- 26.08.2013, 15:01:06
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Wlodkowski: Bauernvertretung wird Almbauern bei Berufung unterstützen
Novelle zur INVEKOS-GIS-Verordnung ermöglicht weiterhin Einzelfallprüfung
Utl.: Novelle zur INVEKOS-GIS-Verordnung ermöglicht weiterhin
Einzelfallprüfung =
Wien (OTS) - "Mit der aktuellen Novelle zur INVEKOS-GIS-Verordnung
werden nun die Möglichkeiten zur Berufung für Almbauern erweitert.
Ziel ist es, Sanktionsbefreiungen für betroffene Betriebe zu
erreichen, und daher werden die Landwirtschaftskammern die Almbauern
bei den Berufungen beraten und unterstützen", begrüßte der Präsident
der LK Österreich, Gerhard Wlodkowski, die Novelle zur
INVEKOS-GIS-Verordnung, die Landwirtschaftsminister Berlakovich heute
erlassen hat.
Die Almwirtschaft hat in Österreich eine ganz besondere Bedeutung:
Auf 8.400 Almen weiden rund 260.000 Rinder, 52.000 Milchkühe, 9.000
Pferde, 120.000 Schafe und 10.000 Ziegen. Allerdings ist die
Erhaltung und Bewirtschaftung dieser Kulturlandschaft nur unter
erschwerten Arbeitsbedingungen möglich. Daher unterstützt die EU die
Almbauern mit entsprechenden Förderungen. Die dazu notwendige
Flächenfeststellung erfolgt im Auftrag des
Landwirtschaftsministeriums durch die Landwirtschaftskammern und die
AMA.
"Diese Abwicklung stellt eine große Herausforderung dar, gilt es
doch, einem dichten Regelsystem mit hohen Ansprüchen an Genauigkeit
und Präzision gerecht zu werden. Die zwischen der EU-Kontrolle und
Österreich von Brüssel festgestellten Abweichungen sind nun
Gegenstand weiterer Prüfungen und Untersuchungen. Die Kammer wird den
Bauern weiterhin mit ihren Experten beratend und unterstützend zur
Seite stehen, um in den nächsten Wochen und Monaten die
Berufungsmöglichkeiten für Almbauern zu nutzen. Schließlich ist es
unser Ziel, bei abweichenden Flächenangaben Sanktionen für die
betroffenen Almbauern zu vermeiden. Unsere Bauern und Bäuerinnen
brauchen in dieser Sache Klarheit und vor allem Rechtssicherheit,
schließlich wollen sie auch in Zukunft im Einklang strenger
EU-Richtlinien ihre Almen bewirtschaften und so ihren wichtigen
Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft leisten", stellte
Wlodkowski abschließend fest.
(Schluss)
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