• 29.08.2013, 14:31:00
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SP-Heinzl/SJ-Ginner: 60-Euro-Jugendticket rückt in greifbare Nähe

Studierendenticket erster Schritt - Doppelmoral von JVP-Rausch bei Jugend-Öffiticket

Utl.: Studierendenticket erster Schritt - Doppelmoral von JVP-Rausch
bei Jugend-Öffiticket =

St. Pölten (OTS) - Doppelmoral ortet Boris Ginner, Vorsitzender der
Sozialistischen Jugend Niederösterreich, bei Bettina Rausch,
anlässlich der heutigen JVP-Aussendung zur Einführung eines
Studierenden-Öffitickets. "Just während die ÖVP in Niederösterreich
zu einem Kahlschlag bei den Regionalbahnen ansetzt, will die JVP eine
Ausweitung des Jugend-Tickets. Ich frage mich, mit welchen
Verkehrsmitteln die Jugendlichen noch fahren sollen, wenn die ÖVP
eine Regionalbahn nach der anderen stillgelegt oder wegreißt?", so
Ginner weiter.

In den letzten Monaten sei von Rausch und der ÖVP zum Thema Mobilität
und Jugendticket nichts zu hören gewesen, der heranrückende
Wahltermin habe die Jungschwarzen nun offenbar zum Handeln gebracht,
so Ginner weiter, der auch Unterstützung von SPÖ-Verkehrssprecher NR
Anton Heinzl erhält: "Nachhaltige Verkehrspolitik beinhaltet neben
der Förderung und Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs auch eine
innovative Mobilitätspolitik für junge Menschen. Daher setzen wir uns
für die Einführung des TOP-Jugend-Tickets für alle Jugendlichen in
Ausbildung in allen österreichischen Verkehrsverbünden ein."

Für Ginner ist die Ausweitung auf Studierende ein erster wichtiger
Schritt. Am Ende des Tages stellt sich die SJ ein einheitliches
österreichweit gültiges Ticket um 60 Euro für alle unter 26 vor -
analog zur ÖBB-Vorteilscard! Nichts abgewinnen kann Ginner den
JVP-Finanzkonzepten: "Ein Jugendticket auf Kosten der Infrastruktur
der Bahn einzuführen wäre ein Witz. Denn was bringt ein günstiges
Ticket, wenn gleichzeitig Linien gekürzt werden?" Nichts anders plane
die ÖVP, wenn sie von Einsparungen bei den ÖBB phantasiere.
Streckenkürzungen kommt für die Sozialistische Jugend nicht in Frage
- "ganz im Gegenteil: In Zeiten steigender Spritpreise und des
Klimawandels muss der öffentliche Verkehr ausgebaut und attraktiver
gemacht werden. Finanzministerin Fekter ist gefordert, dem
Infrastrukturressort einen höheren Budgetrahmen zukommen zu lassen!"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

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