- 28.08.2013, 13:30:51
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Ban Ki-moon kann aufgrund der Syrienkrise nicht zum Europäischen Forum Alpbach 2013 kommen
Bundespräsident Fischer, EU Kommissionspräsident Barroso, der tansanische Präsident Kikwete und UN Untergeneralsekretärin Amos werden in der Schlussveranstaltung sprechen.
Utl.: Bundespräsident Fischer, EU Kommissionspräsident Barroso, der
tansanische Präsident Kikwete und UN Untergeneralsekretärin
Amos werden in der Schlussveranstaltung sprechen. =
Wien (OTS) - UN Generalsekretär Ban Ki-moon hat das Europäische Forum
Alpbach informiert, dass er aufgrund der derzeitigen Lage in Syrien
frühzeitig nach New York zurückkehren muss, und deshalb am Samstag,
den 31. August 2013, nicht an der Abschlussveranstaltung des
Europäischen Forums Alpbach 2013 teilnehmen kann.
UN-Untergeneralsekretärin Valerie Amos, die auch UN
Nothilfekoordinatorin (u.a. für Syrien) ist, wird Ban Ki-moon in
Alpbach vertreten. Gemeinsam mit Bundespräsident Heinz Fischer,
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, und dem Präsidenten von
Tansania, Jakaya Mrisho Kikwete, wird sie am Samstag über "Neue Ideen
für eine faire Globalisierung: Die Rolle der Politik" sprechen.
Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forums Alpbach, meint
dazu: "Wir bedauern, dass der Generalsekretär nicht nach Alpbach
kommen kann, aber ich verstehe, dass er aufgrund der aktuellen
Situation in das UN Hauptquartier nach New York zurückkehren muss."
Die dreitägige Abschlussveranstaltung des Europäischen Forums
Alpbach 2013 beginnt bereits am Donnerstag, den 29. August, mit einer
Abendveranstaltung, an der Valerie Amos gemeinsam mit der
EU Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Kristalina
Georgieva, teilnehmen wird. Mit Blick auf die akute humanitäre
Katastrophe in Syrien werden sie über Möglichkeiten diskutieren, wie
humanitäre Hilfe in einer zunehmend unberechenbaren Welt organisiert
werden kann. Passend zum Thema der Baukulturgespräche "Wachsende und
schrumpfende Städte - Erfahrungen und Herausforderungen" spricht am
Tag darauf die Beraterin des UN-Generalsekretärs für
Entwicklungspolitik nach 2015, Amina J. Mohammed, über Möglichkeiten
einer nachhaltigen Städteplanung der Zukunft.
Am Samstag startet das Europäische Forum Alpbach 2013 mit einem
prominent besetzten Panel zum Thema "Neue Ideen für eine faire
Globalisierung: Was sollen UnternehmerInnen tun?". Es diskutieren
der US Starökonom Jeffrey Sachs, der Vorsitzende der UN Energy For
All Initiative, Kandeh K. Yumkella, der Vorsitzende des
Weltklimarates der Vereinten Nationen, Rajendra Kumar Pachauri, der
Unternehmer und Gründer der erfolgreichen Internetplattform WAMDA,
Habib Haddad, sowie der Vorsitzende des Instituts für Angewandte
Systemforschung - IIASA, Pavel Kabat. Nach einem Intermezzo der
Wiener Philharmoniker endet das Forum mit dem diesjährigen Höhepunkt:
José Manuel Barroso, Valerie Amos, Jakaya Mrisho Kikwete und Heinz
Fischer werden über die Rolle der internationalen Gemeinschaft in der
Überarbeitung von Entwicklungszielen nach 2015 sprechen und neue Wege
der engeren Zusammenarbeit zwischen den Vereinten Nationen und der
Europäischen Union erörtern.
Über das Europäische Forum Alpbach
Das Europäische Forum Alpbach fand 1945 als eine der ersten
internationalen politisch-intellektuellen Veranstaltungen im
zerstörten Europa statt und ist heute eine der bedeutendsten
interdisziplinären Dialogplattformen für Wissenschaft, Politik,
Wirtschaft und Kultur in ganz Europa. Mit seinen Aktivitäten und
Veranstaltungen setzt sich das Europäische Forum Alpbach für eine
zukunftsfähige, demokratische Gesellschaft ein und gibt Impulse zur
Weiterentwicklung des europäischen Integrationsprojekts.
Im März 2012 hat Franz Fischler die Präsidentschaft von Erhard
Busek übernommen. Mit ihm im Präsidium sind der ehemalige
Innenminister Caspar Einem, die Politikwissenschafterin Sonja
Puntscher Riekmann, der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank,
Claus J. Raidl, und die Vorsitzende der Universitätsklinik für
Augenheilkunde an der Medizinischen Universität Wien, Ursula
Schmidt-Erfurth. Inhaltlich wird das
Europäische Forum Alpbach 2013 vom Wissenschaftlichen Kuratorium
unter der Leitung von Prof. Peter Aichelburg sowie
ExpertInnenbeiräten für die 12 Alpbacher Gespräche gestaltet.
Über 700 Studierende und JungakademikerInnen nehmen jährlich als
StipendiatInnen am Europäischen Forum Alpbach teil. In über 20
Ländern gibt es mittlerweile eigenständige Alpbach Clubs und
Initiativgruppen, die von ehemaligen TeilnehmerInnen gegründet
wurden, um den "Spirit of Alpbach" in ihre Heimatländer zu tragen
und die Alpbacher Stipendienaktion zu unterstützen.
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