• 23.08.2013, 11:49:00
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BZÖ-Grosz: Faymann soll von Milanovic die Schließung von Krsko einfordern!

Heutiges Arbeitsgespräch zwischen Österreich, Slowenien und Kroatien in Graz für Krsko-Debatte nutzen

Utl.: Heutiges Arbeitsgespräch zwischen Österreich, Slowenien und
Kroatien in Graz für Krsko-Debatte nutzen =

Wien (OTS) - Der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz fordert von
SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann eine klare Haltung zur Schließung
des slowenisch-kroatischen Schrottreaktors Krsko. Der Bundeskanzler
trifft heute mit seinem Amtskollegen aus Slowenien und Kroatien in
Graz zu einem Arbeitsgespräch zusammen. "Faymann sollte doch einmal
Mut beweisen und die Schließung von Krsko gegenüber seinen
Amtskollegen direkt einfordern. Krsko wird von Slowenien und Kroatien
gemeinsam betrieben. Dieser Schrottreaktor ist eine permanente Gefahr
für unseren Lebensraum", so Grosz, der auch selbst Mitglied der
parlamentarischen Freundschaftsgruppen mit Slowenien und Kroatien
ist.

"Im Gegensatz zu Faymann habe ich in allen Gesprächen der
Vergangenheit aufs Protokoll gepfiffen und auf eine Schließung von
Krsko gedrängt", verweist Grosz auf Zusammentreffen mit dem
slowenischen Staatspräsidenten Borut Pahor, Parlamentsdelegationen
und Botschaftern beider Länder.

"Wenn in Krsko nur annähernd ein ähnlicher Atomunfall wie in
Fukushima oder Tschernobyl passiert, ist an ein normales Leben im
Alpen-Adria-Raum nicht mehr zu denken. Auch Krisen- und
Katastrophenpläne sind im Falle eines Super-Gaus in Krsko angesichts
der Nähe zu Kärnten und der Steiermark zumindest für Österreich
komplett sinnlos. Der einzige Krisenplan ist die sofortige
Abschaltung und diese muss man mit guten Argumenten erzwingen", so
Grosz abschließend.

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