• 19.08.2013, 10:30:33
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Team Stronach Machacek: Regierung zeigt wieder einmal wie Gesundheits-politik nicht funktionieren darf

Aufnahme der HPV-Impfung ins Impfprogramm war seit Jahren überfällig

Der Gesundheitsexperte des Team Stronach für NÖ,
der Arzt und Landtagsabgeordnete Dr. Herbert Machacek, fordert
Maßnahmen zur Gesundheitspolitik nicht nur als Zuckerln vor Wahlen.

Utl.: Aufnahme der HPV-Impfung ins Impfprogramm war seit Jahren
überfällig =

St. Pölten (OTS) - Mit der Übernahme der HPV Impfung für Jugendliche
in das Impfprogramm zeigt die Bundesregierung wieder einmal wie
Gesundheitspolitik nicht funktionieren sollte: Notwendige Maßnahmen
nur als Zuckerln knapp vor Wahlen umsetzen - so wurde viel wertvolle
Zeit vergeudet, kritisiert heute der Arzt und Abgeordnete des Team
Stronach im NÖ Landtag, Dr. Herbert Machacek.

Gesundheitsexperten sind sich, so Machacek, seit Jahren einig, dass
diese Impfung absolut notwendig ist, um die Bevölkerung vor einer
gefährlichen Erkrankung zu schützen. Jahrelang hat es von der Politik
geheißen, dass dafür kein Geld vorhanden wäre - und jetzt auf einmal
vor der Wahl geht's doch! Machacek: "So darf Gesundheitspolitik nicht
funktionieren: Maßnahmen nur dann setzen wenn Wahlen vor der Tür
stehen!"

Machacek: Österreich folgt damit einer langjährigen Forderung der
Ärzteschaft

Als erstes Land in Europa wird die Gratis-Impfung in Österreich ab
Februar 2014, einer langjährigen Forderung der Ärzteschaft folgend,
sowohl für Mädchen als auch für Buben eingeführt. Kinder ab dem
vollendeten neunten Lebensjahr können im Rahmen des
Schulimpfprogrammes in der vierten Klasse Volksschule gratis gegen
HPV (Humane Papilloma-Viren) immunisiert werden.

Machacek erklärt die Wirkung der Impfung: "Einige HPV-Typen, die
durch direkten körperlichen Kontakt, wie etwa beim Geschlechtsverkehr
übertragen werden, gelten als Ursache für die Entwicklung bösartiger
Tumore, darunter Krebsformen im HNO- und Genitalbereich, wie z.B. der
häufig genannte Gebärmutterhalskrebs. Wichtig sind zwei Dinge die bei
der Impfung zu beachten sind:

1. Dass auch Buben geimpft werden, damit sie nicht Überträger der
Krankheit werden können.

2. Dass die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr und damit vor
der ersten Möglichkeit einer Infektion stattfindet."

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