- 07.08.2013, 13:07:43
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SPÖ-Kärnten: Neuer Verdacht auf illegale Parteienfinanzierung bei FPÖ
Seiser fordert nach Hausdurchsuchungen Aufklärung um FPK-Geschäfte mit ideenschmiede. Wurde Steuerzahler für FPK-FPÖ-Kick-Back-System missbraucht?
Utl.: Seiser fordert nach Hausdurchsuchungen Aufklärung um
FPK-Geschäfte mit ideenschmiede. Wurde Steuerzahler für
FPK-FPÖ-Kick-Back-System missbraucht? =
Klagenfurt (OTS) - Nachdem aktuell bekannt wurde, dass es erst
gestern, Dienstag, wieder Razzien der Korruptionsstaatsanwaltschaft
in Zusammenhang mit der FPK bzw. FPÖ wegen des Verdachtes der Untreue
und von Kick-Back-Zahlungen an die Freiheitlichen gab, fordert der
Klubobmann der SPÖ-Kärnten, Labg. Herwig Seiser, Ragger, Leroutz und
Co auf für lückenlose Aufklärung zu sorgen. Es sei zu vermuten, dass
die noch tief in der Connect-Affäre steckende FPÖ vormals FPK über
die Agentur "ideen.schmiede" ein riesiges Kick-Back-System aufgezogen
habe, bei dem Steuergelder zur illegalen Parteienfinanzierung
zweckentfremdet wurden.
"Zwischen 2010 und Anfang 2013 haben FPK-Regierungsmitglieder
insgesamt über 680.000 Euro an diese Agentur überweisen lassen.
Abgesehen von vom Bewies für den völlig unmoralischen Umgang mit dem
Geld der Kärntnerinnen und Kärntner, besteht aufgrund der Vielzahl an
FPÖ/BZÖ/FPK-Skandalen der Vergangenheit der begründete Verdacht, dass
sich Ragger und Co so ihre ausufernde Parteimaschinerie mit
finanziert haben", so Seiser.
Unzählige Rechnungen der "ideen.schmiede" würden diesen Verdacht
erhärten. So wurden nicht nur zig tausende Euro für die grafische
Gestaltung von "Magischen Blütenpflastern", "Gartenfibeln",
Postwürfen, der Druck von diversen Eintritts- und Gewinnspielkarten
sowie Plakaten und Tafeln ausgegeben, sondern auch Models für
Fotoshootings bezahlt. Neben Gerhard Dörfler, Harald Dobernig und Uwe
Scheuch, dessen ebenfalls im Visier der Justiz stehenden damaligen
Mitarbeiters, an den u.a. eine Rechnung über exakt 5000 Euro für 350
Fahrradhelme adressiert ist, scheint auch der jetzige FPÖ-Obmann
Ragger als Auftraggeber auf. Zahlreiche Aufträge, wurden von ihm an
die "ideen.schmiede" vergeben: Unter anderem , für die Postwürfe zu
einer "Infotour", für die Einladungen und Postfertigung seines
"Neujahrstreffens".
"Ragger, der schon hundertaussende Steuereuro für den Ankauf von
Nobeluhren missbraucht hat, hat gewaltigen Erklärungsbedarf. Die
Justiz ist gefordert, den nicht enden wollenden FPÖ-Sumpf aus
Unmoral, Verantwortungslosigkeit, Präpotenz und mutmaßlich
krimineller Energie, vollständig und rasch trocken zu legen", so
Seiser für den sich ein Motto der FPÖ immer stärker
herauskristallisiert, das eine Warnung für alle sein sollte:
"Wo Blau regiert, wird abkassiert!"
(Schluss)
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