Prominente internationale Gäste toppen das Europäische Forum Alpbach 2013

Alpbach (OTS) - UN Under-Secretary-General Valerie Amos, EU Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Bundespräsident Heinz Fischer und der tansanische Präsident Jakaya Mrisho Kikwete und sprechen in der Schlussveranstaltung.

Das Europäische Forum Alpbach 2013 heute mit einem letzten Höhepunkt: Zuerst diskutieren der US Starökonom Jeffrey Sachs, der Vorsitzende der UN Sustainable-Energy-For-All-Initiative, Kandeh K. Yumkella, der Vorsitzende des Weltklimarates der Vereinten Nationen, Rajendra Kumar Pachauri, und der Unternehmer und Gründer der erfolgreichen Internetplattform WAMDA, Habib Haddad, darüber, was UnternehmerInnen als zentrale Akteure in einer globalisierten Wirtschaft zur Bekämpfung von globalen Ungleichgewichten beitragen können und sollen. Nach einem Auftakt durch die Wiener Philharmoniker sprechen dann UN Under-Secretary-General Valerie Amos (sie vertritt den UN Generalsekretär Ban Ki-moon), Bundespräsident Heinz Fischer, EU Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der tansanische Präsident Jakaya Mrisho Kikwete - der zum ersten Mal in Österreich ist - über "Neue Wege für eine faire Globalisierung: Die Rolle der Politik".

Am gestrigen Freitag hat sich diese prominente Runde zu einer informellen Klausur in Alpbach getroffen um "Neue Ideen für eine faire Globalisierung" zu diskutieren. "Es freut mich, dass das Europäischen Forums Alpbach als Plattform dienen konnte, um so brennende Themen unserer Zeit wie nachhaltige Energie, Klimawandel und Ernährungssicherung in Alpbach zu diskutieren", so der Präsident des Europäischen Forums Alpbach, Franz Fischler. "Dies zeigt, dass das Forum auch auf internationaler Ebene als Brückenbauer und als Katalysator für neue Ideen wahrgenommen wird".

Franz Fischler hat heute in seiner Abschlussrede angekündigt, dass das in Laxenburg ansässige Internationale Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) und das Europäische Forum Alpbach gemeinsam einen globalen Think Thank ins Leben rufen werden. "IIASA's systemischer Ansatz und seine international anerkannte wissenschaftliche Exzellenz gepaart mit der langjährigen Erfahrung des Europäischen Forums Alpbach als Plattform des interdisziplinären Dialoges und Ideenaustausches bieten einen idealen Nährboden für einen solchen Think Thank", unterstreicht Pavel Kabat, Direktor der IIASA.

Nach drei Wochen Konferenzen und Tagungen zieht das Forum heuer eine sehr positive Bilanz. "Wir haben uns für dieses Jahr vorgenommen, mehr Spannung und Diskussion in die Alpbacher Gespräche zu bringen. Alpbach hat dadurch an Tiefgang gewonnen", so Franz Fischler. " Wir haben angehende Führungskräfte aus ganz Europa nach Alpbach eingeladen um gemeinsam Vorschläge für das Wirtschaftssystem der Zukunft zu erarbeiten. 15 junge JournalistInnen haben im Rahmen der Alpbacher Medienakademie über das Forum berichtet. Mit der vermehrten Integration von Kunst als Impulsgeber in die einzelnen Gespräche sowie einem BarCamp während der Seminarwoche sind heuer durchaus einige erfrischende Neuerungen zustande gekommen."
Wind in Alpbach gesorgt haben", meint der Geschäftsführer des Forums, Philippe Narval. "Ohne sie wäre Alpbach nicht vorstellbar." Insgesamt haben am Europäischen Forum Alpbach 2013 über 4.300 BesucherInnen aus insgesamt 74 Staaten teilgenommen. 754 Vortragende bereicherten die 153 Vorträge, 77 Arbeitskreise, 16 einwöchigen Seminare, 5 Sommerschulen und die 23 Kulturveranstaltungen.
Die Vorbereitungen für das kommende Jahr 2014 sind bereits angelaufen. Das kommende Forum wird unter dem Generalthema "At the Crossroads" stehen und findet vom 13. - 29. August statt.

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