• 26.08.2013, 11:15:06
  • /
  • OTS0076 OTW0076

VIER PFOTEN Tipps: So handeln Sie richtig bei Giftköderverdacht

Von Hundehassern ausgelegte Giftköder sind leider
keine Seltenheit.

Wien (OTS) - Von Hundehassern ausgelegte Giftköder sind leider keine
Seltenheit. Im schlimmsten Fall kann das Verschlingen des
"Leckerbissens" für das Tier tödlich enden. VIER PFOTEN gibt Tipps
zum richtigen Verhalten bei bestehendem Verdacht auf Giftköder.

Bei bereits bestehender Giftköderwarnung (www.giftwarnung.info)
sollten Hundehalter das betreffende Gebiet meiden oder ihrem
Vierbeiner einen Maulkorb anlegen. Da das Tragen eines Maulkorbs für
fast alle Hunde unangenehm ist, ist es am besten, sie auf
spielerische Weise daran zu gewöhnen. "Stülpen Sie Ihrem Hund den
Maulkorb nicht unvermittelt über die Schnauze", rät Heimtierexpertin
Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN. "Das kann zur Folge haben, dass
der Hund regelrecht traumatisiert wird und von nun an mit Panik
darauf reagiert."

Generell sollte man seinen Hund auf Spaziergängen gut beobachten.
Ein Hundehalter erkennt in der Regel schnell, wenn sein Vierbeiner
etwas Besonderes wittert. Dann ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt.
Neben Giftködern können nämlich auch andere essbare Dinge für den
Hund zur Gefahr werden - wie beispielsweise Knochen, Exkremente oder
Verdorbenes.

Die Versuche, Hunden abzugewöhnen oder gar zu verbieten, sich im
Freien herumliegenden Essensresten zu widmen, sind meistens zum
Scheitern verurteilt. Nicht selten bewirken diese
Erziehungsmaßnahmen, dass die Tiere alles regelrecht "inhalieren", so
dass man es ihnen nicht mehr wegnehmen kann. Im Falle eines
Giftköders kann das fatale Folgen haben. "Das Zauberwort heißt
Tauschen: Lernen Hunde die gefundene "Beute" mit einem anderen, aus
Hundesicht besseren Objekt der Begierde zu tauschen, so verringert
das die Gefahr, dass sie einen Giftköder fressen," erklärt Birgitt
Thiesmann. Auch diese Lernmethode erfordert einige Vorarbeit, die
jedoch das Leben des Tieres retten kann.

Offensichtlich wird ein Vergiftungsverdacht meist durch plötzlich
auftretende Krämpfe, Atemnot und Erbrechen. In so einem Fall ist
schleunigst ein Tierarzt aufzusuchen, oder - falls vorhanden - die
mobile Tierrettung zu verständigen. Von eigenmächtigen
Behandlungsversuchen ist dagegen abzusehen. "Sie kosten nur wertvolle
Zeit und können den Zustand des Tieres sogar noch verschlimmern",
sagt Birgitt Thiesmann. Sollte noch etwas von dem Giftköder vor Ort
vorhanden sein, muss er in jedem Fall entfernt und mit zum Tierarzt
genommen werden.

Den Ratgeber zum Thema "Verdacht auf Giftköder - was tun?" finden
Sie online unter
http://www.ots.at/redirect/giftkoeder

Weitere VIER PFOTEN Heimtier-Ratgeber finden Sie auf
http://www.vier-pfoten.at/service/ratgeber/

VIER PFOTEN ist eine international tätige Tierschutzorganisation
mit Hauptsitz in Wien. Die 1988 von Heli Dungler gegründete
Organisation setzt sich mit nachhaltigen Kampagnen und Projekten für
den Tierschutz ein. Grundlagen dafür sind wissenschaftliche
Expertise, fundierte Recherchen sowie intensives nationales und
internationales Lobbying. Der Fokus liegt auf Tieren, die unter
direktem menschlichen Einfluss stehen: Streunerhunde und -katzen,
Labor-, Nutz-, Wild- und Haustiere sowie auf Bären, Großkatzen und
Orang-Utans aus nicht artgemäßer Haltung. Mit Niederlassungen in
Österreich, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien,
Niederlande, Rumänien, Schweiz, Südafrika, Ungarn, Ukraine und den
USA sorgt VIER PFOTEN für rasche und direkte Hilfe für Tiere in Not.
2013 feiert die Organisation ihr 25-jähriges Jubiläum.

www.vier-pfoten.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel