• 22.08.2013, 12:50:14
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FSG-NÖ-Pfister zu ÖAAB-Mikl-Leitner: ArbeitnehmerInnen brauchen starke Stimmen gegen Ausbeutungsversuche

Zeitwertkonto bedeutet nichts anderes als das Vorenthalten von Löhnen und Gehältern

Utl.: Zeitwertkonto bedeutet nichts anderes als das Vorenthalten von
Löhnen und Gehältern =

Wien (OTS/FSG) - "Die Vorhaben der ÖAAB-Obfrau für die
ArbeitnehmerInnen gehen fast immer zu deren Lasten. Auch die
PR-tauglich als Modernisierung der
Arbeitsplatzpolitik bezeichnete Forderung Mikl-Leitners nach
Zeitwertkonten bedeutet nichts anderes, als dass ihnen damit Löhne
und Gehälter vorenthalten werden können", kommentiert Rene Pfister,
Vorsitzender der FSG NÖ.++++

Das angeblich konstruktive Modell, Einkommens- und Zeitbestandteile
ansammeln zu können, um sie dann gegen Urlaub oder berufliche
Auszeiten einlösen zu können, reduziere weder die Arbeitszeit noch
die Zahl der geleisteten Überstunden, erinnert Pfister daran, dass in
Österreich alleine im Vorjahr 300 Millionen Überstunden geleistet
wurden, von denen außerdem 70 Millionen nicht bezahlt wurden.

"Das Modell Zeitwertkonto bedeutet auch für die Wirtschaft nichts
Gutes: Wer nichts im Geldbörsel hat, der kann sich auch nichts
leisten", appelliert Pfister abschließend an Mikl-Leitner, ihre
Verantwortung als oberste ÖVP-Arbeitnehmervertreterin wahrzunehmen.
"Nicht die Entlohnung, sondern die Arbeitszeit und die Überstunden
müssen reduziert werden. Die Menschen brauchen kein
Arbeitsplatzmodell, das ihnen einen Haufen Geld vorenthält, sondern
noch mehr starke Stimmen gegen die Versuche, sie auszubeuten!"

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