• 22.08.2013, 11:01:42
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EXCITE Technikcamp für Mädchen in Wien

Wien (OTS) - 25 Mädchen nahmen diese Woche am EXCITE Technikcamp
teil. Veranstaltet wurde der einwöchige Workshop von IBM gemeinsam
mit der Technologieagentur der Stadt Wien (ZIT) und der
Österreichischen Computergesellschaft. Finanz- und
Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Tatjana
Oppitz, Generaldirektorin der IBM Österreich, besuchten die Mädchen
heute Donnerstag. Das erfreuliche Fazit: Mädchen werden
technikaffiner.

Bereits seit Montag belebten Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren die
IBM Büros in der Oberen Donaustraße 95. Der Grund: Sie sind
Teilnehmerinnen am 3. EXCITE Technikcamp, das IBM heuer gemeinsam mit
der Technologieagentur der Stadt Wien (ZIT) und der Österreichischen
Computergesellschaft veranstaltet. Neben Geocaching, einem
elektronischen Gebärdensprachdolmetscher und der "Ideenattacke! ZIT
Forschungsstunde" absolvierten die Mädchen auch einen Ausflug ins
Trickfilmstudio des ZOOM Kindermuseums und weitere spannende
Workshops rund um Technik und Naturwissenschaften.

Heute Donnerstag erhielten die Mädchen zudem prominenten Besuch:
Vizebürgermeisterin Renate Brauner und IBM Generaldirektorin Tatjana
Oppitz wollten sich die jungen weiblichen Techniktalente nicht
entgehen lassen und wurden von deren Enthusiasmus angesteckt.

Renate Brauner: "Ich bin begeistert über die Freude am Tüfteln,
die ich heute erlebt habe. Wir brauchen diese Talente dringend in der
Arbeitswelt! Dass noch immer nur weniger als ein Drittel aller
Studierenden, die jedes Semester an der TU beginnen, Frauen sind,
widerspricht nicht nur der gesellschaftlichen Gleichstellung, sondern
damit gehen der Wirtschaft und Forschung wertvolle Talente verloren.
Um das zu ändern, setzt die Stadt Wien mit verschiedensten
Initiativen wie zum Beispiel dem Wiener Töchtertag sehr früh an, um
Freude an Forschung und Technologie zu wecken."

Tatjana Oppitz: "Es ist schön zu sehen, wie viel Energie und
Enthusiasmus für Technik und Naturwissenschaft in den Mädchen steckt.
Durch den Smartphone-Boom und die zunehmende Durchdringung des
Alltags mit Technik erlebe ich die Mädchen heute weit
technologieaffiner als noch vor wenigen Jahren", fasst Tatjana Oppitz
ihre Eindrücke vom IBM EXCITE Camp zusammen. "Es ist unsere
gesellschaftliche Aufgabe, diese Technologieaffinität weiter
anzuheizen und Frauen in technischen Berufen zu fördern. Dabei muss
man sehr früh ansetzen und Mädchen bereits im Alter von 8 bis 12
Jahren gezielt ansprechen. Technik ist relevant, macht Spaß und
begeistert - das ist die Botschaft, die die jungen Mädchen vom Excite
Camp mitnehmen. Und das ist die beste Basis dafür, später vielleicht
einen technischen Beruf zu erlernen", so Oppitz weiter.

Claus Hofer, ZIT-Geschäftsführer: "Die ZIT engagiert sich seit
Jahren mit spezifischen Förderangeboten, um mehr Frauen in die
betriebliche Forschung zu bringen. Klar ist aber, dass man so früh
wie möglich mit der Begeisterung für Forschung und Technik beginnen
muss, um sich nicht über die fehlenden Technikerinnen beklagen zu
müssen."

