- 05.08.2013, 13:02:40
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"kreuz und quer" mit Teil 1 der Doku "Morgenland" über den Islam
Außerdem am 6. August: "Gesichter des Islam - Glaube und Kultur"
Utl.: Außerdem am 6. August: "Gesichter des Islam - Glaube und
Kultur" =
Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert am Dienstag, dem 6. August
2013, um 22.30 Uhr in ORF 2 in "kreuz und quer" mit "Morgenland: Ein
Prophet verändert die Welt" den ersten Teil eines Islam-Dreiteilers.
Um 23.15 Uhr folgt mit "Gesichter des Islam - Glaube und Kultur" ein
Film über die Ziele des Islam als Religion und darüber, woran Muslime
wirklich glauben.
"Morgenland - Ein Prophet verändert die Welt", 22.30 Uhr, ORF 2
Auftakt der dreiteiligen Dokumentationsserie: Vor mehr als 1.300
Jahren trat im heutigen Saudi-Arabien ein Mann namens Mohammed auf
und verkündete eine neue Religion. Nur wenige Generationen später
wehte das Banner des Propheten auf drei Erdteilen. Der Islam
entfaltete eine Dynamik, die das Gesicht der Welt veränderte und bis
in die Schlagzeilen der Tagespresse hinein die Welt noch heute in
Atem hält. Aber Islam und Christentum, Morgenland und Abendland
müssen nicht in Konfrontation erstarren. Die Kulturen haben
gemeinsame Wurzeln. Das ist das Thema des ersten Teils der
Dokumentationsserie "Morgenland". Im Mittelpunkt stehen die Anfänge
der Weltreligion Islam, ihr Prophet Mohammed und die
Offenbarungsbotschaft, die er verkündete.
Zentrale Fragen werden im Film dargestellt und diskutiert: Warum ist
der Koran Gottes Wort? Was ist das geistige Umfeld der neuen
Religion, die auch Jesus als Propheten integriert? Wie entstand
eigentlich der Koran - und was haben Traditionen wie die Vielehe mit
ihm zu tun? Welche historischen Umstände machten Mohammed nicht nur
zum Religionsstifter, sondern auch zum Staatsmann und Feldherrn?
Im Lichte neuester Forschung werden die Gründe für die rasante
Ausbreitung der neuen Religion dargestellt, die Entstehung des
Begriffs Dschihad ("Heiliger Krieg") und die Expansion bis nach
Spanien, wo es in der Folge zu einer höchst fruchtbaren Begegnung der
Kulturen kommt. Die dramatische Erzählung gipfelt in einer
Rekonstruktion der Metropole Bagdad zur Zeit von Harun ar-Rashid. So
ist eine Weltstadt im 9. Jahrhundert zu erleben, in der islamische
Kultur und arabischer Wissensdurst am Hof des legendären Kalifen
erblühen.
In den berühmten Ranglisten über "Wichtigste Personen der
Weltgeschichte" steht Mohammed, der Handelsgehilfe und
Karawanenführer aus Mekka, immer wieder auf Platz eins. "Morgenland -
Ein Prophet verändert die Welt" erzählt, wer dieser Mohammed war -
und welche Umstände ihn und seine Nachfolger zum Erfolg führten.
Für die Dokumentation wurde in neun islamischen Ländern an
Originalschauplätzen gedreht. Ausgewählte Spielszenen entstanden in
den Atlas-Studios im marokkanischen Ouarzazate. Die Gesprächspartner
im Film sind u. a. der Aga Khan, das Oberhaupt der Ismailiten, sowie
der katholische Theologe Hans Küng.
Der zweite Teil "Morgenland - Mit den Schwertern der Geister" steht
am Dienstag, dem 13. August, Teil drei "Morgenland - Imperien am
Scheideweg" am Dienstag, dem 20. August, jeweils um 22.30 Uhr auf dem
Programm.
"Gesichter des Islam - Glaube und Kultur", 23.15 Uhr, ORF 2
"Gesichter des Islam" ist eine filmische Entdeckungsreise in die Welt
von 1,5 Milliarden Muslimen. Die aufwendige TV-Dokumentation von
Hannes Schuler führt zu Menschen, die den Islam als Religion und
Lebensweise praktizieren. Zu Wissenschaftern, Lehrern und Aktivisten,
die ihn als Weltanschauung und gesellschaftliche Kraft verstehen und
modernisieren wollen. Zu Orten seiner Geschichte und seines Alltags -
von Moscheen und Märkten bis zu Schulen, Werkstätten und
Musikstudios. In so unterschiedliche Länder wie Saudi-Arabien und
Indonesien, die Türkei und Ägypten.
Die Dokumentation "Gesichter des Islam - Glaube und Kultur" spürt den
religiösen Grundlagen und der Vielfalt der muslimischen Welt nach -
von der weitgehend laizistischen Türkei über das oft
fundamentalistische Saudi-Arabien bis nach Indonesien mit seiner
bunten Mischung an Religionen.
Nur die "Fünf Säulen des Islam" haben alle Musliminnen und Muslime
gemeinsam: Glaubensbekenntnis, Gebet, Fasten, das Almosengewähren und
die Pilgerfahrt nach Mekka. Sonst herrscht Vielfalt: In Istanbul
beginnt eine junge Familie mit dem Einkauf des festlichen
Prinzengewandes einen wichtigen Tag im Leben ihres kleinen Sohnes
Efe, die Beschneidung. Junge Rockmusiker zwischen Glauben und
Selbstverwirklichung werden gezeigt. In der Wüste Saudi-Arabiens
pflegen Beduinen, wie zu Zeiten des Propheten, das einfache Leben der
Kamelzüchter, und in Riad wird ein Kalligraphiekünstler beobachtet.
In Mekka besuchen Pilger Stationen der "Hadsch"-Wallfahrt und
umrunden Pilger die Kaaba, den zentralen Ort der Muslime. Der
ägyptisch-schweizerische Islamwissenschafter Tariq Ramadan will als
Islamwissenschafter und Gelehrter für einen Islam der Vernunft und
der Verständigung gesehen werden. In Indonesien führt die Schwester
des Sultans von Cirebon durch die Feierlichkeiten zum Geburtstag des
Propheten; ein Schattenspieler zeigt und erklärt sein Wayang-Theater.
In Istanbul leitet die Architektin Nilgün Olgun die
Restaurierungsarbeiten in der prächtigen Süleymaniye-Moschee, und der
einstige Kölner Imam Habil Öndes wird als Seelsorger und Chorleiter
der Istanbuler Stadtteil-Moschee Sultan Valide gezeigt.
Mit den Begegnungen, in den Interviews und im Kommentar klärt der
Film wichtige Fragen und aktuelle Aspekte des Islam.
"kreuz und quer" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.
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