- 14.08.2013, 11:30:19
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GÖD-Vorarlberg: Loacker soll sich entschuldigen
Vorarlbergs ÖGB-Vorsitzender schädigt Gewerkschaft
Utl.: Vorarlbergs ÖGB-Vorsitzender schädigt Gewerkschaft =
Bregenz (OTS/Gewerkschaft Öffentl) - "Die Geschichte des ÖGB seit
dem 2. Weltkrieg ist geprägt von den Grundsätzen der
Überparteilichkeit seiner Arbeit und von der Solidarität aller
Mitglieder und Teilorganisationen; das hat die österreichische
Sozialpartnerschaft hervorgebracht, um die uns viele europäische
Länder beneiden", erklärt Eugen Lampert, der Vorsitzende der
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst in Vorarlberg. "Das galt bis
gestern: ÖGB-Vorsitzender Norbert Loacker hat in einer bislang
vollkommen unbekannten unsolidarischen Art und Weise den
Lehrergewerkschaftern den Stuhl vor die Tür gestellt, den
Arbeitgebern Recht gegeben und die Bundesregierung aufgefordert, das
anstehende Lehrerdienstrecht ohne Zustimmung der Gewerkschaft
'durchzuziehen'! Das ist ein Skandal! Entweder tritt Norbert Loacker
zurück oder er entschuldigt sich", verlangt Eugen Lampert.
Der vorliegende Entwurf der Ministerinnen Claudia Schmied und
Gabriele Heinisch-Hosek zum Lehrerdienstrecht würde für die
betroffenen Arbeitnehmer massive Verschlechterung bringen: Eine
Erhöhung der Arbeitszeit um bis zu 40 % und finanzielle Verluste im
Laufe des Berufslebens von über einer halben Million Euro! Dazu kommt
noch, dass fast alle Zulagen gestrichen werden, d.h., alle Lehrer
bekommen gleich viel bzw. wenig, egal, ob sie zusätzlich zum
Unterricht mehr oder weniger Aufgaben übertragen bekommen. Dem kann
keine Arbeitnehmervertretung der Welt zustimmen!
"Ich verlange, dass die Arbeitgeber zurück an den Verhandlungstisch
gehen, die anstehenden Aufgaben erfüllen und zu einer gemeinsamen
Lösung im Interesse der österreichischen Schule kommen", so Lampert.
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