- 14.08.2013, 11:12:43
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Sima: ÖkoBusinessPlan-Betrieb Cateringsolutions spart über 14 Tonnen an Lebensmittelabfällen
"Verputzen statt verschwenden" - aktuelle Kampagne der Stadt Wien zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen im Restmüll
Utl.: "Verputzen statt verschwenden" - aktuelle Kampagne der Stadt
Wien zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen im Restmüll =
Wien (OTS) - Im Rahmen der aktuellen Kampagne der Stadt Wien
"Verputzen statt verschwenden" zur Vermeidung von
Lebensmittelabfällen im Restmüll besuchte Umweltstadträtin Ulli Sima
heute einen ÖkobusinessPlan-Betrieb, der ebenfalls auf dieses Thema
setzt. Der Lieferservice webrestaurant der Firma Cateringsolutions
GmbH punktet nicht nur täglich mit köstlichem Mittagessen, sondern
auch mit einem durchdachten Umweltkonzept. Dieses trägt dazu bei, die
Menge an Lebensmittelabfällen entscheidend zu minimieren. "Ich freue
mich, dass es in Wien zahlreiche innovative Betriebe gibt, die sich
dieses Themas annehmen, gerade in der Gastronomie gibt es
logischerweise ein enormes Potential, Lebensmittelabfälle zu
verringern", gratuliert Sima dem Geschäftsführer vom webrestaurant,
Christian Chytil, zu seinen Erfolgen. Die ausgeklügelte Verknüpfung
der Bestelldaten mit dem Lebensmitteleinkauf hat die Abfälle von
nicht gebrauchten Lebensmitteln und Gerichten, die durch
Überproduktion entstehen, deutlich reduziert.
Das Unternehmen - Gewinner des Umweltpreises 2012
Die Cateringsolutions Gmbh ist seit Jahren ein erfolgreicher fixer
Bestandteil der heimischen Catering-Szene. Der Caterer bereitet
kreative Speisen mit höchstem Qualitätsanspruch für zahlreiche Events
zu und hat mit dem webrestaurant www.webrestaurant.at ein logistisch
und ökologisch bemerkenswertes Mittags-Zustellservice entwickelt. Die
konsequente Umsetzung des Umweltgedankens in allen Bereichen - von
der Beschaffung über die Routenplanung bis zu Verpackung und
Mehrweggeschirr - hat auch die Jury des Umweltpreises im Rahmen des
ÖkoBusinessPlan Wien überzeugt und das Unternehmen mit dem
Umweltpreis 2012 ausgezeichnet.
14,3 Tonnen Lebensmittelabfälle eingespart
Porzellangeschirr und Thermoboxen statt Einwegpackungen und
elektronische Lieferscheine sind eine Selbstverständlichkeit.
Besonders raffiniert: Durch die Verknüpfung der Bestelldaten mit
einer automatischen grammgenauen Berechnung der notwendigen Mengen
der Lebensmittel für den Einkauf wurde das Abfallaufkommen punkto
Lebensmittelresten deutlich reduziert. Innerhalb von drei Jahren
konnte der Betrieb mit seinen Maßnahmen 14,3 Tonnen
Lebensmittelabfälle und 31,4 Tonnen Verpackungsabfälle einsparen.
"Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sehen wir weniger als
Marketingtools, sondern vielmehr als Chance. In unserer Küche haben
saisonale Lebensmittel von regionalen Anbietern Vorrang,
Abfallvermeidung und -trennung schreiben wir groß, der sorgfältige
Umgang mit Energieressourcen ist für uns selbstverständlich. Das
Beratungsprogramm des ÖkoBusinessPlan Wien gab uns einen Anreiz, auch
künftig auf das umweltschonende Management unserer Geschäftsbereiche
größten Wert zu legen", so Christian Chytil, Firmenchef von
Cateringsolutions.
15 Jahre ÖkoBusinessPlan Wien
Gemeinsam mit erfahrenen UnternehmensberaterInnen machen sich die
Betriebe im Rahmen des ÖkobusinessPlans auf die Suche nach
Einsparpotenzialen und reduzieren Schritt für Schritt den
Energiebedarf, das Abfallvolumen oder den Ressourceneinsatz des
Unternehmens. "Wiens Betriebe haben in Sachen Umwelt- und Klimaschutz
die Nase vorn, nicht zuletzt durch die Unterstützung des
ÖkoBusinessPlan", freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima. "Insgesamt
haben die Betriebe in den letzten 15 Jahren die stolze Summe von
115,5 Mio. Euro an Betriebskosten eingespart. Der ÖkoBusinessPlan ist
die perfekte Win-win-Strategie, sowohl die Betriebe als auch unsere
Umwelt profitieren. Ein Schwerpunkt des Umweltprogramms ist auch die
Vermeidung von Lebensmittelabfällen, die derzeit auch im focus der
aktuellen Kampagne der Stadt Wien steht.
Verputzen statt verschwenden: Breite Kampagne der Stadt Wien
Lebensmittel im Wert von 400 Euro landen pro Wiener Haushalt
jährlich im Müll. Diese alarmierende Botschaft soll die Wienerinnen
und Wiener wachrütteln, sorgsamer mit ihren Lebensmittel umzugehen,
bewusster einzukaufen und in der Folge weniger in den Restmüll zu
schmeißen. "Wir alle kennen das nur allzu gut: man geht einkaufen,
kauft zu viel, lagert im Kühlschrank, die Ware läuft ab und landet
ungeöffnet - oft aber noch genießbar - im Mistkübel", so
Umweltstadträtin Ulli Sima. Sie will mit der aktuellen Kampagne der
Initiative "natürlich weniger Mist" einen intensive Diskussion
auslösen, Bewusstsein für einen sensiblen Umgang mit Lebensmitteln
schaffen und konkrete Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen
geben. Dies führt zur Entlastung der Umwelt und der Geldbörsen der
Wienerinnen und Wiener. Im Rahmen der Kampagne lädt Sima am 29.
August zur Gratis-Film-Vorführung "Taste the waste", dem
aufrüttelnden Film von Valentin Thurn.
Alle Infos zur Kampagne und zu praktischen Tipps zur Vermeidung
von Lebensmittelabfällen auf www.wenigermist.at
rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder
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