• 08.08.2013, 11:27:03
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ÖH Medizin Wien: medAT muss dringend weiterentwickelt werden

Das erste einheitliche Aufnahmeverfahren der öffentlichen Medizinischen Universitäten führte auch dieses Jahr wieder zu einem deutlichen Gendergap

Utl.: Das erste einheitliche Aufnahmeverfahren der öffentlichen
Medizinischen Universitäten führte auch dieses Jahr wieder zu
einem deutlichen Gendergap =

Wien (OTS) - Die ÖH Medizin Wien begrüßt die Einführung eines
einheitlichen Aufnahmeverfahrens der Medizinischen Universitäten
Graz, Innsbruck und Wien. "Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass
Verbesserungen dieses Testverfahrens unabdingbar sind. Wir hoffen,
dass sich die Medizinischen Universitäten zu ihrer diesbezüglichen
Verantwortung bekennen", so Mathias Schneeweiß (Vorsitzteam ÖH
Medizin Wien).

"Äußerst enttäuschend ist, dass es die Universitäten nicht
geschafft haben einen Test ohne Gendergap zu entwickeln. Es war von
Anfang an bekannt, dass das Übernehmen großer Teile des ehemaligen
Aufnahemtests der Meduni Graz zu Geschlechterunterschieden in den
Ergebnissen führen wird. Diesen Gap auszugleichen muss künftig
oberste Priorität haben" gibt Mirijam Müller (Vorsitzteam ÖH Medizin)
zu bedenken.

Sarah Schober (Vorsitzteam ÖH Medizin Wien) betont außerdem, dass
"Universitäten so weit finanziert werden müssen, um qualifizierte
Lehre auch ohne Aufnahmeverfahren anbieten zu können. Ein weiterer
Schritt in die richtige Richtung wäre eine Ausweitung und Verstärkung
der Beratung von Jugendlichen noch während ihrer Schulzeit. Dadurch
können SchülerInnen in jenen Studienrichtungen inskribieren, die
tatsächlich ihren Interessen entsprechen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

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