• 09.08.2013, 12:20:04
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ÖVP-Zukunftsprogramm – Töchterle: Ressourcen für die Zukunft

Gezielte Schritte zur weiteren Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und zum verstärkten Ausbau des Wissenschafts- und Forschungsstandorts

Utl.: Gezielte Schritte zur weiteren Erhöhung der
Wettbewerbsfähigkeit und zum verstärkten Ausbau des
Wissenschafts-
und Forschungsstandorts =

Wien, 9. August 2013 (ÖVP-PD) "Wenn wir heute die richtigen
Weichen stellen, können wir auch in Zukunft die Chancen der
Wissensgesellschaft bestmöglich nutzen. Wissenschaft und Forschung
sind unsere Ressourcen für die Zukunft", ist Wissenschafts- und
Forschungsminister Karlheinz Töchterle überzeugt. "Die ÖVP ist die
Wissenschafts- und Forschungspartei", verweist er auf mehrere
gezielte Schritte in den vergangenen Monaten wie etwa die in
budgetär herausfordernden Zeiten gesteigerte Uni- und FH-
Finanzierung im Rahmen der Hochschulmilliarde, die zahlreichen
Unibauten, den Fachhochschulausbau, die langfristige Finanzierung
des IST Austria und die zahlreichen Maßnahmen für
Nachwuchswissenschaftler. "Die weitere Erhöhung der
Wettbewerbsfähigkeit und der verstärkte Ausbau des Wissenschafts-
und Forschungsstandorts Österreich bilden sich auch im
Zukunftsprogramm der ÖVP deutlich ab", so Töchterle, der als
parteifreier Spitzenkandidat die Liste der Tiroler Volkspartei für
die Nationalratswahl anführt. ****

Das ÖVP-Programm im Bereich Wissenschaft beinhaltet die
Studienplatzfinanzierung und einen fairen Unizugang, der sich an
vorhandenen Lehrkapazitäten orientiert. Daneben soll
das Erfolgsmodell Universitätsautonomie ausgebaut werden, worunter
unter anderem die von Töchterle bereits angeregte Änderung des
Bestellmodus für Uni-Räte fällt. Weitere Eckpunkte sind beste
Qualität und Rahmenbedingungen für Lehrende und Studierende
(treffsichere Studienbeihilfe, leistbare Studierendenkredite), die
Stärkung der universitären Standorte und deren Profilschärfung
sowie die Weiterarbeit mit dem österreichischen Hochschulplan und
der Hochschulkonferenz. Auch die dauerhafte Absicherung von
österreichischen Studienplätzen im Medizinstudium und in anderen
Studien ist ein Punkt im ÖVP-Zukunftsprogramm. Im Bereich der Rot-
Weiß-Rot-Card soll diese auch auf Bachelor-Abschlüsse ausgedehnt
werden. Zentraler Punkt ist außerdem die Erhöhung des privaten
Finanzierungsanteils. Dazu schlägt die ÖVP, neben maßvollen
Studienbeiträgen, Finanzierungsinstrumente und Kooperationen mit
Partnern aus der Wirtschaft vor. "Der private Anteil der
Unifinanzierung soll – wie auch von der OECD mehrfach empfohlen –
erhöht werden; dazu gehören maßvolle Studienbeiträge für jene, die
es sich leisten können", so der Minister. Darüber hinaus sollen die
Studienplätze an den Fachhochschulen um 10.000 auf rund 50.000
Plätze ausgebaut werden.

Im Forschungsbereich sieht das ÖVP-Zukunftsprogramm eine
Steigerung der Forschungsquote und damit mehr Mittel für exzellente
Forschung, vor allem die Grundlagenforschung, vor. "Langfristiges
Ziel ist es, die Forschungsquote auf sechs Prozent des BIP zu
erhöhen (Privatisierungserlöse in Forschung und Entwicklung
investieren). Weiters soll die FTI-Strategie mit ausreichenden
Mitteln versehen und konsequent umgesetzt werden. Brücken und
Wissenstransfer(-zentren) zwischen Grundlagenforschung, angewandter
Forschung und Wirtschaft sollen gestärkt werden, um
Innovationsprozesse zu beschleunigen. Auch ein
Infrastrukturprogramm für die Forschung ist im ÖVP-Zukunftsprogramm
vorgesehen. Darüber hinaus tritt die ÖVP für mehr Forschung und
weniger Bürokratie ein. Durch eine Bündelung der Forschungsagenden
sollen Synergien gesteigert und Doppelgleisigkeiten vermieden
werden. Die Verbesserung der Beteiligung der Bevölkerung an und
Kommunikation von Forschung, die bessere Positionierung Österreichs
als starker internationalen Forschungspartner im Europäischen
Forschungsraum, die Förderung von Nachwuchsforschern und Talenten
sowie die Umsetzung eines Humanforschungs-Gesetzes (gesetzliche
Absicherung in ethisch-sensiblen Themenbereichen).

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-620; Internet: http://www.oevp.at,
www.facebook.com/volkspartei, www.twitter.com/oevp

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