- 29.08.2013, 10:47:53
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SJ-Hanke: FPÖ von Neonazis und Rechtsextremen durchdrungen
Der Skandal um die FPÖ setzt sich fort
Utl.: Der Skandal um die FPÖ setzt sich fort =
Wien (OTS) - "Der Skandal um die FPÖ setzt sich fort", so
kommentierte Marina Hanke, Vorsitzende der SJ Wien, die neuerlichen
Meldung im heutigen News über die Facebook-Gruppe "Wir stehen zur
FPÖ". "Trotz der Enthüllungen wurden kaum Postings gelöscht und es
wurde und wird weiterhin gegen Minderheiten gehetzt. Die Recherchen
der Gruppe "Heimat ohne Hass" beweisen im aktuellen News, dass
FunktionärInnen der FPÖ aktive Mitglieder der Hetz-Facebookgruppe
sind. Und die verbreiten weiterhin auf Facebook ihre rechtsextreme
und neonazistische Propaganda, jetzt offensichtlich in der neuen
Gruppe "NSA Austria". Und es steht die Frage im Raum, ob das alles
nicht in Wahrheit im Wissen und mit der freundlichen Unterstützung
von Strache und Co. Passiert. Die gesamte FPÖ-Spitze ist in Wahrheit
rücktrittsreif."
Für den Wiener FP-Klubchef Gudenus und den Wiener Gemeinderat
Guggenbichler, die Mitglieder in der Facebook-Gruppe waren, fordert
Hanke auch strafrechliche Konsequenzen. "Die halbherzigen
Abgrenzungsversuche können sich Gudenus und Guggenbichler sparen.
Denn wir wissen, was ihr Hintergrund ist: Tatsächlich passt zwischen
die beiden Rechtspolitiker und ihren Neonazi-Mob im Internet kein
Blatt Papier."
Guggenbichler habe vor einigen Jahren den Vorwurf gegen die
Sozialistische Jugend, eine "rote Nazi-Jugend" zu sein, vor Gericht
öffentlich zurücknehmen müssen. Nun sei einmal mehr klar, dass die
Rechsextremen und Kellernazis in Wahrheit nur in den Reihen der FPÖ
zu finden seien.
"Strache, Kickl und Gudenus sind sich im Wahlkampf einig in ihrer
rassistischen Propaganda", reagierte Hanke auch auf die zweite
Plakatwelle der FPÖ im aktuellen Wahlkampf. "Jetzt zeigt sich auch
hier ganz klar, was Strache mit seiner 'Nächstenliebe' meint, nämlich
nichts als rassistische Stimmungsmache und Hetze gegen Asylsuchende."
Die Presseaussendungen und die Online-Auftritte der Freiheitlichen
seien aber auch bisher schon voll von Aussagen gewesen, die
rassistisch, sexistisch oder homophob sind und sich des Öfteren am
Nazi-Jargon orientierten.
"Die Antwort aller demokratischen Parteien muss es jetzt sein, sich
klar gegen jede Zusammenarbeit mit der FPÖ auszusprechen - und zwar
egal auf welcher Ebene. Von der ÖVP und ihrem angeblich so liberalen
Paradejugendlichen Kurz ist aber weiterhin keine deutliche
Distanzierung von den Freiheitlichen zu vernehmen, 'Kopf-in-den-Sand'
ist scheinbar das Lieblingsspiel der ÖVP. Oder basteln die
Konservativen hinter den Kulissen bereits an einer
Schwarz-Blau-Stronach-Option?" fragt Marina Hanke abschließend.
(Schluss)
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