BZÖ fordert offizielle Reisewarnung des Außenministeriums für Ägypten

Nach Todesfall in Hurghada Rechtssicherheit für Urlauber schaffen

Wien (OTS) - BZÖ-Bündnissprecher Rainer Widmann fordert - nachdem jetzt die Unruhen auch die Feireienregionen am Roten Meer erreicht und in Hurghada sogar ein Todesopfer gefordert haben - eine generelle Reisewarnung des Außenministeriums für Ägypten. Derzeit gebe es nur eine partielle Warnung für beispielsweise Kairo, die nicht zu Umbuchungen oder Stornierungen in den Ferienregionen berechtige. "In den letzten Tagen haben sich verzweifelte Urlauber an das Bürgerservice des BZÖ gewandt, denen eine Stornierung eines bereits gebuchten Ägypten-Urlaubes unter Hinweis auf die fehlende Reisewarnung des Außenministeriums von den Reisebüros verweigert wurde. Täglich neue Rekordzahlen an Toten, schockierende Bilder und das Außenministerium lässt die Urlauberinnen und Urlauber mit ihren Ängsten im Stich. Außenminister Spindelegger muss hier endlich handeln und darf nicht weiter wie üblich zögern", betont Widmann.

Es sei hinterfragenswert, wenn das Außenministerium auf seiner Homepage (Stand 11.30 Uhr) wortwörtlich schreibe "In den Tourismusresorts am Golf von Akaba zwischen Sharm el Sheikh und Nuwaiba, sowie an der Westküste des Golfs von Suez, wie Ain Sukhna, Hurghada und Marsa Alam erscheint die Lage derzeit stabil. Sie sind bisher von den Ausschreitungen nicht betroffen." "Bei der Sicherheit von Österreichern darf es keine Kompromisse geben. Das Außenministerium muss eine generelle Reisewarnung herausgeben und damit Rechtssicherheit für Urlauber schaffen, die aus berechtigter Sorge um die Sicherheit ihrer Familien ihren Urlaub umbuchen oder stornieren wollen", so der BZÖ-Bündnissprecher.

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