• 24.08.2013, 10:00:31
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SP-Horner: "Dieses Land ist top, trotzdem jeden Tag neue abgründige VP-Aussagen"

Fekter, Leitl, Mikl-Leitner und kein Ende der Peinlichkeiten

Utl.: Fekter, Leitl, Mikl-Leitner und kein Ende der Peinlichkeiten =

Linz (OTS) - "Das ist nur mehr peinlich, was da täglich aus der
Wahlkampf-ÖVP kommt. Dieses Top - Land unserer MitbürgerInnen hat es
nicht verdient, auf diese Weise verunglimpft und schlechtgeredet zu
werden", reagiert Christian Horner, Landesgeschäftsführer der SP
Oberösterreich, auf die untergriffigen Aussagen wonach "Österreich
abgesandelt" sei, von zwei hochrangigen ÖVP-Politikern, nämlich von
Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und Finanzministerin Maria
Fekter.
Leitl hatte ja betont, der Wirtschaftsstandort Österreich sei
"abgesandelt" und der Weg nach unten vorgezeichnet. Auch Fekter
sprach von einem "stark ramponiertem Standort". Horner: "Was diese
Herrschaften vergessen, ist wohl die Tatsache, dass im vergangenen
Jahrzehnt stets die ÖVP den Wirtschaftsminister gestellt hat. Auch
das Finanzministerium ist leider seit 2000 Zeit in den Händen der
ÖVP. Nach Leitl und Fekter heißt das, dass in den beiden Ministerien
schlecht gearbeitet worden ist." Es sei für unser Land wichtig, dass
Fekter, die international bereits völlig im Abseits steht und auch in
Österreich ihrem schlechten Ruf tagtäglich gerecht wird, nach der
Nationalratswahl nicht mehr dem Regierungsteam angehört.

"Diese Frau ist eine Peinlichkeit für die Zunft der Politikerinnen",
so Horner. Dass unser Land als Wirtschaftsstandort schlecht da
stehe, sei eine Erfindung des schwarzen Österreich-Bashing-Duos. Die
Tatsachen sehen anders aus: Österreich habe bezüglich des
Bruttoinlandsprodukts pro Kopf 2012 seine Position weiter verbessert
und liege hinter Luxemburg an der zweiten Stelle. Um 31 Prozent über
dem EU-Durchschnitt, 10 Prozent-Punkte besser als Deutschland. 2010
waren es 27 Prozent. Die Leistungsbilanz Österreichs sei 2012 mit
mehr als 5 Milliarden Euro im Plus. Erstmals konnten die
Finanzschulden mit dem Ausland per saldo abgebaut werden. "Auch die
Arbeitslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit ist die niedrigste in der
EU. Und dann versucht Fekter, die in der Regierung sitzt, gemeinsam
mit Leitl die gute Arbeit der Bundesregierung unter Kanzler Faymann
schlechtzureden", so Horner.

Und als ob das alles noch nicht genug wäre, setzt wieder einmal
Johanna Mikl-Leitner einen drauf. "Das Amt der Frauenministerin könne
sowohl von einem Mann als auch von einer Frau wahrgenommen werden,
meinte Mikl-Leitner als Teil des hartherzigen Trios der ÖVP aus
Fekter, Karl und Mikl-Leitner. Einmal mehr ist damit bewiesen, dass
Mikl-Leitner und Fekter zu den größten Schwarz-Blau-Fans in der ÖVP
zählen. Denn dort gab es mit Herbert Haupt schon einmal eine
männliche Frauenministerin. Anders ist so ein Zugang einer
Frauenpolitikerin zur Besetzung des Frauenministeriums wohl nicht zu
erklären", befürchtet der SP-Landesgeschäftsführer.

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