- 16.08.2013, 15:16:31
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Lebenserwartung von 90 Jahren im Jahr 2050 wahrscheinlich
Wien (OTS) - Alpbacher Gesundheitsgespräche eröffnet.
Gesundheitswesen langfristig nur dann tragfähig, wenn bei steigender
Lebenserwartung auch die gesunden Lebensjahre ansteigen.
In seiner Eröffnungsrede bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen
2013 betonte Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig, dass bei einer
Fortschreibung der derzeitigen Erhöhung der Lebenserwartung der 90.
Geburtstag im Jahre 2050 eine Selbstverständlichkeit sein wird.
"Damit wird es für viele möglich, ihre Erfahrungen an die
über-übernächste Generation, also die Urenkel, weiter zu geben", so
Rumler. Vor diesem Szenario sei es umso wichtiger, die Zahl der in
Gesundheit erlebten Lebensjahre zumindest an den europäischen
Durchschnitt anzuheben. "Das ist im Interesse jedes einzelnen und
eine Notwendigkeit, um unser Gesundheitssystem langfristig
finanzierbar zu halten", so Rumler.
Er appellierte erneut an alle Stakeholder des Gesundheitswesens,
Lösungen gemeinsam zu suchen: "So können wir unter Nutzung unserer
Erfahrungen und Werte ein Gesundheitssystem etablieren, das uns nicht
nur ermöglicht, länger zu leben, sondern vor allem länger gesund zu
leben", sagte Rumler. Die Gesundheitsreform sei beschlossene Sache,
die Rahmen-Gesundheitsziele würden den Weg vogeben. Nun liege es an
uns allen, das Gesundheitssystem fit für die Zukunft zu machen und
die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die nächsten Generationen
in guter Gesundheit altern.
Das seit 2011 etablierte, partizipative Setting habe in den
letzten beiden Jahren konkrete Veränderungsvorschläge hervorgebracht.
"Der Einbezug aller ist uns deshalb wichtig, weil wir davon überzeugt
sind, dass die Summe der Erfahrungen und Werte der Experten insgesamt
gute Lösungsansätze ergibt", so Rumler abschließend.
Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand August 2013), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 10.000
Beschäftigte.
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