- 18.08.2013, 10:38:02
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BZÖ-Bucher: Nationalbank: 55.000 Quadratmeter Luxussportanlage um 1,5 Promille vom Gehalt; Durchschnittspension 66.000 Euro
BZÖ fordert: Schluss mit den Nationalbank-Privilegien

Utl.: BZÖ fordert: Schluss mit den Nationalbank-Privilegien =
Wien (OTS) - BZÖ-Chef Josef Bucher fordert: "Schluss mit den
Nationalbank Privilegien. Eine Freizeitanlage mit 55.000
Quadratmetern Fläche, Freibad, Laufbahn, Beachvolleyballanlage,
Basketballplatz oder Schießstand um 1,5 Promille vom Lohn; Wo gibt es
solche Privilegien bei einem zu 100 Prozent im Eigentum des Staates
stehenden Unternehmen noch? 1,5 Promille bedeuten bei 5.000 Euro
Einkommen genau lächerliche 7,5 Euro pro Monat, also den
Tageseintritt in ein Schwimmbad. Das BZÖ verlangt den sofortigen
Verkauf dieser Luxusanlage, die den Steuerzahler jährlich 300.000
Euro - also ein Einfamilienhaus - an Zuschüssen kostet. Die
Österreicher sind nicht dafür da, Luxusanlagen für Privilegienbanker
zu finanzieren."
Bucher kritisiert aber auch massiv die Luxuspensionen der
Nationalbanker. Den 1.100 Aktiven stehen rund 1.300 Pensionisten
gegenüber, die im Schnitt - von der Putzfrau bis zum Generaldirektor
- unglaubliche 66.000 Euro Pension pro Jahr erhalten - keiner davon
nach den ASVG. Das haben parlamentarische Anfragen des BZÖ ergeben.
Der BZÖ-Chef verlangt eine Kürzung der Luxuspensionen um 15 Prozent,
das sei der maximale Prozentsatz der vor den Höchstgerichten halte.
"Hier muss alles versucht werden, um Gerechtigkeit wieder
herzustellen".
Als dritten Punkt verlangt der Bündnischef eine Überprüfung der
Nationalbank, warum es noch immer über 1.100 Mitarbeiter gebe,
obwohl die Bank nur mehr ein de facto fremdgesteuerter Filialbetrieb
der Europäischen Zentralbank EZB sei. "Es ist nicht die Aufgabe einer
Notenbank ein offensichtliches Auffangbecken für rot-schwarze
Günstlinge zu sein und aufgeblähte Strukturen die keiner mehr
braucht, auf Kosten der Steuerzahler zu erhalten. Die Nationalbank
ist ein warnendes Beispiel dafür, was passiert, wenn SPÖ und ÖVP sich
einen staatsnahen Betrieb aufteilen. Das BZÖ als liberale
Wirtschaftspartei steht hier für das Prinzip Leistung und gegen nicht
mehr zeitgemäße Privilegien", so Bucher, der abschließend
ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter massiv dafür kritisiert, dass sie
hier "als Eigentümervertreterin offenbar Beihilfe zur
Steuergeldverschwendung leistet und weder willens noch fähig ist,
diesen Privilegienstadl Nationalbank auszumisten".
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