Seit 2004 unterstützt die Technologieagentur der Stadt Wien (ZIT)
mit einem umfassenden Maßnahmenpaket die Beteiligung von Frauen in
Innovations- und Forschungsprojekten: Regelmäßig werden
Förderwettbewerbe ausgeschrieben, die gezielt Frauen adressieren. Die
gesamte Wirtschaftsagentur Wien Gruppe vergibt bei Förderungen einen
zusätzlichen FemPower Bonus für Projekte, die von Frauen geleitet
werden. Das Monitoring der Förderdaten zeigt, dass dadurch die
Projektleitungen gerechter zwischen Frauen und Männern verteilt
werden. Darüber hinaus berät das Mingo Frauenservice der
Wirtschaftsagentur Wien seit 1999 Frauen bei der
Unternehmensgründung.

IBM Hintergrundinformation "Frauen in die Technik"

Aus langjähriger Erfahrung im Bereich der Frauenförderung weiß
IBM, dass Frauen die gleichen Talente und ebenso viel Begeisterung
für IT-Berufe mitbringen wie Männer. Trotzdem liegt der Anteil von
Frauen in IT-Berufen in Österreich immer noch durchgehend unter 20
Prozent. Mithilfe aktiver Förderung und gezielter Diversity-Programme
ist es IBM Österreich in den letzten Jahren gelungen, den
Frauenanteil auf 30 Prozent zu steigern. "Eine durchaus beachtliche
Leistung in der IT-Branche, aber immer noch kein gerechter Anteil -
es gibt also immer noch viel zu tun", resümiert Tatjana Oppitz, seit
2011 die erste Frau an der Spitze von IBM Österreich. "Mindestens
gleich wichtig wie der Anteil von Frauen im Unternehmen insgesamt ist
es allerdings, dass sich diese Frauenpower auch in den
Führungspositionen widerspiegelt", so Oppitz. 2013 ist fast jede
dritte Führungskraft bei IBM in Österreich weiblich.

Der Grundstein für die Wahl eines technischen Berufes wird bereits
in der Kindheit gelegt. Daher engagiert sich IBM seit vielen Jahren
und unterstützet Mädchen und junge Frauen dabei, ihre IT-Talente zu
entdecken. In Initiativen wie dem "Wiener Töchtertag" und
"EXCITE-Technikcamps" bietet IBM gezielt Mädchen die Möglichkeit, in
technische Berufe zu schnuppern und sich mit dem kreativen Potenzial
von Technologien vertraut zu machen.

In Mentoring-Programmen mit der HTL Donaustadt Wien und der FH
Technikum Wien begleiten IBM Mitarbeiterinnen weibliche
Techniktalente und geben ihnen Unterstützung bei der
Berufsorientierung. Als Rollenvorbilder geben sie Einblicke in die
Berufspraxis und ermöglichen den Mädchen so von ihren Erfahrungen zu
lernen. Im Jahr 2012 startete außerdem eine IBM BLUE & MINT
Initiative mit Studentinnen der TU Wien, die Technikstudentinnen die
Möglichkeit bietet, ihre Netzwerke zu potenziellen Arbeitgebern zu
bilden.

Das IBM Österreich Frauennetzwerk "Austrian Women Leadership
Forum" ist bereits seit dem Jahr 2000 besonders aktiv in der
Frauenförderung und hat einen Austausch zwischen Frauen aus allen
österreichischen Unternehmen initiiert. Denn erfolgreiche Frauen
lernen voneinander und stärken ihre Netzwerke über die
Unternehmensgrenzen hinaus.

IBM Hintergrundinformation "Smarter Education"

Als weltweit führendes Technologieunternehmen setzt IBM auf
Innovationen, die unsere Welt intelligenter machen. Mit seinem
Bildungsengagement nimmt das Unternehmen seine gesellschaftliche
Verantwortung wahr. Denn Bildung ist die Basis für die
wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung in
Österreich.

