• 28.08.2013, 14:34:58
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Auer: Bauernbund verlangt frischen Schub beim Investieren am Land

Investitionsförderung für Landwirte auch im GAP-Übergangsjahr 2014 bereitstellen

Utl.: Investitionsförderung für Landwirte auch im GAP-Übergangsjahr
2014 bereitstellen =

Wien (OTS) - Ende 2013 läuft die aktuelle Förderperiode der
Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) aus und macht der neuen Platz. In
einem Teilbereich der Ländlichen Entwicklung (Zweite Säule der GAP) -
der Investitionsförderung - wurde zuletzt befürchtet, dass diese
durch die Programmumstellung nicht angeboten werden könnte. Jetzt
verlangt Bauernbund-Präsident Jakob Auer aber Sicherheit für die
Landwirtschaft - auch im Übergangsjahr 2014: "Höfe, die modernisieren
wollen, dürfen nicht plötzlich verunsichert und abgestoppt werden."
Einen angemessen dotierten Investitionstopf für investitionswillige
Landwirte müsse es "unter allen Umständen auch im Jahr 2014 geben".

Was für die Direktzahlungen an die Betriebe gilt, müsse auch für
die Investitionsförderung gelten. "Anstehende Anschaffungen können
nicht auf die lange Bank geschoben werden", zeigt der
Bauernbund-Präsident auf. Brüssel müsse verstehen, "dass wir das neue
Geld sofort brauchen, um es im Übergangsjahr nach den alten Regeln
vergeben zu können". Auer appelliert deshalb an die EU-Kommission:
"Das Budget ist geschnürt, jetzt braucht es die Tatkräftigen, nicht
die Bürokraten. Falls die EU aber auf stur schalten sollte, müssen
national alle erdenklichen Hebel in Bewegung gesetzt werden."

Für Investitionen in die Zukunft müsse in einem
Vorzeigewirtschaftsland wie Österreich immer Geld da sein. Denn:
Jeder Euro Investitionsförderung setze "weitere EUR 4,- bis 5,- für
Anschaffungen in Bewegung. Gewerbe, Industrie und Handel am Land
profitieren von der Investitionsfreudigkeit der Landwirtschaft. Das
ist aktive Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik für die Regionen",
verweist Auer auf die hohe Umwegrentabilität.

Landwirtschaft wird in den nächsten zwei Jahren rund EUR 5,5
Mrd. investieren

Jüngste Umfragen (market) bestätigen, dass die Landwirte in den
nächsten beiden Jahren Investitionen in der Höhe von rund EUR 5,5
Mrd. planen. "Bauernbund und ÖVP kämpfen um die nationalen
Budgetmittel für die Ländliche Entwicklung. Weil wir auch in Zukunft
eine starke Landwirtschaft in Österreich haben wollen", macht Auer
klar. Ginge es nach der SPÖ oder den Grünen hätten die Bauern
blitzartig 25% weniger Geld im Börsel. Rot-Grün würde nämlich ohne
mit der Wimper zu zucken die Bauerngelder kürzen und in den
Sozialbereich umschichten. Wenn die ÖVP in Regierungsverantwortung
kommt, dann bleibt das fixfertig ausgearbeitete rot-grüne
Bauernvertreibungsprogramm aber mit Sicherheit in der untersten
Schublade", so Bauernbund-Präsident Auer abschließend.
(Schluss)

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