- 08.08.2013, 14:37:59
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SPÖ Kärnten: Verdacht auf illegale FPÖ-Parteienfinanzierung. Was macht Strache?
Seiser: Verdacht auf illegale Parteienfinanzierung bei FPÖ durch FP-nahe Firmen erhärtet sich. FP-Strache hat erhöhten Erklärungsbedarf und muss in seiner Partei endlich aufräumen.
Utl.: Seiser: Verdacht auf illegale Parteienfinanzierung bei FPÖ
durch FP-nahe Firmen erhärtet sich. FP-Strache hat erhöhten
Erklärungsbedarf und muss in seiner Partei endlich aufräumen. =
Klagenfurt (OTS) - "Wo Blau regiert, wird abkassiert!", dieser
Eindruck verstärke sich immer mehr, wenn man sich die neuerlichen
Berichte über den scheinbar nicht enden wollenden FPÖ-Sumpf aus
Skandalen, fragwürdigen Zahlungsvorgängen und Korruptionsvorwürfen
vor Augen halte, so SPÖ-Klubobmann LAbg. Herwig Seiser in einer
ersten Reaktion auf den heutigen Bericht im "Standard".
Dienstag und Mittwoch führte die Wirtschafts- und
Korruptionsstaatsanwaltschaft weitere Hausdurchsuchungen durch. Im
Fokus der Ermittler stehen wieder zwei FP-nahe Werbefirmen, die
"Ideen Schmiede GmbH" und die "Textacy Werbeagentur GmbH", berichtet
heute der Standard.
Deren langjähriger Geschäftsführer ist der Kärntner Freiheitliche
Thomas Sila, der laut WKStA-Sprecher Erich Mayer in diesem
Zusammenhang als Beschuldigter geführt wird.
In der Causa geht es wie schon bei der FP-Werbeagentur "Connect" um
den Verdacht der Untreue, mögliche Scheinrechnungen und vermutete
Kickbackzahlungen.
In der Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, die im Juni eingebracht
wurde, wird der Verdacht auf illegale Parteienfinanzierung,
Geldwäsche sowie Vergabeabsprachen geäußert.
Die Geschäftsvereinbarungen zwischen der "Ideenschmiede" und den
Kärntner Freiheitlichen soll Anwalt Christian Leyroutz, mittlerweile
FPÖ-Klubobmann gefertigt haben, so der Standard.
Leyroutz findet sich laut Anzeige neben FPÖ-Generalsekretär Herbert
Kickl, FPÖ-Bundesgeschäftsführer Hans Weixelbaum sowie Uwe und Kurt
Scheuch als stiller Gesellschafter der Sila-Firmen wieder, heißt es
im "Standard"-Bericht.
"Warum überrascht es mich nicht, den Name Leyroutz in diesem
Zusammenhang zu hören?, fragt sich Seiser.
Nun sei aber der jüngste FPÖ-Skandal auch bei FPÖ-Chef Strache
angekommen, der nun erhöhten Erklärungsbedarf habe und augenblicklich
tätig werden müsse, wenn er seinen Ruf retten und nicht in diesen
Skandal hineingezogen werden wolle.
"Wenn die Strache-FPÖ immer Transparenz fordert und von sich selbst
behauptet, sie habe nichts zu verbergen, dann hat Strache jetzt
Gelegenheit, das unter Beweis zu stellen", so Seiser.
Leyroutz, Strache und ihren blauen Freunde müssen jetzt Farbe
bekennen. Ihr sattsam bekannter Trick, sich aus der Verantwortung zu
stehlen, indem man einfach andere aller möglichen Vergehen
beschuldigt, werde diesmal nicht fruchten.
"Im Zusammenhang mit den FP-nahen Firmen muss noch vor der
Nationalratswahl restlos geklärt werden, in welch dunkle Kanäle das
Kärntner Steuergeld geflossen ist.", fordert Seiser Strache, Ragger
und Leroutz auf, sofort für lückenlose Aufklärung zu sorgen.
(Schluss)
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