• 07.08.2013, 11:57:51
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Banken solidarisch mit Alpine-Zulieferern

Haslauer: Salzburgs Banken gewähren bei Problemen Unterstützung für Zulieferer, die von der Alpine-Insolvenz betroffen sind

Utl.: Haslauer: Salzburgs Banken gewähren bei Problemen
Unterstützung für Zulieferer, die von der Alpine-Insolvenz
betroffen sind =

Salzburg (OTS) - "Die Salzburger Banken sind sich ihrer Verantwortung
für den Wirtschaftsstandort bewusst. Für Zulieferer, die von der
Alpine-Insolvenz massiv betroffen sind und dadurch in
Zahlungsschwierigkeiten kommen, wird es eine auf den Einzelfall
abgestimmte Unterstützung geben", sagte Landeshauptmann Dr. Wilfried
Haslauer gestern, Dienstag, 6. August, Abend bei dem angekündigten
Gipfel mit hochrangigen Vertretern der Salzburger Banken und der
Wirtschaftskammer. Der Einladung Haslauers zum Gipfel waren
hochrangige Vertreter von Raiffeisen, der Volksbank, der Bank
Austria, der Salzburger Sparkasse und der Hypo Salzburg sowie der
Bürgschaftsbank Salzburg gefolgt. Zudem nahmen unter der Führung von
Präsident Julius Schmalz Experten der Wirtschaftskammer teil.

902 Betriebe haben offene Forderungen gegenüber der Alpine

Insgesamt haben 902 Salzburger Betriebe offene Forderungen
gegenüber der Alpine. Die Wirtschaftskammer steht diesen Betrieben
mit ihrer Rechtsservice-Abteilung unter der Leitung von Dr. Franz
Hirnsperger mit Rat und Tat zur Seite (Telefonnummer 0662/8888-342).
Alle Anwesenden beurteilten die aktuelle Initiative von
Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner - den Schutzschirm für
Betriebe, die aufgrund von Zahlungsausfällen wie im Gefolge der
Alpine-Pleite in Schwierigkeiten kommen - positiv. Dabei werden an
sich gesunden, aber von Ausfällen betroffenen Unternehmen Haftungen
angeboten, die Überbrückungsfinanzierung mit Krediten gestärkt und
somit die Liquidität der Unternehmen sichergestellt. Insgesamt ist
bei der Austria Wirtschaftsservice (aws) ein zusätzliches
Garantievolumen von 50 Millionen Euro abrufbar. Darüber hinaus gibt
es eine neue Investitionsprämie von fünf Prozent für Klein- und
Mittelbetriebe, die wachstums- und beschäftigungsfördernde
Investitionen durchführen. Das dafür vorhandene aws-Budget wird nun
auf 20 Millionen Euro verdoppelt. Auch die Salzburger Bürgschaftsbank
steht mit Geldern zur Betriebsfestigung zur Verfügung.

Beschäftigte der Alpine größtenteils bereits mit neuen
Arbeitsplätzen

Die Mitarbeiter/innen, die direkt bei der Alpine beschäftigt
waren, haben zum größten Teil bereits neue Beschäftigungen gefunden.
Nach derzeitigem Stand werden rund 70 Mitarbeiter/innen vom Angebot
der Arbeitsstiftung des Landes und des Arbeitsmarktservice (AMS)
Gebrauch machen. 95 Prozent der gewerblichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sind bereits wieder in Beschäftigung. "Auch das ist ein
gutes Zeichen für die Stabilität des Salzburger Arbeitsmarktes, waren
doch rund 900 Menschen in Salzburg von der Insolvenz direkt
betroffen."

"Mir ist besonders wichtig, dass das Land die Folgen von
Ereignissen wie der Alpine-Insolvenz nicht aus den Augen verliert,
wenn diese Themen nicht mehr die große mediale Aufmerksamkeit haben.
Die Solidarität mit den Betroffenen kommt nicht nur in großzügigen
Spenden, sondern auch in einem verständnis- und rücksichtsvollen
geschäftlichen Umgang mit den betroffenen Betrieben zum Ausdruck",
schloss Haslauer, der sich bei der Wirtschaftskammer und den Banken
für ihr Entgegenkommen bedankte.

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