- 20.08.2013, 10:13:58
- /
- OTS0042 OTW0042
Fünf Jahre Beratungsplattform Finanzbuddha: Die erste Adresse für Finanztransparenz
Wien (OTS) - Aus der Notwendigkeit, der Entwicklung an den
Finanzmärkten gegenzusteuern und für Transparenz bei Finanzgeschäften
aller Art zu sorgen, wurde vor fünf Jahren die Beratungsplattform
Finanzbuddha ins Leben gerufen. Unter ihr sind namhafte Experten aus
dem Finanz-, Rechts- und Kommunikationsbereich tätig, um ein integres
Miteinander zu gewährleisten.
Mittlerweile wird Finanzbuddha als erste Adresse von Bankkunden
genannt, mit deren Know How verloren geglaubtes Geld zurück geholt
werden kann oder gar nicht erst verloren geht. Grundlage dabei ist
ein von Finanzbuddha entwickeltes Kennzahlensystem, mit dessen Hilfe
objektiv die Ursache für Verluste festgestellt werden kann. In einem
zweiten Schritt geben die Experten von Finanzbuddha Ratschläge, wie
Kunden mit ihren Banken erfolgreich und vor allem auf Augenhöhe
verhandeln können.
200 Unternehmen oder Kommunen wurden beraten - Hohe
Erfolgsquote
Bei den von Finanzbuddha betreuten Fällen kommt es meist zu
außergerichtlichen Einigungen, bei denen Stillschweigen vereinbart
wird. Aus Medienberichten zu einzelnen Fällen lassen sich jedoch
interessante Schlüsse ziehen. So wurde im vergangenen Jahr ein Fall
veröffentlicht, bei dem die Bank ihrem Kunden angeboten hat, 85
Prozent des entstandenen Schadens zu übernehmen. Dieses Angebot wurde
noch abgelehnt. Nach einem mutmaßlich besseren Angebot der Bank ist
es in der Folge zu einem Vergleich gekommen, bei dem wieder
Stillschweigen vereinbart wurde.
Seit Bestehen der Plattform wurden mehr als 200 vorwiegend
mittelständische Unternehmen und Gemeinden beraten bzw. begleitet,
die insgesamt rund 250 Millionen Euro Verluste aus Finanzgeschäften
erlitten haben. Mehr als 200 Millionen Euro davon mussten Banken
beziehungsweise Finanzberater den Betroffenen nach zumeist
außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen zurückzahlen. Unter den
Kunden von Finanzbuddha befinden sich -wie bereits aus den Medien
bekannt - Unternehmen wie die Donau-Tankschifffahrtsgesellschaft
(DTSG). Anerkennung von Experten hat Finanzbuddha auch durch die
Analyse des sogenannten Schattendepots im Salzburger Finanzskandal
erreicht.
Historische Nachkalkulation eines Finanzgeschäftes
Kernstück der Beratungsleistung von Finanzbuddha ist die
historische Nachkalkulation eines Finanzgeschäftes. Daraus lässt sich
objektiv ablesen, wer für entstandene Anlegerschäden tatsächlich
verantwortlich ist. Vielfach ist nämlich nicht die Marktentwicklung
schuld, sondern einbehaltene Provisionen oder zu hohe Margen der
Anbieter. Wird mit Hilfe eines Gutachtens ein derartiger Sachverhalt
aufgedeckt, kommt es in der Regel sehr rasch zu einer
außergerichtlichen Einigung. Eine Reihe von Urteilen der
Höchstgerichte in Österreich und Deutschland hat nämlich gezeigt,
dass ein Interessenskonflikt der Bank vorliegt, wenn diese durch
hohe, marktunübliche Margen das Risiko für den Anleger erhöht, ohne
den Kunden darüber zu informieren. In der Regel werden derartige
Analysen auch in großen Fällen, z.B. Land Salzburg oder Wiener
Stadthalle, durchgeführt. "Unser Ziel ist es, den von uns
entwickelten Weg zur Aufarbeitung von Verlusten aus Finanzprodukten
noch weiter salonfähig zu machen," betont der gerichtlich beeidete
Sachverständige für Derivate und Mitbegründer der Plattform, Sascha
Stadnikow. "Bei größerer Transparenz von Finanzprodukten können
Kunden mit ihrer Bank auf Augenhöhe verhandeln."
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FLC






