- 31.08.2013, 10:57:25
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Karlheinz Töchterle: Wertvoller Nährboden für nachhaltige Lösungsvorschläge in zentralen Zukunftsfragen
Wissenschafts- und Forschungsminister begrüßt Gründung eines globalen "Think Tanks" von Forum Alpbach und IIASA
Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister begrüßt Gründung eines
globalen "Think Tanks" von Forum Alpbach und IIASA =
Wien (OTS) - "Wir sind gerade auch auf internationaler Ebene mit
einer zunehmenden Beschleunigung und Intensivierung der politischen,
wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen unserer
Gesellschaft konfrontiert und müssen länderübergreifende Lösungen
suchen und nachhaltige Entscheidungen treffen, um aktuellen und
zukünftigen Anforderungen in Bezug auf Bildung, Gesundheit,
Klimaveränderung usw. gerecht zu werden", begrüßt Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle die Gründung des globalen
"Think Tanks" von Forum Alpbach und dem Internationalen Institut für
Angewandte Systemanalyse (IIASA). Die Symbiose zwischen Forum Alpbach
und dem in Laxenburg angesiedelten IIASA sei "vielversprechend,
stehen doch sowohl das Forum Alpbach als auch das IIASA für
Vernetzung, Austausch, Internationalität und Exzellenz - ein
wertvoller Nährboden für nachhaltige Lösungsvorschläge in zentralen
Zukunftsfragen wie der Demografie und Klimaforschung".
Das IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis)
wurde 1972 als internationales Forschungsinstitut mit Sitz in
Österreich gegründet. Es hat derzeit 20 Mitglieder in Europa,
Nordamerika, Südamerika, Afrika, Asien und Australien. Zu den
zentralen Forschungsthemen gehören die Demografie, der Klimawandel,
Ernährung und Armut sowie Wasserversorgung. Auf diesen Gebieten
publiziert das IIASA weltweit beachtete Forschungsergebnisse, wie
beispielsweise die Analyse des globalen Energiesystems "Global Energy
Assessment - Toward a sustainable future" für die Rio+20 Konferenz im
vergangenen Jahr. Etwa 200 Mathematiker/innen,
Geisteswissenschaftler/innen, Naturwissenschaftler/innen,
Wirtschaftler/innen und Technolog/innen aus mehr als 35 Ländern
forschen am IIASA. Einer der prominentesten Vertreter Österreichs im
IIASA ist Wittgenstein-Preisträger Prof. Wolfgang Lutz. Ausdruck der
exzellenten Forschung am IIASA sind auch die vier Grants des
Europäischen Forschungsrates, weiters nimmt das IIASA sehr
erfolgreich am EU-Forschungsrahmenprogramm teil.
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