Bereits seit zehn Jahren arbeitet IBM Österreich mit
Bildungsinstitutionen und -initiativen zusammen, um den Nachwuchs für
Technik und Naturwissenschaften zu fördern. "Vom Kindergarten bis zur
Universität engagieren wir uns für die Bildung in Österreich - mit
Programmen wie z. B. Reading Companion, einem Online-Sprachtool für
Englisch oder TeachersTryScience, einer interaktiven Plattform für
Naturwissenschaften oder KidSmart Early Learning, der Spende von
pädagogisch wertvollen Lerncomputer für Kindergärten und Vorschulen",
so Isabella Luschin, CSR-Verantwortliche bei IBM Österreich.

Bildung für alle: Mit "Teach for Austria" neue
Zukunftsperspektiven schaffen

"Teach for Austria" engagiert die besten Uni-AbsolventInnen, um
jene SchülerInnen zu unterrichten, die es im österreichischen
Bildungssystem besonders schwer haben. In einer neuen Partnerschaft
arbeitet IBM Österreich seit 2013 mit Teach for Austria zusammen und
unterstützt die engagierten Teach for Austria-LehrerInnen mit
freiwilligen IBM MitarbeiterInnen, dem IBM Reading Companion und
TeachersTryScience. Denn innovative Unterrichtsmethoden mit
Praxisbezügen ermöglichen auch Kindern mit besonders großen
Lernherausforderungen neue Zukunftsperspektiven.

Frühförderung: IBM KidSmart Early Learning

Mit dem KidSmart Early Learning Förderprogramm ermöglicht IBM
Kindern bereits im Vorschulalter einen Zugang zur Informations- und
Kommunikationstechnologie. In den vergangenen 10 Jahren hat IBM
Österreich über 1000 Lerncomputer an Kindergärten und Vorschulen in
ganz Österreich gespendet. 2011 wurde zusätzlich eine Partnerschaft
mit den Vorschulen des Stadtschulrates für Wien initiiert, in der
auch die Ausbildung der PädagogInnen im IKT-Einsatz eine wichtige
Rolle spielt. Im Jahr 2013 geht die KidSmart Spende an die Stadt
Linz.

Lehrerfortbildung: Informationstechnologie,
Naturwissenschaften und Wirtschaft

Was im Jahr 2004 mit kostenlosen Experimentier-Workshops für
VolksschulpädagogInnen begann, führte im Jahr 2012 erstmals zum
ersten "IBM Education Day" für PädagogInnen. Gemeinsam mit der
Österreichischen Computergesellschaft bietet IBM seither eine
praxisorientierte Weiterbildungsmöglichkeit für PädagogInnen vom
Kindergarten bis zur Sekundarstufe II. Die PädagogInnen profitieren
so von den neuesten Unterrichtsmaterialien in den Bereichen
Informationstechnologie, Naturwissenschaften und Wirtschaft.

Schulpartnerschaften

Um den Schulen einen leichteren Zugang zu IBM Wissen und
Technologie zu ermöglichen, arbeitet IBM eng mit besonders
innovativen Schulen zusammen. IBM bringt in die HTL Donaustadt und
die Vienna Business School Schönborngasse Fachvorträge, Workshops,
Mentoring und Bildungsprogramme ein. Im Jahr 2013 startet die
Partnerschaft mit der Kooperativen Mittelschule Aspern, einer Schule,
die von der Industriellenvereinigung und dem Stadtschulrat für Wien
als "Zukunftsschule" nominiert wurde.

Forschungsnachwuchs fördern

In zahlreichen Universitätskooperationen fördert IBM Österreich
den Forschungsnachwuchs und arbeitet beispielsweise mit der Johannes
Keppler Universität in Linz, der Fachhochschule Joanneum, der
Fachhochschule Salzburg und der Technischen Universität Wien
zusammen. Nach einer substanziellen IBM Spende im Wert einer Viertel
Million Euro an die FH Hagenberg zum Aufbau einer Cloud Lösung im
Jahr 2012, erhält die Montanuniversität Leoben 2013 einen IBM Faculty
Award.

Über IBM:
Weitere Informationen über IBM finden Sie unter www.ibm.com/at

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