• 14.08.2013, 11:42:04
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Wer entscheidet Gesundheit?

Gesundheitsreform ein thematischer Schwerpunkt bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen 2013. Pharmig auch heuer Mitveranstalter der Alpbacher Gesundheitsgespräche.

Utl.: Gesundheitsreform ein thematischer Schwerpunkt bei den
Alpbacher Gesundheitsgesprächen 2013. Pharmig auch heuer
Mitveranstalter der Alpbacher Gesundheitsgespräche. =

Wien (OTS) - Die Gesundheitsreform ist beschlossen, dennoch ist die
Frage, wer über Gesundheit entscheidet, eine komplexe. Es sind nicht
nur die Strukturen, es sind Lebensstilentscheidungen auf
individueller Ebene. "Diese Themenstellung scheint viele zu
interessieren. Ein dementsprechend spannendes Programm erwartet die
Teilnehmer bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen 2013", so Dr. Jan
Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, die auch heuer wieder
Mitveranstalter ist. Huber verleiht der Hoffnung Ausdruck, dass die
in Alpbach in den Diskussionen erarbeiteten Vorschläge von der
Politik und den Verantwortlichen im Gesundheitswesen nicht nur vor
der Nationalratswahl große Aufmerksam bekommen, sondern dass diese in
der nächsten Zeit auch in Ergebnisse umgesetzt werden.

Hilfreich kann dabei ein Blick über die Grenzen sein. Daher wurden
beim Programm neue Akzente gesetzt. So werden die Gesundheitssysteme
wichtiger Nachbarländer, die Herausforderungen und die jeweiligen
Lösungsansätze in einem eigenen Panel beleuchtet werden.

In Österreich wurden mit dem Gesundheitsziele-Gesetz jüngst die
Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen neue definiert, um stärkere
Veränderungen zum Wohle des Patienten zu ermöglichen. "Nun gilt es,
den Mut zu entwickeln, Verbesserungspotenziale in Ergebnisse
umzusetzen. Dass Prävention dabei in Zukunft eine bedeutende Rolle
spielen wird, steht seit Längerem außer Zweifel. Nicht zuletzt
deshalb hat die Bundesregierung dafür 150 Mio. Euro bereitgestellt",
so Huber.

Die Pharmawirtschaft, gemeinsam mit der Sozialversicherung und den
Krankenkassen fördern heuer in ihrem gemeinsamen Gremium
Gesundheitsziele Projekte in Bezug auf Prävention im Bereich
psychosozialer Gesundheit und Sucht. Die Grundlage für die bereits
laufenden konkreten Projekte liegt in einer Vereinbarung der
Pharmawirtschaft mit der Sozialversicherung und den Krankenkassen im
Zuge des Rahmen-Pharmavertrages, 6,75 Mio. Euro für Präventions- und
Kindergesundheitsprojekte bereit zu stellen. Damit werden bis 2015
Leuchtturmprojekte gefördert, die nach positiver, transparenter
Evaluierung in die Regelversorgung übernommen werden sollten.

"Auch damit beweist die Pharmawirtschaft ihr Engagement, das
solidarische Gesundheitswesen fit für die Zukunft zu machen", erklärt
Huber. Es geht um den sogenannten Best-Point-of-Care, also die
optimale Versorgung der Patienten in Österreich und deren Versorgung
mit innovativen medizinischen Leistungen. Mit Blick auf Alpbach sagt
Huber: "Ich freue mich über den großen Erfolg des partizipativen
Settings der Alpbacher Gesundheitsgespräche, das wir seit 2011
etabliert haben. Dass die verstärkte Einbindung der Teilnehmer
richtig ist, spiegelt sich im starken Interesse der Besucher der
Gesundheitsgespräche wider."

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand August 2013), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 10.000
Beschäftigte.

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