- 22.08.2013, 09:59:32
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Bures: Starke Bilanz beim Industriegipfel - 22 führende Forschungsunternehmen mit 24 % Plus bei F&E-Investitionen
22 % mehr Umsatz und 3.400 neue Arbeitsplätze seit 2011
Utl.: 22 % mehr Umsatz und 3.400 neue Arbeitsplätze seit 2011 =
Wien (OTS/BMVIT) - Beim Industriegipfel im Rahmen des Forums Alpbach
zog Innovationsministerin Doris Bures Bilanz über die Zusammenarbeit
ihres Ministeriums mit führenden österreichischen Industrie- und
Technologieunternehmen. Das Ergebnis: Forschung und
Forschungsförderung bringen Wachstum, auch in schwierigen Zeiten.
Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnten 22 der
innovativsten österreichischen Unternehmen in den letzten zwei Jahren
ihren Umsatz um 22 % und ihre Forschungsausgaben um 24 % steigern.
Für die Beschäftigung in den beteiligten Unternehmen heißt das: plus
11 %, das sind 3.400 neue Arbeitsplätze. ****
Mit dabei beim Industriegipfel mit der Ministerin waren Dr. Hannes
Androsch (AT&S Austria Technologie & Systemtechnik), Prof. Helmut
List (AVL List GmbH), Dr. Barbara Valenta-Singer (Baxter Innovations
GmbH), DI Jochen Berrens (Borealis AG), Mag. Peter Ölsinger
(BRP-Powertrain GmbH & Co KG), DI Walter Stephan (FACC AG), Mag.
Heinz Hackl, (FRONIUS International GmbH), Dr. Christian Hoffmann,
(GeoVille Information Systems GmbH), DI Dr. Sabine Herlitschka,
(Infineon Technologies Austria AG), DI Stefan Pierer, (KTM
Sportmotorcycle AG), DI Günther Apfalter, (Magna International
Europe), Dr. Angelika Bodenteich, (Marinomed Biotechnologie GmbH), DI
Michael Jerne, (NXP Semiconductors Austria GmbH), DI Gottfried
Brunbauer, (Rosenbauer International AG), Mag. Georg Kopetz, (TTTech
Computertechnik AG) und Dr. Peter Schwab (Voestalpine Stahl GmbH).
Die Bilanz übertrifft alle Erwartungen - und auch die
selbstgesteckten Ziele. Bis 2015 wollten die beteiligten Unternehmen
ihre Aufwendungen für F&E um 20 % steigern. Schon heute, genau zwei
Jahre nach der Unterzeichnung der Deklaration "Innovationsland
Österreich" im Jahr 2011 in Alpbach, ist dieses Ziel erreicht und
übertroffen.
Das ist allerdings kein Anlass, sich zurückzulehnen - im Gegenteil:
Die beteiligten Unternehmen und das BMVIT haben sich für die
kommenden Jahre sehr viel vorgenommen, um den Innovationsstandort
Österreich weiter zu stärken. Bis 2018 sollen die Investitionen der
beteiligten Unternehmen in F&E weiter substanziell gesteigert werden.
Das BMVIT wird in Summe zehn Stiftungsprofessuren für
Zukunftstechnologien ermöglichen - die Unternehmen haben ihre
Unterstützung zugesagt. Und etablierte Technologieunternehmen
verstärken ihre Kooperationen mit Start-ups, um
Unternehmensgründungen neuen Schwung zu geben.
Massive Unterstützung für den Innovationsstandort gab und gibt es
vom BMVIT. Das Innovationsministerium hat in den letzten 5 Jahren die
angewandte Forschung mit insgesamt 2,7 Mrd. Euro gefördert. Mit
diesen Investitionen wurden 10.000 Forschungsarbeitsplätze
finanziert. Mit neuen Produkten und neuen Technologien aus
geförderten Projekten wurden 92.000 Arbeitsplätze in Österreich
geschaffen bzw. gesichert.
Zehn Stiftungsprofessuren und neue Spitzenkräfte für
Zukunftstechnologien
Es besteht ein akuter Mangel an akademisch ausgebildeten
Spezialisten für die Forschung und Entwicklung in
Produktionsbetrieben. Das BMVIT hat bereits zwei Stiftungsprofessuren
für Produktionsforschung an heimischen Universitäten ermöglicht. Bis
zum Jahr 2018 sollen den Unternehmen mindestens 300 zusätzliche
ForscherInnen ausgebildet zur Verfügung stehen.
Innovationsministerin Bures hat beim Alpbacher Industriegipfel
bekannt gegeben, dass es weitere acht Stiftungsprofessuren für die
wichtigsten Bereiche der angewandten Forschung in Österreich geben
wird (das sind z.B. Informationstechnologie, intelligente
Verkehrssysteme, alternative Antriebe wie Wasserstoff- und
Brennstoffzelle). Von den Unternehmen wird das nachdrücklich begrüßt
und unterstützt.
Technologie-Start-ups kooperieren mit etablierten
Forschungsunternehmen
So gut Österreich Innovationssystem ist, ein Defizit tritt bei den
internationalen Rankings regelmäßig zutage, nämlich eine zu geringe
Gründungsdynamik. Mit den Initiativen Markt-Bonus und Markt-Start hat
das BMVIT schon Instrumente entwickelt, die jungen Unternehmen in der
kritischen Phase, wenn es um die Etablierung am Markt geht, helfen.
Mit einem neuen Ansatz wollen jetzt Innovationsministerin Doris
Bures und die Chefs der führenden Industriebetriebe zusätzlichen
Schwung ins Gründungsgeschehen bringen und gemeinsam
Start-up-Unternehmen unter die Arme greifen. Junge Unternehmen
benötigen für einen erfolgreichen Start nicht nur Risikokapital und
Know-how, sondern auch einen "Anschub" durch erste Aufträge von
größeren Unternehmen. Das ist aber für viele junge Unternehmer gerade
zu Beginn ein Problem - weil sie noch niemand kennt und sie selbst
auch noch nicht die richtigen Kontakte haben.
Das BMVIT wird deshalb die Vernetzung von etablierten Unternehmen
mit Start-ups unterstützen. Gemeinsame Projekte von
Forschungsunternehmen mit Start-ups werden mit einem
Kooperationsbonus von zusätzlichen 15 Prozent der Fördersumme
belohnt. (Schluss)
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