• 29.08.2013, 10:04:34
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  • OTS0063 OTW0063

Magazin NEWS zur Echo-Stellungnahme Gutachter schreibt: "Leistung nicht nachvollziehbar".

Das Nachrichtenmagazin NEWS stellt zur Aussendung des des Echo-Verlages (OTS 0038) klar:

Utl.: Das Nachrichtenmagazin NEWS stellt zur Aussendung des des
Echo-Verlages (OTS 0038) klar: =

Wien (OTS) - Der Sachverständige kommt in seinem Gutachten zu dem
Schluss, dass bei der Zahlung von 24.000 Euro der Valora AG an die
Echo GmbH die Leistungserbringung nicht nachvollziehbar sei. Er
illustriert das im Gutachten sogar mit einer roten Ampel. Zudem sei
die Zuordnung der Zahlung zur Telekom erkennbar.

Wörtlich schreibt er: "Aus den von der Echo GmbH vorgelegten
Eingangsrechnungen zeigt sich, dass diese überwiegend für das
Vormagazin und das Wiener Bezirksblatt beauftragt wurden und
ausgehend vom Rechnungsdatum diese Studien bei Fakturierung der
Rechnung an die Valora AG bereits rund 1,5 Jahre alt waren." Und
weiter: "Einen betrieblichen Nutzen solcher Studien für die Valora AG
können wir vorbehaltlich weiterer Unterlagen und Informationen nicht
nachvollziehen, da diese im Lichte der Rechnungstexte für den
internen Gebrauch in der Echo Mediengruppe bestimmt waren und nicht
für die Valora AG."

Zu den zwei weiteren Zahlungen von je 24.000 Euro in den Jahren
2004 und 2005 schreibt der Sachverständige: "Ergänzend zur Echo GmbH
ist zu bemerken, dass diese bereits in den Jahren 2004 und 2005
Geschäftsbeziehungen zur Hochegger/Com unterhielt. (...) Die
Vorgehensweise deutet darauf hin, dass hier eine jährliche Pauschale
der Telekom Asutria AG via Dr. Peter Hochegger an die Echo GmbH (laut
Vernehmungsergebnissen zugunsten der SPÖ) vereinbart war und diese
auch bedient wurde. So stellte die Echo GmbH die Rechnung im Jahr
2006 zunächst sogar noch auf die Hochegger/Com aus, jedoch wurde auf
Veranlassung auf Seiten der Hochegger-Unternehmen ein Umschreiben auf
die Valora AG vorgenommen."

Abschließend schreibt der Gutachter: "Die simple Existenz von
Studien (wiewohl wir das schon als großen Fortschritt in der
gegenständlichen Causa verglichen mit vielen anderen "Studien"
ansehen) sagt auch nichts darüber aus, ob die zu untersuchende
Transaktion auch inhaltlich nachvollziehbar ist. Wir haben keine
Hinweise, dass die Studien auf Käuferseite auch nur im geringsten
"benötigt" wurden (...)."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NES

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