- 21.08.2013, 09:00:01
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Allianz Österreich steigert laufende Prämien und baut Kunden zu
Wien (OTS) - Die Allianz Gruppe in Österreich konnte im ersten
Halbjahr 2013 bei den laufenden Prämien in allen Sparten zulegen,
rund 4.000 Kunden zubauen und ein robustes Ergebnis erzielen. Für das
zweite Halbjahr legt die Allianz bei der Kundenberatung einen
Schwerpunkt auf Existenzabsicherung und Vorsorge.
"Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir auch in turbulenten Zeiten
unsere Stärke unter Beweis stellen: Wir haben bei den laufenden
Prämieneinnahmen in allen Geschäftsbereichen zugelegt und Kunden
gewonnen", erklärt Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der
Allianz Gruppe in Österreich.
Steigende Einnahmen aus Geschäft mit laufenden Prämien
Wirft man einen Blick auf die einzelnen Geschäftssegmente, so
zeigt sich eine grundsätzlich erfreuliche Entwicklung: In der
Schaden- und Unfallversicherung legten die abgegrenzten Bruttoprämien
von 435,0 Millionen Euro im Vorjahr um 2,8 Prozent auf 447,2
Millionen Euro zu. Besonders positiv verlief die Entwicklung in der
Unfallversicherung, wo die Prämieneinnahmen im Vergleich zum
Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,5 Prozent anstiegen. In der
Krankenversicherung wurde die positive Entwicklung der letzten Jahre
prolongiert: Die Prämien nahmen von 26,1 Millionen Euro im ersten
Halbjahr 2012 um 7,2 Prozent auf 27,9 Millionen Euro zu. In der
Lebensversicherung konnte die Allianz die laufende Prämie steigern:
Diese legte von 187,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012 um 1,1
Prozent auf 189,4 Millionen Euro zu. "Unsere strategischen
Initiativen in Sachen Beratung zahlen sich aus: Wir haben im ersten
halben Jahr netto rund 4.000 Kunden dazu gewonnen", erklärt Littich.
Getrieben durch einen auch im Markttrend starken Rückgang beim
Einmalerlagsgeschäft gingen die gesamten Prämieneinnahmen in der
Lebensversicherung von 224,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012
um 10,6 Prozent auf aktuell 201,0 Millionen Euro zurück. Über alle
Geschäftsbereiche gerechnet, befand sich die abgegrenzte Bruttoprämie
auf einem Wert von 676,2 (685,8) Millionen Euro, gegenüber dem ersten
Halbjahr des Vorjahres bedeutet dies ein Minus von 1,4 Prozent.
Hochwasser 2013 vergleichbar mit 2002
Bis Ende Juni beliefen sich die Hochwasser-Schäden bei der Allianz
Gruppe in Österreich auf etwa 43 Millionen Euro brutto. Insgesamt
sind mehr als 4.600 Schäden gemeldet worden. Getrieben durch diese
Entwicklungen belaufen sich die Aufwendungen in der Schaden- und
Unfallversicherung vor Rückversicherung auf 316,4 (289,7) Millionen
Euro und damit um 9,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des
Vorjahres. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle in der
Krankenversicherung beliefen sich auf 16,5 (15,5) Millionen Euro und
stiegen damit im Jahresabstand um 6,8 Prozent. In der
Lebensversicherung gingen die Aufwendungen für Versicherungsfälle um
10,3 Prozent zurück, und zwar auf 155,3 (173,1) Millionen Euro. Die
Aufwendungen, über alle Geschäftsbereiche gerechnet, lagen um 2,1
Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres: "Im ersten
Halbjahr 2013 haben wir Leistungen in der Höhe von insgesamt 488,2
Millionen Euro an unsere Kunden erbracht", so Littich.
Gutes Ergebnis trotz Hochwasser
Bedingt durch die Zunahme bei Schäden aus Naturgefahren ging das
versicherungstechnische Ergebnis nach 30,8 Millionen Euro im ersten
Halbjahr 2012 um 5,4 Prozent auf 29,2 Millionen Euro zurück. Die
Combined Ratio ist mit 97,7 (2012: 97,1) Prozent im Branchenvergleich
und in Anbetracht der Hochwasserschäden ein sehr guter Wert. Das
Investment-Ergebnis ging von 119,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr
2012 aufgrund des volatilen Marktumfeldes um 19,6 Prozent auf 96,2
Millionen Euro zurück. Insgesamt konnte die Allianz trotz
Niedrigzinsumfeld sowie hohem Schadenaufwand im Bereich der
Naturkatastrophen ein robustes Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EGT) erzielen: Es blieb mit 52,5 (58,5) Millionen
Euro um 10,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.
Ausblick: Ausbau der zweiten und dritten Säule
Für das zweite Halbjahr erwartet Littich die Fortsetzung des
laufenden Trends auf der Prämienseite: Die private Vorsorge wie auch
insbesondere die Existenzabsicherung der eigenen Arbeitskraft werde
immer wichtiger. Das Thema Pensionskonto führe Herrn und Frau
Österreicher die steigende Bedeutung der zweiten und dritten Säule
vor Augen. Damit zukünftige Ruheständler ein Alterseinkommen in
vergleichbarer Höhe mit dem der heutigen Pensionisten erzielen
könnten, müssen sie ihr Sparverhalten und die Erwerbsbeteiligung
ändern. "Wer über ein angemessenes Einkommen im Alter verfügen
möchte, sollte seine Altersvorsorge überdenken. Neben der dritten
Säule werden gerade Arbeitgeber in Zukunft eine immer wichtigere
Rolle bei der Vorsorge ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
spielen. Um den Rückstand zum EU-Durchschnitt aufzuholen, müsste der
BAV-Markt in Österreich pro Jahr um gut fünfzig Prozent wachsen, hier
sehen wir großes Potenzial", so Littich abschließend.
Downloads im Internet unter
http://www.ots.at/redirect/privatkunden2
- Foto: Dr. Wolfram Littich ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
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