- 18.08.2013, 09:00:32
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Karlheinz Töchterle: Anregende Wertediskussion beim Forum Alpbach
Wissenschafts- und Forschungsminister gratuliert Siegern des Gedankenwettbewerbs in Alpbach

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister gratuliert Siegern des
Gedankenwettbewerbs in Alpbach =
Alpbach (OTS) - Bereits zum dritten Mal hat das BMWF gemeinsam mit
dem standing comittee und dem efa associate network einen
Gedankenwettbewerb für Stipendiatinnen und Stipendiaten
ausgeschrieben. Im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach diskutierte
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle gestern
Abend gemeinsam mit Vizepräsident Dr. Caspar Einem mit Studierenden
und gratulierte den beiden Siegern des Wettbewerbs, Magdalena
Biereder und Simone Pesendorfer. "Gerade der Austausch mit den
Jugendlichen ist eine anregende Abwechslung und zeigt, dass Werte
keineswegs verstaubt oder altmodisch sind. Die zahlreichen
Einsendungen zum Gedankenwettbewerb sind ein Beleg, dass sich die
Studierenden sehr intensiv mit diesem Themen auseinandersetzen", so
der Bundesminister.
Der diesjährige Gedankenwettbewerb widmete sich dem Thema
"Erfahrungen und Werte im Lichte des Studiums". Insgesamt haben sich
16 Stipendiatinnen und 2 Stipendiaten mit Essays beteiligt. Die
Fachjury bewertete die Essays von Magdalena Biereder und Simone
Pesendorfer am besten. Magdalena Biereder hat Rechtswissenschaften
und Politikwissenschaft in Wien studiert und Auslandsaufenthalte in
Großbritannien, Kanada und Brüssel absolviert. Derzeit schreibt sie
an ihrer Dissertation im Bereich des Wettbewerbsrechts. Simone
Pesendorfer studiert seit 2007 Katholische Fachtheologie und
Selbstständige Religionspädagogik in Wien. Im Zuge dieses Studiums
hat sie an unterschiedlichen Instituten und Forschungsplattformen
mitgearbeitet. Ihr Interessensgebiet gilt vor allem der
Fundamentaltheologie und Philosophie, ihre Diplomarbeit möchte sie
zum Thema "Das Stundenbuch von R.M. Rilke im Lichte der Genesis"
schreiben.
Der Gedankenwettbewerb bietet jungen Studierenden die Gelegenheit,
sich und ihre Ansichten zu präsentieren und über ihre Werthaltungen
bei gesellschaftlichen Fragestellungen zu diskutieren. Durch die
unterschiedlichen Herangehensweisen und die vielfältigen Hintergründe
der Teilnehmer/innen ergeben sich spannende Ansätze und eine breite
Palette an Meinungen in den Essays. Die Stipendiatinnen und
Stipendiaten erarbeiteten in ihren Beiträgen auf spannende Weise,
welche Werte sie für wichtig erachten und wo die Schnittstelle zum
Studium liegt.
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