Ban Ki-moon kann aufgrund der Syrienkrise nicht zum Europäischen Forum Alpbach 2013 kommen

Bundespräsident Fischer, EU Kommissionspräsident Barroso, der tansanische Präsident Kikwete und UN Untergeneralsekretärin Amos werden in der Schlussveranstaltung sprechen.

Wien (OTS) - UN Generalsekretär Ban Ki-moon hat das Europäische Forum Alpbach informiert, dass er aufgrund der derzeitigen Lage in Syrien frühzeitig nach New York zurückkehren muss, und deshalb am Samstag, den 31. August 2013, nicht an der Abschlussveranstaltung des Europäischen Forums Alpbach 2013 teilnehmen kann. UN-Untergeneralsekretärin Valerie Amos, die auch UN Nothilfekoordinatorin (u.a. für Syrien) ist, wird Ban Ki-moon in Alpbach vertreten. Gemeinsam mit Bundespräsident Heinz Fischer, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, und dem Präsidenten von Tansania, Jakaya Mrisho Kikwete, wird sie am Samstag über "Neue Ideen für eine faire Globalisierung: Die Rolle der Politik" sprechen.

Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forums Alpbach, meint dazu: "Wir bedauern, dass der Generalsekretär nicht nach Alpbach kommen kann, aber ich verstehe, dass er aufgrund der aktuellen Situation in das UN Hauptquartier nach New York zurückkehren muss."

Die dreitägige Abschlussveranstaltung des Europäischen Forums Alpbach 2013 beginnt bereits am Donnerstag, den 29. August, mit einer Abendveranstaltung, an der Valerie Amos gemeinsam mit der
EU Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Kristalina Georgieva, teilnehmen wird. Mit Blick auf die akute humanitäre Katastrophe in Syrien werden sie über Möglichkeiten diskutieren, wie humanitäre Hilfe in einer zunehmend unberechenbaren Welt organisiert werden kann. Passend zum Thema der Baukulturgespräche "Wachsende und schrumpfende Städte - Erfahrungen und Herausforderungen" spricht am Tag darauf die Beraterin des UN-Generalsekretärs für Entwicklungspolitik nach 2015, Amina J. Mohammed, über Möglichkeiten einer nachhaltigen Städteplanung der Zukunft.

Am Samstag startet das Europäische Forum Alpbach 2013 mit einem prominent besetzten Panel zum Thema "Neue Ideen für eine faire Globalisierung: Was sollen UnternehmerInnen tun?". Es diskutieren der US Starökonom Jeffrey Sachs, der Vorsitzende der UN Energy For All Initiative, Kandeh K. Yumkella, der Vorsitzende des Weltklimarates der Vereinten Nationen, Rajendra Kumar Pachauri, der Unternehmer und Gründer der erfolgreichen Internetplattform WAMDA, Habib Haddad, sowie der Vorsitzende des Instituts für Angewandte Systemforschung - IIASA, Pavel Kabat. Nach einem Intermezzo der Wiener Philharmoniker endet das Forum mit dem diesjährigen Höhepunkt:
José Manuel Barroso, Valerie Amos, Jakaya Mrisho Kikwete und Heinz Fischer werden über die Rolle der internationalen Gemeinschaft in der Überarbeitung von Entwicklungszielen nach 2015 sprechen und neue Wege der engeren Zusammenarbeit zwischen den Vereinten Nationen und der Europäischen Union erörtern.

Über das Europäische Forum Alpbach

Das Europäische Forum Alpbach fand 1945 als eine der ersten internationalen politisch-intellektuellen Veranstaltungen im zerstörten Europa statt und ist heute eine der bedeutendsten interdisziplinären Dialogplattformen für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur in ganz Europa. Mit seinen Aktivitäten und Veranstaltungen setzt sich das Europäische Forum Alpbach für eine zukunftsfähige, demokratische Gesellschaft ein und gibt Impulse zur Weiterentwicklung des europäischen Integrationsprojekts.

Im März 2012 hat Franz Fischler die Präsidentschaft von Erhard Busek übernommen. Mit ihm im Präsidium sind der ehemalige Innenminister Caspar Einem, die Politikwissenschafterin Sonja Puntscher Riekmann, der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank, Claus J. Raidl, und die Vorsitzende der Universitätsklinik für Augenheilkunde an der Medizinischen Universität Wien, Ursula Schmidt-Erfurth. Inhaltlich wird das
Europäische Forum Alpbach 2013 vom Wissenschaftlichen Kuratorium unter der Leitung von Prof. Peter Aichelburg sowie ExpertInnenbeiräten für die 12 Alpbacher Gespräche gestaltet.

Über 700 Studierende und JungakademikerInnen nehmen jährlich als StipendiatInnen am Europäischen Forum Alpbach teil. In über 20 Ländern gibt es mittlerweile eigenständige Alpbach Clubs und Initiativgruppen, die von ehemaligen TeilnehmerInnen gegründet wurden, um den "Spirit of Alpbach" in ihre Heimatländer zu tragen und die Alpbacher Stipendienaktion zu unterstützen.

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