• 19.08.2013, 10:36:18
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Meilenstein für die heimische Prävention: gemeinsames Verständnis geschaffen

AUVA-Obfrau Römer: Enormer Erfolg für alle

Utl.: AUVA-Obfrau Römer: Enormer Erfolg für alle =

Alpbach (OTS) - Die Veranstaltungssäle waren bis auf den letzten
Platz gefüllt, das Interesse der Stakeholder in der Gesundheitswelt
und ihr Engagement bei der Mitarbeit waren enorm: seit Sonntagabend
hat Österreichs politische Gesundheitslandschaft ein gemeinsames
Verständnis der Begriffe Prävention und Gesundheitsförderung. Im
Rahmen der Veranstaltung "Präventions-Charta Österreich" lud die
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA ein, bei den Alpbacher
Gesundheitsgesprächen an diesem Verständnis zu arbeiten.
"Sozialversicherung, Bund, Länder und die Wirtschaft haben
teilgenommen und unisono festgestellt, dass es höchste Zeit für
unsere Initiative gewesen ist", sagt die Obfrau der AUVA, Renate
Römer. "Wir haben uns auf dieses Begriffsverständnis gemeinsam
geeinigt, es ist ein großer Erfolg für die Österreicherinnen und
Österreicher", freut sich Römer.

Das Begriffsverständnis soll als Zusatz zur Gesundheitsreform
dienen, in der zusätzlich 150 Millionen Euro für Prävention
budgetiert wurden. Ziel ist dabei, dass die Österreicherinnen und
Österreicher mehr Jahre in Gesundheit vor sich haben. Laut
offiziellen Statistiken der OECD verbringen wir durchschnittlich 20
Jahre in Krankheit und liegen damit im letzten Drittel der EU.
"Damit wir länger gesund bleiben, war es so wichtig, dass wir uns
zuerst einigen, über was wir sprechen", sagt Obfrau Römer. "Dann
können wir unsere Aktivitäten in der Prävention abstimmen und noch
effizienter werden."

Das Begriffsverständnis dient jetzt als Basis für die weiteren
Aktivitäten, welche die AUVA ebenfalls zusammen mit den wichtigen
Stakeholdern in der Gesundheitswelt vorantreiben will. So soll jetzt
erst einmal unter dem Titel Präventionslandkarte ein Ist-Stand der
Präventionsaktivitäten erhoben werden: "Wir müssen wissen, wer bisher
welche Aktivitäten setzt", sagt Römer. "Dann können wir
Doppelgleisigkeiten vermeiden und Best-Practice-Beispiele
ausbreiten."

Im Sommer 2014 wird diese Präventionslandkarte in Alpbach
finalisiert und die weiteren Schritte für eine abgestimmte Prävention
beschlossen. Dabei sollen auch gemeinsame Ziele erarbeitet und bis
2020 stufenweise umgesetzt werden.

Mehr Kommunikation gefordert

Neben dem Erfolg des gemeinsamen Begriffsverständnisses wurden im
Rahmen der AUVA Veranstaltungen auch Handlungsbereiche identifiziert,
in denen großer Nachholbedarf besteht. Der wichtigste Bereich, so
stellten die Teilnehmer übereinstimmend fest, ist die Kommunikation
mit den Menschen, zielgruppenspezifisch und verständlich, die
dringend verbessert werden muss.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000
Selbständige sowie 1,4 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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