- 05.08.2013, 11:15:14
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FP-Nepp: Kurz-Voschlag für "Problemschüler" ein Sommergag
Weltfremd und leistungsfeindlich
Utl.: Weltfremd und leistungsfeindlich =
Wien (OTS/fpd) - "Um in die Medien zu kommen, ist VP-Staatsekretär
offenbar nichts zu schräg", meint der Wiener FPÖ-Bildungssprecher
LAbg. Dominik Nepp. Der Vorschlag, die Schulpflicht für sog.
Problemschüler bis zum 18. Lebensjahr zu verlängern, drückt nicht nur
Leistungsfeindlichkeit sondern auch Hilflosigkeit in der
ÖVP-Bildungspolitik aus. Warum nicht gleich die Schulpflicht bis 28,
48 oder 68 ausdehnen? Bedeutet "lebenslanges Lernen" bei der ÖVP etwa
lebenslang in der Schule sitzen?
"Problemschüler" können aus Sicht von Integrations-Guru Kurz wohl nur
solche Jugendliche sein, die mangels ausreichender Deutschkenntnisse
keine Lernerfolge erzielen können. Welcher Zuwanderer das jedoch bis
zum Alter von 15 Jahren noch nicht geschafft hat, wird das bis 18
auch nicht bewerkstelligen können. "Nur wenn die ÖVP die von der FPÖ
nach langen Jahren übernommene Forderung "Deutsch vor Schule" auch
endlich mit Leben erfüllt und nicht nur als Wahlkampf-Slogan
verwendet sowie weiter auf das leistungsfördernde, differenzierte
Schulsystem setzt, können solche Problemschüler in Zukunft verhindert
werden", betont Nepp abschließend. (Schluss)otni
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