, Wirtschaftler/innen und Technolog/innen aus mehr als 35 Ländern forschen am IIASA. Einer der prominentesten Vertreter Österreichs im IIASA ist Wittgenstein-Preisträger Prof. Wolfgang Lutz. Ausdruck der exzellenten Forschung am IIASA sind auch die vier Grants des Europäischen Forschungsrates, weiters nimmt das IIASA sehr erfolgreich am EU-Forschungsrahmenprogramm teil.

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