- 29.08.2013, 08:34:27
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SP-Horner: ÖVP-Schwarzgeldskandal - Spindelegger muss alle Fakten auf den Tisch legen
Volle Aufklärung durch ÖVP und Raiffeisen OÖ Gebot der Stunde
Utl.: Volle Aufklärung durch ÖVP und Raiffeisen OÖ Gebot der Stunde =
Linz (OTS) - Der nun öffentlich gewordene Verdacht auf verdeckte
Parteispenden an die ÖVP über parteieigene Firmen stößt auch in
Oberösterreich auf großes Interesse.
"Wie viel aus heutiger Sicht unsauberes Geld ist in der Zeit bis 2000
bis 2006 eigentlich an die ÖVP geflossen? Nun ist die Zeit gekommen,
dass die ÖVP und ihre Geldgeber die verdächtigen Geldflüsse in den
Jahren von Schwarz-Blau-Orange umfassend offen legen müssen. Was war
da eigentlich los, dass die ÖVP unter dem Vorsitz von Wolfgang
Schüssel und Parteivorstandsmitgliedern wie Christoph Leitl und Maria
Fekter, um nur zwei VP-Oberösterreicher zu nennen, solche Praktiken
angewandt hat? Wer weiß aller über diese Methoden, wenn man etwa an
den Strasser-Schüler Johannes Rauch denkt, der damals schon in einer
Schlüsselposition in der ÖVP-Zentrale saß. Die Öffentlichkeit hat ein
Recht auf lückenlose Aufklärung", fordert SP-OÖ-Landesgeschäftsführer
Christian Horner.
Interessant und aufklärungswürdig sei auch die Beteiligung von
Raiffeisen OÖ an diesen Machenschaften. Bekanntlich sollen mindestens
50.000 Euro an die VP-Firmen geflossen sein. "Die neue
Raiffeisenführung in OÖ ist verpflichtet, diese Vergangenheit
umfassend aufzuarbeiten. Das Unternehmen muss offenlegen, an wen sie
aller in der ÖVP in Bund und Land über VP-Parteifirmen oder direkt
Geld hat fließen lassen. Wie wurden diese Summen verbucht, an wen
gingen sie, was war die Gegenleistung an Raiffeisen? Welche Rolle
haben Fast-ÖVP-Bundesparteiobmann Grasser und seine Freunderl
gespielt, was hat Grasser gegen die ÖVP in der Hand? Fragen über
Fragen, die umgehend beantwortet werden müssen", steht für Horner
fest.
Bezeichnend sei auch, wie sich nun der VP-Wahlkampfleiter Johannes
Rauch aus den verdächtigen Vorgängen davon stehlen wolle. "Rauch, der
jahrelang beim sattsam bekannten Ernst Strasser in die Lehre ging,
macht es sich viel zu einfach. Wenn er schon so an der Aufarbeitung
interessiert ist, wie er behauptet, dann soll er seine Rolle in
dieser Causa offen legen. Statt ständig auf die SPÖ und ihr
Parteimanagement verbal mit lächerlichen Vorwürfen einzudreschen, hat
Rauch sehr viel vor der eigenen Türe zu kehren", macht der
SP-Landesgeschäftsführer deutlich.
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