- 26.08.2013, 13:50:45
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SJ-Ginner: Ist FPÖ-NÖ Drahtzieherin rechtsextremer Facebook-Gruppe?
FPÖ-NÖ in Facebook-Skandal voll involviert - Welche Konsequenzen ziehen Rosenkranz und Strache?
Utl.: FPÖ-NÖ in Facebook-Skandal voll involviert - Welche
Konsequenzen ziehen Rosenkranz und Strache? =
St. Pölten (OTS) - "Ist die FPÖ Niederösterreich Drahtzieherin der
von der Initiative 'Heimat ohne Hass' aufgedeckten geheimen
rechtsextremen Facebook-Gruppe?", fragt Boris Ginner,
Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Niederösterreich.
Informationen zufolge, die der SJ NÖ vorliegen, wimmelt es in der
braunen Facebook-Gruppe, in der u. a. zur Verheizung von Muslimen
aufgerufen wird, nur so von Funktionärinnen und Funktionären der
blauen Landespartei. So ist Andrea Kellner, die Administratorin der
Gruppe, FPÖ-Gemeinderätin in Bad Fischau. "Zahlreiche hochrangige
Funktionäre der blauen Landespartei sind Mitglieder dieser Gruppe,
posteten fleißig mit und betätigten sich mit 'Gefällt mir'-Angaben.
Sogar die Administratorin der Gruppe kommt aus den Reihen der FPÖ NÖ.
Welche Konsequenzen ziehen Walter Rosenkranz und Christian Strache?
Dürfen Funktionäre der FPÖ NÖ ungestraft in rechtsextremen Foren
posten, in denen zum Mord an politisch Andersdenkenden aufgerufen und
Hitler verehrt wird?", so Ginner.
Mit Postings betätigten sich aus den Reihen der FPÖ NÖ u. a. Odo
Doeschl, stv. Schriftführer der FPÖ Schwechat, Heimo Borbely, Obmann
der FPÖ Lichtenwörth und Eva Fliegenfusz von der FPÖ Baden. Auf
"Gefällt mir" drückten Anton Brustbauer, FPÖ-Gemeinderat in Mautern
und Herbert Gruber aus Weißenbach/Triesting. Weitere Mitglieder aus
der FPÖ NÖ sind Thomas Vaculik, Bezirksparteivorstandsmitglied der
FPÖ Wr. Neustadt, Alexander Murlasits, FPÖ-Kandidat zur NR-Wahl aus
Perchtoldsdorf, Werner Bechtold, Parteiobmann in Wr. Neudorf oder
Tino Seidl, FPÖ-Obmann in Trumau. "Will die FPÖ Niederösterreich
nicht endgültig im braunen Sumpf versinken, müssen Rosenkranz und
Strache schleunigst Farbe bekennen und die involvierten Personen aus
der Partei entfernen", richtet Ginner abschließend aus.
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