Auer: Bauernbund verlangt frischen Schub beim Investieren am Land

Investitionsförderung für Landwirte auch im GAP-Übergangsjahr 2014 bereitstellen

Wien (OTS) - Ende 2013 läuft die aktuelle Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) aus und macht der neuen Platz. In einem Teilbereich der Ländlichen Entwicklung (Zweite Säule der GAP) -der Investitionsförderung - wurde zuletzt befürchtet, dass diese durch die Programmumstellung nicht angeboten werden könnte. Jetzt verlangt Bauernbund-Präsident Jakob Auer aber Sicherheit für die Landwirtschaft - auch im Übergangsjahr 2014: "Höfe, die modernisieren wollen, dürfen nicht plötzlich verunsichert und abgestoppt werden." Einen angemessen dotierten Investitionstopf für investitionswillige Landwirte müsse es "unter allen Umständen auch im Jahr 2014 geben".

Was für die Direktzahlungen an die Betriebe gilt, müsse auch für die Investitionsförderung gelten. "Anstehende Anschaffungen können nicht auf die lange Bank geschoben werden", zeigt der Bauernbund-Präsident auf. Brüssel müsse verstehen, "dass wir das neue Geld sofort brauchen, um es im Übergangsjahr nach den alten Regeln vergeben zu können". Auer appelliert deshalb an die EU-Kommission:
"Das Budget ist geschnürt, jetzt braucht es die Tatkräftigen, nicht die Bürokraten. Falls die EU aber auf stur schalten sollte, müssen national alle erdenklichen Hebel in Bewegung gesetzt werden."

Für Investitionen in die Zukunft müsse in einem Vorzeigewirtschaftsland wie Österreich immer Geld da sein. Denn:
Jeder Euro Investitionsförderung setze "weitere EUR 4,- bis 5,- für Anschaffungen in Bewegung. Gewerbe, Industrie und Handel am Land profitieren von der Investitionsfreudigkeit der Landwirtschaft. Das ist aktive Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik für die Regionen", verweist Auer auf die hohe Umwegrentabilität.

Landwirtschaft wird in den nächsten zwei Jahren rund EUR 5,5 Mrd. investieren

Jüngste Umfragen (market) bestätigen, dass die Landwirte in den nächsten beiden Jahren Investitionen in der Höhe von rund EUR 5,5 Mrd. planen. "Bauernbund und ÖVP kämpfen um die nationalen Budgetmittel für die Ländliche Entwicklung. Weil wir auch in Zukunft eine starke Landwirtschaft in Österreich haben wollen", macht Auer klar. Ginge es nach der SPÖ oder den Grünen hätten die Bauern blitzartig 25% weniger Geld im Börsel. Rot-Grün würde nämlich ohne mit der Wimper zu zucken die Bauerngelder kürzen und in den Sozialbereich umschichten. Wenn die ÖVP in Regierungsverantwortung kommt, dann bleibt das fixfertig ausgearbeitete rot-grüne Bauernvertreibungsprogramm aber mit Sicherheit in der untersten Schublade", so Bauernbund-Präsident Auer abschließend.
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