- 29.08.2013, 13:46:10
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Karlheinz Töchterle: Von Gartenzwergen und Ministern - Sprachwurzeln unserer Wörter
Wissenschafts- und Forschungsminister als Vortragender an Kinderuni Steyr

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister als Vortragender an
Kinderuni Steyr =
Wien (OTS) - Im Rahmen der zehnten Kinderuni in Steyr kehrte
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle am 29.
August zu seinen Wurzeln zurück und hielt vor rund 60 Kindern einen
Vortrag zum Thema "Super, Mega-Hype und ultracool - woher Wörter
kommen und was sie eigentlich bedeuten". "Unser heutiges Wort Schule
kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet Freizeit und ein
Minister ist eigentlich ein Diener", erklärte Töchterle den
erstaunten Zuhörern die Wortwurzeln alltäglicher Begriffe. Viele der
Wörter, die aus dem Altgriechischen oder auch Lateinischen kommen,
sind heute in abgewandelter Form noch gebräuchlich. Neben
naheliegenden Wörtern wie "Stadion", "Athlet" oder "Zirkus" hat auch
die Bezeichnung "nanos" für Zwerg heute ein kräftiges Weiterleben zur
Bezeichnung von sehr kleinen Maßeinheiten und wird im Forschungs- und
Technologiebereich immer häufiger. "Auf den ersten Blick sind
Griechisch und Latein zwei alte Sprachen, die heute nicht mehr
gesprochen werden, aber wenn man diese kennt, versteht man viele
Wörter des täglichen Gebrauchs besser", so der Wissenschaftsminister.
Die "Kinderunis" werden vom Wissenschafts-und Forschungsministerium
seit 2004 gefördert und freuen sich seit ihrem Bestehen ständig
wachsender Beliebtheit. Diesen Sommer werden Angebote an 15
Standorten gefördert. Insgesamt wendet das BMWF heuer für die
Kinderunis rund 500.000 Euro auf. Ziel ist es, die Faszination und
Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Wissenschaft und
Forschung zu wecken und gezielt zu fördern. Die Kinderuni Steyr
findet heuer bereits zum zehnten Mal statt. "Die Neugier dieser
Kinder ist ein großes Glück, sie ist aber auch eine Herausforderung
für einen Vortragenden. Diese jungen Zuhörer sind kritischer und
daher muss man sich noch mehr Mühe geben, um sie für ein Fach zu
begeistern", so Töchterle abschließend.
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